EZ - News 2009
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[Sonstige] [Handel] [Industrie] [Personen] [Archiv 2008]Stimmung in der deutschen Wirtschaft weiter aufgehellt
(18.12.2009)
Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 94,7 Punkte von 93,9 Zählern im Vormonat. Das teilte das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) mit. Damit hat sich die Stimmung bereits den neunten Monat in Folge verbessert. Analysten hatten zuvor nur einen Anstieg auf 94,5 Zähler erwartet. Die meisten Experten erwarten, dass die Konjunktur im nächsten Jahr wieder anzieht, mit einem kräftigen Aufschwung rechnen sie aber nicht. Die Bundesregierung geht von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,2 Prozent aus, einige Forschungsinstitute erwarten ein Plus von bis zu zwei Prozent.
GfK Kaufkraft 2010: Leichter Rückgang zu erwarten
(14.12.2009)
Nach den Ergebnissen der neuen GfK Kaufkraft-Studie für Deutschland sinkt die Kaufkraft in 2010 um 42 Euro pro Einwohner. Der Konjunktureinbruch schlägt sich damit nun auch bei den privaten Konsumenten nieder. Diesem nominalen Kaufkraftabfall steht aber eine voraussichtliche niedrige Inflation entgegen. Die Studie von GfK GeoMarketing zeigt zugleich, dass zwischen den Regionen Deutschlands große Unterschiede im Kaufkraftniveau existieren. Die Gesamtsumme der GfK Kaufkraft Deutschland liegt für das Jahr 2010 bei 1.550,2 Mrd. Euro. Die Kaufkraft misst das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten. Die Deutschen haben im Jahr 2010 aufgrund sinkender Einkommen und eines Bevölkerungsrückgangs von rund 216.000 Personen insgesamt 7,5 Milliarden Euro oder 0,5% weniger Kaufkraft zur Verfügung als in 2009. Je Einwohner im Jahr 2010 entspricht das einem Rückgang von 42 Euro pro Person auf durchschnittlich 18.904 Euro pro Kopf, die die Deutschen für Lebensunterhalt und Konsum ausgeben können.
Klassifizierungsmodell ETIM feiert zehnten Geburtstag
(14.12.2009)
Bei einer Jubiläums-Mitgliederversammlung hat ETIM e.V. Anfang Dezember seinen zehnten Geburtstag gefeiert. Rund 50 VereinsmitgIieder aus Großhandel, Industrie und Dienstleistung kamen zum Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI:) nach Frankfurt und blickten gemeinsam auf eine Erfolgsgeschichte. Nicht nur, dass heute praktisch der gesamte elektronische Produktdatenaustausch zwischen Hersteller und Händler in Deutschland auf ETIM fußt, mit einer gleichzeitigen Nutzung in acht Ländern ist das Klassifizierungsmodell auch ein Vorbild für europäische Zusammenarbeit. Geführt wird der mehr als 80 Mitglieder zählende ETIM e.V., das ergab die anschließende ordentliche Mitgliederversammlung, auch in den nächsten zwei Jahren vom jetzigen Vorstand.
Baubranche kommt weltweit mit blauem Auge durch die Krise
(11.12.2009)
Weltweit gehen 64 Prozent der befragten Baufirmen bis Mitte 2010 von gleichbleibenden oder steigenden Profiten aus. Zu diesem Fazit gelangt eine Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG http://www.kpmg.at. Angesichts steigender internationaler Risiken stellen drei Viertel für das Risikomanagement mehr Ressourcen zur Verfügung. Die Branche könnte die Krise mit einem blauen Auge überstehen. "Generell ist zu sagen, dass die Auslastungsniveaus in der Baubranche trotz Krise noch relativ positiv sind. Dementsprechend zuversichtlich fallen die Forecasts für 2010 aus", erläutert Jens Jung, Bau-Analyst bei der BHF Bank gegenüber pressetext. Fakt sei auch, dass sich immer mehr Unternehmen für eventuelle Auftragseinbrüche vorbereiten. Dies bestätigt auch der "Global Construction Survey 2009", für den in über 30 Ländern Baufirmen befragt wurden. Eine Mehrheit von 53 Prozent meldet höhere oder zumindest gleichbleibende Auftragsbestände gegenüber dem Vorjahr. Nur 44 Prozent rechnen mit Auftragsrückgängen. Die optimistische Haltung vieler Unternehmen rührt neben den hohen Auftragsbeständen vor der Krise auch aus den im internationalen Vergleich hohen Infrastrukturinvestitionen aufgrund der staatlichen Konjunkturpakete. Für Zuversicht sorgt auch, dass 35 Prozent der weltweit Befragten die Anzahl der Mitarbeiter nicht reduziert haben. Arbeitskostensenkungen mittels Lohnkürzungen, kürzeren Arbeitszeiten oder unbezahlten Freistellungen mussten nur wenige Firmen einleiten. Die im Vergleich zu anderen Branchen vergleichsweise gute Auslastung hat 28 Prozent der Unternehmen dazu veranlasst, keine Anstrengungen zur Senkung der Arbeitskosten zu unternehmen. Qualifizierte Fachkräfte werden öfter für die Zeit des Aufschwungs gehalten.
17,4 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen im September 2009
(9.12.2009)
Im September 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2 910 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Damit stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um 17,4% gegenüber September 2008. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im September 2009 mit 8 925 Fällen um 7,4% höher als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 14 430 Insolvenzen registriert. Das waren 10,0% mehr als im September 2008.
Handwerk: 5,1 Prozent weniger Umsatz im 3. Quartal 2009
(9.12.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk im dritten Quartal 2009 um 5,1% niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zugleich waren in diesen Gewerben Ende September 2009 2,1% weniger Personen tätig als Ende September 2008. Der mit Abstand größte Umsatzeinbruch wurde mit – 20,4% von den Handwerken für den gewerblichen Bedarf gemeldet. Umsatzrückgänge verzeichneten im dritten Quartal 2009 auch das Bauhauptgewerbe (– 4,5%), das Ausbaugewerbe (– 3,1%) und das Lebensmittelgewerbe (– 1,6%). In den Handwerken für den privaten Bedarf stagnierte der Umsatz. Höhere Umsätze als im Vorjahresquartal gab es im Kraftfahrzeuggewerbe (+ 1,5%) und im Gesundheitsgewerbe (+ 2,1%). Im Bauhauptgewerbe, im Ausbaugewerbe, in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf, im Kraftfahrzeuggewerbe sowie in den Handwerken für den privaten Bedarf ging die Beschäftigung zurück. In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf war der Personalrückgang mit – 6,1% am stärksten. Geringe Beschäftigungszunahmen verzeichneten das Lebensmittelgewerbe (+ 0,1%) und das Gesundheitsgewerbe (+ 0,2%).
Im dritten Quartal 2009 kein weiterer Anstieg der Arbeitskosten
(9.12.2009)
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stiegen die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im dritten Quartal 2009 im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich saison- und kalenderbereinigt nicht weiter an (– 0,0% gegenüber dem zweiten Quartal 2009). Zuvor hatten sie sich im Zuge der Wirtschaftskrise im vierten Quartal 2008 (+ 2,3%) und im ersten Quartal 2009 (+ 1,9%) im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal deutlich erhöht, bereits im zweiten Quartal 2009 hatte sich dieser Anstieg abgeschwächt (+ 0,6%). Im Vergleich zum Vorjahresquartal bleibt der Einfluss der Wirtschaftskrise dagegen weiterhin deutlich. Die Arbeitgeber zahlten im dritten Quartal 2009 kalenderbereinigt 4,8% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als im dritten Quartal 2008. Dies ist der dritthöchste Anstieg im Vorjahresquartalsvergleich seit Beginn der Berechnung des Arbeitskostenindex im Jahr 1997. Für die Arbeitgeber ist neben den Arbeitskosten auch die Anzahl der von den Arbeitnehmern geleisteten Arbeitstunden bedeutend. Mit Beginn der Wirtschaftskrise blieben die Arbeitskosten nahezu unverändert, durch den Abbau von Überstunden auf Arbeitszeitkonten sowie verstärkte Kurzarbeit arbeiteten und produzierten die Arbeitnehmer aber weniger. Dies verteuerte aus Sicht der Arbeitgeber den Produktionsfaktor Arbeit.
Stabile Branchenumsätze
(1.12.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im Oktober 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um plus 2,5 und real um plus 0,8 Prozent. Für die gleiche Warengruppe ergibt sich für den Zeitraum Januar bis Oktober 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal ein Plus von 0,1 Prozent und real ein Minus von 1,3 Prozent.
Registrierungspflicht für Batteriehersteller
(26.11.2009)
Am 1. Dezember 2009 tritt mit dem neuen Batteriegesetz (BattG) für Batteriehersteller die Pflicht zur Registrierung beim Umweltbundesamt (UBA) in Kraft. Das Vermarktungsverbot von Batterien bei fehlender Registrierung gilt ab dem 1. März 2010. Aus diesem Grund lädt der ZVEI am 3. Februar 2010 zu einer Informationsveranstaltung in Frankfurt am Main ein.
Aufträge im Bauhauptgewerbe im September 2009: real minus 5,7 Prozent zum Vorjahr
(26.11.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gingen im September 2009 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum September 2008 preisbereinigt um 5,7% zurück. Während die Baunachfrage im Hochbau um 13,9% abnahm, erhöhte sie sich im Tiefbau um 3,7%. In den ersten neun Monaten 2009 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 9,1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken. Ende September 2009 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 708 000 Personen tätig; das waren etwa 14 000 Personen weniger als vor einem Jahr (– 1,9%). Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf rund 8,0 Milliarden Euro (– 4,1% gegenüber September 2008). In den ersten neun Monaten 2009 betrug der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes 57,4 Milliarden Euro; er lag damit um 6,8% unter dem Niveau der ersten neun Monate 2008. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 2,3% gesunken.
Stimmung in der Wirtschaft verbessert sich stark
(24.11.2009)
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November überraschend deutlich verbessert. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 92 Punkten im Vormonat auf 93,9 Punkte, wie das ifo Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die Erholung der Wirtschaft ist nach Einschätzung des DIHK vor allem auf die verbesserte Geschäftslage beim Export zurückzuführen. Damit fiel der Anstieg noch stärker aus als von Experten erwartet. "Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich weiter aus der Krise", sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Im November beurteilten die Firmen sowohl ihre aktuelle Lage als auch ihre Erwartungen für die kommenden Monate besser als noch im Oktober. Der Index für die Lage stieg von 87,4 Punkten auf 89,1 Punkte, der Index für die Erwartungen von 96,8 auf 98,9 Punkte.
A+A in Düsseldorf: Unternehmen sparen nicht an der Sicherheit
(10.11.2009)
Auch unter konjunkturell schwierigeren Vorzeichen investieren die Unternehmen in die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Das ist die Kernbotschaft, die sich aus dem Verlauf und dem hohen Aussteller- und Besucherzuspruch bei der A+A 2009 in Düsseldorf ziehen lässt. An den vier Lauftagen (03.11. - 06.11.) kamen 55.800 Fachbesucher (2007: 55.200), um sich bei den 1.541 Ausstellern aus 62 Nationen über die neuesten Trends in den Bereichen des Arbeitsschutzes, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Sicherheitsmanagements im Betrieb zu informieren. Das ist ein neue Bestmarke in der Veranstaltungshistorie. Nahezu jeder vierte Besucher reiste aus dem Ausland an. Ein Zuwachs war insbesondere aus den außereuropäischen Ländern etwa aus Südamerika zu verzeichnen.
Stanley übernimmt Black & Decker
(3.11.2009)
Der amerikanische Werkzeughersteller Black & Decker wird in einer Milliardenübernahme von Stanley Works übernommen. Die Unternehmen bezifferten das offiziell als Fusion bezeichnete Geschäft auf 3 Milliarden Euro. Stanley Works zahlt den Kaufpreis in Aktien. Der neue Konzern Stanley Black & Decker sieht sich als Weltmarktführer mit rund 8,4 Milliarden Dollar Umsatz. Die Werkzeughersteller versprechen sich aus dem Zusammenschluss Kosteneinsparungen von jährlich 350 Millionen Dollar. Nach den Einmalkosten soll die Fusion ab dem dritten Jahr auch für spürbar höhere Gewinne sorgen. Die bisherigen Stanley-Aktionäre sollen künftig mit 50,5 Prozent knapp die Mehrheit am neuen Werkzeug-Riesen halten. Leiten wird das Unternehmen der heutige Stanley-Chef John Lundgren. Der Chef von Black & Decker, Nolan Archibald, führt den Verwaltungsrat. Aktionäre und die Wettbewerbshüter müssen allerdings noch zustimmen. Die Übernahme soll im ersten Halbjahr 2010 abgeschlossen werden und auch Arbeitsplätze kosten - weniger als zehn Prozent der Arbeitsplätze sollen betroffen sein.
Branchenumsatz leicht rückläufig
(2.11.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im September 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um minus 0,1 und real um minus 2,2 zurück. Für die gleiche Warengruppe konnte von Januar bis September 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von nominal minus 0,3 und real von minus 1,7 Prozent festgestellt werden.
German European Security and Safety Institute e.V. (GESI) gegründet
(20.10.2009)
Am Rande des 1. Potsdamer Sicherheitsforums ist am 14. Oktober 2009 das German European Security and Safety Institute e.V. (GESI) von Vertretern der Wirtschaft, der Forschung, der Politik und der Verwaltung auf Initiative des GESA e.V. zusammen mit assoziierten Partnern gegründet worden. Das GESI hat zum Ziel, die Sicherheits-Herausforderungen in einer immer komplexer organisierten Gesellschaft zu identifizieren, effektive und effiziente Antworten zu entwickeln und die Partner aus den unterschiedlichen Bereichen der Sicherheitsbehörden und weiteren Bedarfsträgern, Anbietern aus Industrie und Wirtschaft, Forschung und Politik in ihrer Umsetzung auf nationaler wie europäischer Ebene zu unterstützen. Dazu wird sich das GESI eines nationalen und europäischen Partnernetzwerkes bedienen.
2. Quartal 2009: im Handwerk 6,9 Prozent weniger Umsatz
(12.10.2009)
Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, lagen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk im zweiten Quartal 2009 um 6,9% niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zugleich waren in diesen Gewerben Ende Juni 2009 1,5% weniger Personen tätig als Ende Juni 2008. Umsatzrückgänge betrafen das Bauhauptgewerbe, das Ausbaugewerbe, die Handwerke für den gewerblichen Bedarf, das Lebensmittelgewerbe, das Gesundheitsgewerbe sowie die Handwerke für den privaten Bedarf, wobei der größte Umsatzrückgang mit 22,1% von den Handwerken für den gewerblichen Bedarf gemeldet wurde. Höhere Umsätze als im Vorjahr gab es im zweiten Vierteljahr 2009 lediglich im Kraftfahrzeuggewerbe (+ 0,8%). Im Bauhauptgewerbe, im Ausbaugewerbe, in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf, im Kraftfahrzeuggewerbe sowie in den Handwerken für den privaten Bedarf ging die Beschäftigung zurück. In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf war der Personalrückgang mit 4,0% am stärksten. Das Lebensmittel- und das Gesundheitsgewerbe verzeichneten mit jeweils + 0,4% eine Beschäftigungszunahme.
Branchenumsatz mit leichten Rückgängen
(1.10.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Umsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im August 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 0,5 Prozent an und fiel real um minus 1,3 Prozent zurück. Für die gleiche Warengruppe ergibt sich im Vergleich der Zeiträume Januar bis August 2009 zu 2008 nominal ein Minus von 0,5 Prozent und real ein Minus von 1,8 Prozent.
Qualität hilft
(28.9.2009)
Unter dem Motto „Qualität hilft“ unterstützt die Firma WURO W. Uebach aus Freudenberg mit Ihren Athlet-Qualitätswerkzeugen den Deutschen Kinderhospizverein e.V. in einer besonderen Charity-Aktion. Der in Olpe ansässige Verein unterstützt bundesweit ambulante Kinderhospizdienste. Aufgabe dieser Hospize ist die Betreuung von unheilbar kranken Kindern und deren Familien. Die Konfrontation mit der Krankheit des Kindes, die mit einer eingeschränkten Lebenserwartung verbunden ist, verändert die Lebenssituation der Familie von Grund auf. Die Familie braucht schon lange vor der letzten Lebensphase ihres Kindes Unterstützung - durch Angebote im unmittelbaren Umfeld (ambulant) und auch in speziellen Kinderhospizen (stationär). Hier leistet der deutsche Kinderhospizverein unschätzbare Hilfe: • Begleitung und Unterstützung der erkrankten Kinder und ihrer Familien • Seminarangebote der Kinderhospizakademie • Auf- und Ausbau der ambulanten Kinderhospizdienste • Vernetzung von ambulanter und stationärer Kinderhospizarbeit • Öffentlichkeitsarbeit. Bei der Aktion „Qualität hilft“ wird eine Metallbitbox mit Athlet-Qualitätswerkzeugen „Made in Germany“ in einer besonders praktischen Sortierung angeboten. Von dem Erlös jeder verkauften Bitbox spendet Athlet 5,00 € an den deutschen Kinderhospizverein. Die Box kann beim Werkzeugfachhandel oder über das Internet (www.athlet-online.de) bezogen werden. Der Verkaufspreis der Charity-Box wird ca. 32,00 € (VK-Preis inkl. USt) betragen. Die Aktion läuft vom 01.10.09 bis 15.12.09. Danach werden die Spenden an die Organisation übergeben.
Familienunternehmen lassen Krise links liegen
(28.9.2009)
"Die Finanz- und Wirtschaftskrise kann für Familienunternehmen auch Chancen bieten. Denn häufig ist die Eigenkapitaldecke gesund und Übernahmen von Wettbewerbern können weitaus günstiger über die Bühne gehen als in Zeiten der Hochkonjunktur." Zu diesem Schluss kommt Thomas Zellweger, Geschäftsleitungsmitglied des Center for Family Business der Universität St. Gallen http://www.unisg.ch, gegenüber pressetext. Obwohl es genauso viele Unternehmen gibt, die in der aktuellen Wirtschaftsphase eher bei Investitionen auf die Bremse steigen sowie mit dem Abbau von Kosten die Effizienz steigern, sollten Familienunternehmen proaktiv auf die Krise reagieren, langfristig denken und in letzter Konsequenz antizyklisch agieren.
Mit Zuversicht in den Herbst
(25.9.2009)
Der Aufwärtstrend des Konsumklimas setzt sich auch zum Herbstanfang weiter fort. Konjunktur- und Einkommenserwartung legen zu. Auch die Anschaffungsneigung verbessert sich nochmals auf gutem Niveau. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,8 Punkten im September für Oktober einen Wert von 4,3 Punkten. In den vergangenen Wochen haben sich die Meldungen gehäuft, wonach die Konjunktur weniger stark rückläufig ist als noch vor einigen Monaten befürchtet. Daher sehen auch die Konsumenten zunehmend optimistischer in die Zukunft. Die Konjunkturerwartung steigt zum sechsten Mal in Folge. Das ruhige Preisklima ohne jede Inflation sorgt außerdem dafür, dass die Kaufkraft gestärkt wird. Folglich setzen die Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung ihren Aufwärtstrend fort. Auch die Tatsache, dass der gefürchtete Einbruch auf dem Arbeitsmarkt bislang ausgeblieben ist, stützt die positive Stimmung.
Interseroh bündelt sein Stahl- und Metallgeschäft
(23.9.2009)
Der börsennotierte Umweltdienstleister und Rohstoffhändler INTERSEROH SE wird den Handel mit Nichteisen-Metallen sowie das internationale Stahl- und Metallgeschäft am Standort Dortmund ausbauen. Hierzu ist im ersten Schritt die SRH Rohstoffhandel GmbH mit der INTERSEROH ERC GmbH zum 1. September 2009 zur INTERSEROH NRW GmbH verschmolzen worden. Sitz der Gesellschaft ist Dortmund mit Niederlassungen in Mülheim an der Ruhr, Münster und Werdohl sowie Büros in Hamburg, Köln und Siegen. Teil dieser Maßnahme ist auch die Erweiterung und Modernisierung des Standorts Dortmund bis zum Beginn des Jahres 2010.
1. Quartal 2009: im Handwerk 4,7 Prozent weniger Umsatz
(22.9.2009)
Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, lagen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk im ersten Quartal 2009 um 4,7% niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zugleich waren in diesen Gewerben Ende März 2009 1,3% weniger Personen tätig als Ende März 2008. Umsatzrückgänge betrafen das Bauhauptgewerbe, das Ausbaugewerbe, die Handwerke für den gewerblichen Bedarf sowie die Handwerke für den privaten Bedarf, wobei der größte Umsatzrückgang mit – 16,5% vom Bauhauptgewerbe gemeldet wurde. Fast unverändert blieb der Umsatz im Lebensmittelgewerbe (– 0,1%).Höhere Umsätze gab es im ersten Vierteljahr 2009 im Kraftfahrzeuggewerbe (+ 4,2%) und im Gesundheitsgewerbe (+ 0,5%). Im Bauhauptgewerbe, im Ausbaugewerbe, in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf, im Kraftfahrzeuggewerbe sowie in den Handwerken für den privaten Bedarf ging die Beschäftigung zurück. Im Kraftfahrzeuggewerbe war der Personalrückgang mit – 3,2% am stärksten. Im Gesundheitsgewerbe stagnierte die Beschäftigung nahezu (– 0,1%).Eine Beschäftigungszunahme hatte das Lebensmittelgewerbe zu verzeichnen (+ 0,4%).
0,4 Prozent mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Halbjahr 2009
(14.9.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im ersten Halbjahr 2009 rund 78 000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 0,4% mehr als im ersten Halbjahr 2008. Die Zahl der Gründungen von Kleinunternehmen hat – nach einem Rückgang im Jahr 2008 um 7% – im ersten Halbjahr 2009 weiter abgenommen (– 0,7%). Dagegen stieg die Zahl der Gründungen von Betrieben, die im Nebenerwerb ausgeübt werden, um 2,5% auf knapp 130 000. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen, die nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen müssen, sondern auch bei Verlagerung, Umwandlung oder Übernahme, erhöhte sich im ersten Halbjahr 2009 um 1,2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 431 000. Im ersten Halbjahr 2009 wurden knapp 67 000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung geschlossen. Das waren 2,7% mehr als im ersten Halbjahr 2008. Die Zahl der Kleinbetriebe, die im ersten Halbjahr 2009 schließen mussten, lag mit nahezu 156 000 um 3,5% niedriger als im ersten Halbjahr 2008. Nebenerwerbsbetriebe wurden im ersten Halbjahr 2009 besonders häufig wieder aufgegeben (+ 9,8%). Insgesamt wurden bei den Gewerbeämtern im ersten Halbjahr 2009 mit fast 372 000 Fällen 1,6% mehr Gewerbeabmeldungen angezeigt. Dabei handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um Betriebsübergaben, Umwandlungen und Fortzüge.
Konjunktur in Deutschland stabilisiert sich
(11.9.2009)
Die Konjunktur in Deutschland hat sich nach Einschätzung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) stabilisiert. Für 2009 rechnet das IfW nun mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4,9 Prozent; bislang hatte man mit einem Einbruch um 6,0 Prozent gerechnet. Für 2010 geht das IfW von einem Wachstum um 1,0 Prozent aus, nachdem bislang 0,4 Prozent veranschlagt wurden. Auf dem Arbeitsmarkt wird mit einem vergleichsweise moderaten Anstieg der Erwerbslosenzahlen gerechnet. Den Schätzungen zufolge sind Ende 2010 rund 4,2 Millionen Menschen ohne Job.
Mineralwerkstoffe erlebbar machen
(10.9.2009)
Welche vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten sich mit Mineralwerkstoff realisieren lassen, zeigt auf neue und einzigartige Weise das interaktive Architektenportal der Fachgruppe Mineralwerkstoffe im pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V.. In dem neuen Internetportal unter www.mineralwerkstoffe.org können sich Architekten, Planer und Designer umfassend über die Gestaltungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete von Mineralwerkstoff informieren und sie visuell erleben. Auf den Ebenen werden in virtuellen Showrooms und Bildergalerien nicht nur viele ansprechende Musterbeispiele gezeigt, sondern die Besucher der Plattform können selbst Hand anlegen und mit der Formen- und Farbenwelt, die Mineralwerkstoff bietet, experimentieren. In der Fachgruppe Mineralwerkstoffe sind führende Hersteller von Mineralwerkstoff aus Europa zusammengeschlossen, mit dem Ziel, die Anwendung dieses vielseitigen und innovativen Werkstoffs zu fördern. Das interaktive Architektenportal findet man im Internet unter www.mineralwerkstoffe.org
spoga 2009: "Die Gartenmesse in Top-Form"
(9.9.2009)
Nach drei erfolgreichen Messetagen ist am Dienstag die Gartenmesse spoga in Köln zu Ende gegangen. Mit 1.389 Anbietern aus 49 Ländern unterstrich die spoga... "ihre herausragende Stellung als Weltmarktplatz der grünen Branche", so die Veranstalter. Über 25.000 Fachbesucher aus 89 Ländern informierten sich auf 168.000 Quadratmetern Bruttoausstellungsfläche über die Neuheiten rund um Garten und Freizeit. „Die spoga hat bei derzeit nicht einfachen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erneut Outdoor-Lifestyle auf international hohem Niveau geboten“, so das Resümee von Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse. „Wir konnten unsere Besucherqualität weiter steigern, was zur guten Stimmung auf der Messe maßgeblich beigetragen hat.“ Auch John W. Herbert, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB), freute sich über den Messeverlauf der spoga 2009. „Die Messe lief besser, als man es aufgrund der Rahmenbedingungen vorher vielleicht vermuten konnte. Die Erwartungen wurden allerorten absolut erfüllt.“ Umsatzgewinner in den Bau- und Gartenfachmärkten waren im ersten Halbjahr 2009 vor allem Blumen und Pflanzen. Diese Warengruppe erzielte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres laut BHB ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Grill- und Barbecuesegment konnte bis Juli Umsatzsteigerungen im zweistelligen Prozentbereich verbuchen, gab die Barbecue Industrie Association Grillverband (BIAG) bekannt.
2. Quartal 2009: Arbeitskosten je Stunde steigen um 5,2% an
(8.9.2009)
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes zahlten Arbeitgeber im zweiten Quartal 2009 im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt 5,2% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als im zweiten Quartal 2008. Dies ist nach dem 1. Quartal 2009 (+ 5,7%) der zweithöchste Anstieg im Jahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe des Arbeitskostenindex im Jahr 1997. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt jedoch lediglich um 0,3% und damit deutlich langsamer als im vierten Quartal 2008 (+ 2,4%) beziehungsweise im ersten Quartal 2009 (+ 1,6%).
Werkzeugwarnung.info warnt Werkzeug- und Dübelnutzer
(7.9.2009)
Hält ein Werkzeug, was es verspricht? Haben unabhängige Prüfer Mängel und Gefahren festgestellt? Wurden gesundheitsschädigende Stoffe verwendet? Antworten auf diese Fragen gibt seit kurzem gebündelt die Internet-Seite www.werkzeugwarnung.info. Umgesetzt und betreut vom Remscheider Fachverband Werkzeugindustrie e.V. finden sich darauf Testergebnisse zum Beispiel von Stiftung Warentest, Hinweise auf aktuell verkaufte gefährliche Werkzeuge sowie Kurzzusammenfassungen von Presse- und TV-Berichten. Gedacht ist die Seite für professionelle Anwender, aber auch für Heimwerker.
Branchenumsatz kommt noch glimpflich davon
(1.9.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um plus 1,4 Prozent und ging real um minus 0,4 Prozent zurück. Für die gleiche Warengruppe ergibt sich im Vergleich von Januar bis Juli 2009 zu 2008 nominal ein Minus von 0,8 und real ein Minus von 2,0 Prozent.
Blumen, Pflanzen und Grills sind die Umsatzgewinner des ersten Halbjahres
(31.8.2009)
Blumen und Pflanzen haben im ersten Halbjahr 2009 für sprießende Umsätze in den Bau- und Gartenfachmärkten gesorgt. Diese Warengruppe erzielte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Grill- und Barbecuesegment konnte bis Juli Umsatzsteigerungen im zweistelligen Prozentbereich verbuchen. Dies gaben der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB) sowie die Barbecue Industrie Association Grillverband (BIAG) im Vorfeld der vom 6. bis 8. September in Köln stattfindenden Gartenmesse spoga bekannt. Alles in allem setzt die Garten- und Freizeitbranche auf den vorherrschenden „Boom des Urlaubs im eigenen Land“. Der BSI sieht vor dem Start der spoga und der parallel stattfindenden internationalen Fachmesse für Pferdesport spoga horse „die Lage am Markt besser als die allgemeine Stimmung.“ Dies gelte auf jeden Fall für die bisherige Absatzlage im Inland. Beim Export gebe es dagegen Probleme. Die seien zum Teil auf den starken Euro zurückzuführen, zum Teil aber auch auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den Nicht-Euro-Ländern des Ostens sowie den Absatzproblemen in den USA und Skandinavien. Zur spoga, dem internationalen Branchentreffpunkt für das grüne Business, werden auch in diesem Jahr zahlreiche wichtige Handelsgruppen erwartet. Bereits im Vorfeld haben unter anderem erneut die Baumärkte RWZ, OBI, Hellweg, Eurobaustoff, Globus, hagebau, BauMax und Jumbo ihr Kommen angekündigt – teilweise mit Delegationen von 20 bis 100 Personen.
Konsumklima zieht weiter an
(27.8.2009)
Das Konsumklima setzt seinen Aufwärtstrend auch im Spätsommer fort. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung steigen noch einmal an. Zudem verbessert sich die Anschaffungsneigung. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,4 Punkten im August für September einen Wert von 3,7 Punkten. Im langfristigen Vergleich bleibt das Konsumklima jedoch weiter auf einem relativ niedrigen Niveau. Nachdem nach letzten Meldungen verschiedener Wirtschaftsinstitute die Talfahrt der deutschen Wirtschaft gestoppt scheint, hat sich der Konjunkturpessimismus weiter verringert. Somit legen die Konjunkturerwartungen zum fünften Mal in Folge zu. Die Inflation verschwindet, den Verbrauchern bleibt mehr Geld im Portemonnaie. Dies drückt sich in steigenden Einkommenserwartungen aus. Stabile oder sogar rückläufige Preise sowie ein weiterhin verhältnismäßig stabiler Arbeitsmarkt sorgen dafür, dass auch die Anschaffungsneigung steigt. Ob dieser positive Trend auch künftig anhalten wird, hängt jedoch davon ab, inwieweit sich der Arbeitsmarkt im Verlauf des Jahres eintrübt. Ein starker Anstieg der Erwerbslosigkeit würde sicherlich auch das Konsumklima belasten.
Ausbildungsrekord im E/D/E
(21.8.2009)
Der allgemeinen Wirtschaftskrise zum Trotz hat das E/D/E einen neuen Ausbildungsrekord aufgestellt. 49 junge Menschen sind derzeit bei dem Wuppertaler Unternehmen beschäftigt. Dies stellt in der Geschichte des 1931 gegründeten Unternehmens einen neuen Höhepunkt dar. 14 Auszubildende starteten allein in diesem August. Zugleich schlossen in diesem Jahr neun Nachwuchskräfte ihre Ausbildung ab, die anschließend übernommen wurden. Die Ausbildungsquote im E/D/E liegt bei 5,5 Prozent. Im Durchschnitt beschäftigt das E/D/E in diesem Jahr 42 Auszubildende. Unter den 14 neuen Nachwuchskräften befinden sich fünf angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel. Weitere fünf Auszubildende begannen ihr duales Studium „Bachelor of Arts – Fachrichtung Handel“. Außerdem dabei: eine Kauffrau für Marketing-Kommunikation, ein Mediengestalter für Digital- und Printmedien, eine Fachkraft für Lagerlogistik und ein Auszubildender mit einem dualen Studium „Bachelor of Science – Fachrichtung Wirtschaftsinformatik“. Übernommen wurden zwei Groß- und Außenhandelskaufleute, ein Informatikkaufmann, drei Fachkräfte für Lagerlogistik, ein „Bachelor of Arts – Fachrichtung Handel“, ein „Bachelor of Arts – Fachrichtung Medien- und Kommunikationswirtschaft“ und eine Diplom-Kauffrau. Die E/D/E Stiftung ermöglicht darüber hinaus bundesweit 13 jungen Kaufleuten der Branche qualifizierte Weiterbildungslehrgänge. Davon bilden sich zehn als Fachberater im Außendienst fort und drei als Kaufleute für Beschlagtechnik. Weitere Lehrgänge beginnen noch in diesem Jahr.
8,1% weniger genehmigte Wohnungen im ersten Halbjahr 2009
(20.8.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde von Januar bis Juni 2009 in Deutschland der Bau von 80.700 Wohnungen genehmigt. Das waren 8,1% oder 7 100 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Von den im ersten Halbjahr 2009 insgesamt 80.700 genehmigten Wohnungen waren 69.950 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (– 6,7% gegenüber 2008). Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (– 8,3% beziehungsweise – 11,6%) ist dabei höher ausgefallen als die Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (– 4,6%). Im ersten Halbjahr 2009 sank der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 24,5% auf 90,5 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf dem Rückgang der Bauten von nichtöffentlichen Bauherren um 27,5% auf 80,8 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten dagegen das Bauvolumen um 14,9% auf 9,7 Millionen Kubikmeter. Ein nennenswerter Rückgang des umbauten Raums in den ersten sechs Monaten der Vorjahre wurde letztmals im ersten Halbjahr 2004 (– 14,5%) festgestellt.
Bruttoinlandsprodukt wächst um 0,3% im 2. Quartal 2009 gegenüber Vorquartal
(13.8.2009)
Die deutsche Wirtschaft ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im zweiten Quartal 2009 erstmals seit dem ersten Quartal 2008 wieder leicht gewachsen. Um 0,3% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – preis-, saison- und kalenderbereinigt – im zweiten Vierteljahr 2009 höher als im Vorquartal. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 ging das preisbereinigte BIP um 7,1% zurück. Kalenderbereinigt war die Wirtschaftsleistung um 5,9% niedriger als vor einem Jahr, weil im Berichtsquartal drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich von den privaten und staatlichen Konsumausgaben und von den Bauinvestitionen. Da die preisbereinigten Importe erheblich stärker zurückgegangen sind als die Exporte, trug auch der Außenbeitrag zum BIP-Wachstum bei. Negative Einflüsse ergaben sich durch einen Abbau der Lagerbestände.
Rohstahlproduktion im Juli 2009 28,8 Prozent niedriger als im Juli 2008
(7.8.2009)
Die deutschen Hüttenwerke haben im Juli 2009 1,66 Millionen Tonnen Roheisen und 2,69 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, produzierten die Hüttenwerke damit 30,0% weniger Roheisen und 28,8% weniger Rohstahl als im Juli 2008. Trotz dieses Rückgangs im Vorjahresvergleich setzte sich die Konsolidierung auch im Ferienmonat Juli fort: Gegenüber dem Vormonat Juni nahm die Produktion im Juli 2009 bei Roheisen um 14,1% und bei Rohstahl um 7,2% zu. Bei der Rohstahlproduktion ergab sich kalender- und saisonbereinigt eine Zunahme um 8,2%. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2009 wurden bundesweit 9,83 Millionen Tonnen Roheisen und 16,53 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion somit um 44,3% und die von Rohstahl um 41,4% zurückgegangen.
14,9 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen im Mai 2009
(7.8.2009)
Im Mai 2009 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2.663 Unternehmensinsolvenzen. Damit nahmen die Unternehmensinsolvenzen um 14,9% gegenüber Mai 2008 zu. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Mai 2009 mit 7 493 Fällen um 0,4% höher als im Mai des Vorjahres. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen wurden insgesamt 12.511 Insolvenzen registriert, das waren 4,1% mehr als im Mai 2008. Von Januar bis Mai 2009 wurden 13.354 Insolvenzen von Unternehmen sowie 39.850 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 65.191 Insolvenzen.
Branchenumsatz sinkt weiterhin
(3.8.2009)
Wie das Statistsiche Bundesamt mitteilt, sank der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im Juni 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um minus 0,7 und real um minus 2,8 Prozent. Im Zeitraum Januar bis Juni 2009 fiel der Umsatz für die gleiche Warengruppe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um minus 1,2 und real um minus 2,4 Prozent.
EU verschärft Importzölle auf chinesischen Stahl
(30.7.2009)
Die EU hat mitgeteilt, weitere Einfuhrhürden für chinesische Stahlrohre durchsetzten zu wollen. Bereits im April hatte die EU Zölle von bis zu 25 Prozent auf Stahlrohre aus China verhängt. Die Regelung sollte zunächst nur ein halbes Jahr laufen. Die neuen, verschärften Marktbarrieren werden zwischen 17,7 und 39,2 Prozent betragen und bis zu fünf Jahre gültig sein. Neben gezogenen Stahlrohren hat die EU auch für chinesischen Stahldraht Importzölle angedacht. Diese belaufen sich auf 24 Prozent. Die EU reagiert damit auf Hilferufe von Seiten der Stahlindustrie, die sich zwar langsam von der Krise erholt, jedoch nun mit der Konkurrenz aus China kämpft, die ihren Stahl dank staatlicher Subventionen zu Dumpingpreisen auf den europäischen Markt wirft. Die neuen Einfuhrzölle sollen im Oktober in Kraft treten.
Sonderausstellung über Elektrowerkzeuge
(27.7.2009)
Welche Elektrowerkzeuge sind heute im Markt verfügbar? Welche Beiträge liefern sie für Produktivität, Sicherheit und Ergonomie? Welche Weiterentwicklungen sind in der Zukunft zu erwarten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt... "einer in diesem Umfang noch nie da gewesenen Sonderausstellung", die im Deutschen Werkzeugmuseum Remscheid eröffnet wurde. Unter dem Titel „Moderne Elektrowerkzeuge für mehr Produktivität, Sicherheit und Ergonomie“ präsentiert sie nicht nur einen nahezu vollständigen Überblick über heute angebotenen Akkuwerkzeuge, Bohrhämmer, Multitools, Akkusägen sowie Zubehör wie Bohrer, Bits, Trennscheiben und Bürsten, sondern gibt auch einen Überblick über kommende Entwicklungen in diesem Segment. Nahezu alle Hersteller von Rang und Namen in der Welt sind mit Exponaten vertreten. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Werkzeugindustrie e. V. veranstaltet wird, läuft voraussichtlich bis zum 18. August 2009.
Branchenbetriebsvergleich für den Hartwarenhandel gestartet
(27.7.2009)
Der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH), die Branchenvertretung des mittelständischen Hartwarenhandels, hat zusammen mit dem Institut für Handelsforschung an der Universität Köln (IfH) einen Betriebsvergleich für den Hartwarenhandel entwickelt. Damit bietet der ZHH der Branche jetzt ein aussagefähiges Benchmarking-Instrument an. "Denn Controlling ist gerade in der heutigen Zeit, wo der Handel einem enormen wirtschaftlichen Druck ausgesetzt ist, von großer Bedeutung. Die eigenen Kennzahlen und - noch wichtiger - diese im Vergleich mit Kennzahlen der Branche ermöglichen den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und sind eine solide Basis für eine kompetente Unternehmenssteuerung", so der Verband.
Branchenumsätze weiterhin leicht rückläufig
(2.7.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fiel der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im Mai 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um minus 1,7 und real um minus 3,6 Prozent zurück. Für die gleiche Warengruppe betrug der Rückgang von Januar bis Mai 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal minus 1,2 und real minus 2,3 Prozent.
Russlands Werkzeugmesse nimmt Formen an
(19.6.2009)
Der russische Verband der Handelsgesellschaften und Hersteller von Elektrowerkzeugen und Kleinmechanisierungsmittel unterstützt dieses Jahr die MITEX 2009. Folgende Firmen befinden sich unter den Mitgliedern: Black & Decker, Robert Bosch, Infrakom, Interskol, Lit Trading, Makita, Meritlink Russia, Sparky, Hitachi. Folgende Firmen sind bereits als Aussteller bestätigt: A-Class (Russia), AEG (Germany), Alico (Czech Rep.), Arab-Asia Trade (Taiwan), Astari (Russia), Axhess (Germany), Benchmark Media (Taiwan), Black & Decker (Germany), Cens (Taiwan), Centroinstrument (Russia), CPT (Germany), DeWalt (USA), Enkor (Russia), Felo (Germany), Fit (Canada), Hidria Perles (Slovenia), Hitachi (Japan/Russia), Infracom (Russia), Interskol (Russia), ITW (Germany), Keil (Germany), Konakovo (Russia), Lit Trading (Russia), Makita (Japan), Mannesmann (Germany), Master (Russia), Nedo (Germany), NWS (Germany), Paradox (Russia), Renk Plastik / Mano Toolboxes (Turkey), Meritlink (Russia), Rinku International (India), Robert Bosch (Germany), Ruko (Germany), Sparky (Germany), Stabila (Germany), Sterling Cast & Forge (India), Sturm! (Germany / Russia), Styl Snaf (France), S-Z TD (Russia), Tome Feteira (Portugal), Top Tools (Russia, AEG, OMAX, Elmos, Kress, Dremel, Forward, Iskra, ...), Vald (Russia), Venus Ind. Corpoartion (India), Vneshtechkontrakt (Russia). Offizielle Länderbeteiligungen wird es aus China and Malaysia geben.
Nordwest-Info-Veranstaltung: Mit Kurzarbeit durch die Krise?
(18.6.2009)
Die Entwicklung in der Wirtschaft hat auch auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen: Die sinkenden Aufträge in der Industrie haben in den vergangenen Monaten zu Kündigungen und zu erheblicher Kurzarbeit geführt. Die Zeichen für den Arbeitsmarkt stehen auch weiterhin ungünstig. Personalkosten müssen gesenkt, gut eingearbeitete und ausgebildete Fachkräfte gleichzeitig aber gehalten werden. Statt Personalabbau kann Kurzarbeit Betriebe in dieser Situation stark entlasten. Welche arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen müssen für die Kurzarbeit erfüllt werden? Wie verläuft das Antragsverfahren und welche Vorraussetzungen für einen Anspruch gibt es? Welche Fehler sind zu vermeiden und wie ist Kurzarbeit besonders wirkungsvoll einzusetzen? Für ihre Mitglieder und die Industriepartner hat die Nordwest Handel AG das Thema aufgegriffen und bietet unter dem Titel: "Mit Kurzarbeit durch die Krise?" eine kostenlose Informationsveranstaltung an. Am 30. Juni 2009 steht Rechtsanwalt Lars Thiesen von der Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft in Düsseldorf, ein ausgewiesener Experte im Arbeitsrecht, daher in der Nordwest Zentrale in Hagen für alle Fragen der Teilnehmer zu Verfügung. Wer sich für die Informationsveranstaltung interessiert, wendet sich an Nordwest Handel AG, Christine Köhler, Telefon: 02331-461-7101, per e-mail: c.koehler@nordwest.com.
Großhandelspreise Mai 2009: Tendenz fallend
(15.6.2009)
Im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug lagen die Preise um 28,5% unter denen von Mai 2008. Gegenüber dem Vormonat verbilligten sich die zu dieser Wirtschaftsklasse gehörenden Waren um 1,0%.
3,7% mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal 2009
(15.6.2009)
Nach vorläufigen Ergebnissen rechnet das Statistische Bundesamt im 1. Quartal 2009 mit knapp 42.000 Gründungen von Betrieben, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Die Zahl der Gründungen größerer Betriebe war damit um 3,7% höher als im 1. Quartal 2008. Die Zahl der Gründungen von Kleinunternehmen hat – nach einem Rückgang im Jahr 2008 um 7% – im 1. Quartal 2009 um 0,5% weiter abgenommen. Dagegen stieg die Zahl der Gründungen von Betrieben, die im Nebenerwerb ausgeübt werden, um 3,8% auf rund 66.000 Betriebe. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen, die nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen müssen, sondern auch bei Verlagerung, Umwandlung oder Übernahme, erhöhte sich im 1. Quartal 2009 um 1,8% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf knapp 223 000. Im 1. Quartal 2009 wurden 37.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung geschlossen. Das waren 7,7% mehr als im 1. Quartal 2008. Die Zahl der Kleinbetriebe, die im 1. Quartal 2009 schließen mussten, war etwa so hoch wie im Vorjahresquartal. Nebenerwerbsbetriebe wurden im 1. Quartal 2009 besonders häufig wieder aufgegeben (+ 15,8%). Insgesamt wurden bei den Gewerbeämtern im 1. Quartal 2009 mit rund 205.000 Fällen 5,2% mehr Gewerbeabmeldungen angezeigt. Dabei sind nicht nur Schließungen, sondern auch Betriebsübergaben und Fortzüge eingeschlossen.
Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im April 2009: Preisbereinigt minus 23,2 Prozent zum Vorjahr
(10.6.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging nach vorläufigen Angaben der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im April 2009 arbeitstäglich- und preisbereinigt um 23,2% gegenüber dem April 2008 zurück (nach unverändert – 22,0% im März 2009). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 17,3% ab; noch stärker brach der Auslandsumsatz mit – 29,8% ein. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 28,0%, der Absatz in das übrige Ausland um 31,2% unter dem Vorjahresniveau.
Gartenkompetenz on Tour: Der Marken-Treff "Garden Vision" von Kettler, Lechuza, Scheurich und Weber
(4.6.2009)
Juni 2009 – 2010 steht im Zeichen der Sonne. Ein gutes Omen. Vor allem, wenn es um Lifestyle im Garten-Bereich geht. Und um das, was die Zukunft der exklusiven Garten- und Terrassenausstattung bringt. Unter dem Namen GARDEN VISION präsentieren die führenden Garten-Lifestyle-Marken WEBER, KETTLER, LECHUZA und SCHEURICH in diesem Spätsommer mit einer außergewöhnlichen Roadshow die aufregendsten Trends für die kommende Gartensaison 2010. GARDEN VISION ist ein neues Konzept, das vier innovative Marken zum ersten Mal gemeinsam realisieren.
Branche verzeichnet Umsatzrückgänge
(29.5.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im April 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um minus 1,9 und real um minus 4,0 Prozent zurück. Für die gleiche Warengruppe betrug der Rückgang von Januar bis April 2009 im Vergleich zum Vorjahresabschnitt nominal minus 1,4 und real minus 2,4 Prozent.
Mitex mit deutscher Beteiligung
(27.5.2009)
Folgende deutsche Unternehmen haben nach Angaben des Veranstalters ihre Teilnahme an der Mitex 2009 in Moskau bereits zugesagt: AEG, Axhess, Black & Decker, CPT, Felo, ITW, Keil, Mannesmann, Nedo, NWS, Robert Bosch, Ruko, Sparky, Stabilia und Sturm.
Aufträge im Bauhauptgewerbe im März 2009: Real minus 9,1 Prozent zum März 2008
(25.5.2009)
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im März 2009 in Deutschland bei den Auftragseingängen preisbereinigt einen Rückgang von 9,1% im Vergleich zum März 2008. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 13,3% und im Tiefbau um 4,6% ab. Der Rückgang im März ist damit deutlich niedriger ausgefallen als im Februar (– 17,5%) und im Januar 2009 (– 24,4%). Im ersten Quartal 2009 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 16,4% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken. In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende März 2009 676 000 Personen tätig; das waren etwa 21 000 Personen weniger als vor einem Jahr (– 3,0%). Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf rund 5,7 Mrd. Euro (– 1,5% gegenüber März 2008). Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im ersten Quartal 2009 rund 13,4 Milliarden Euro und lag damit um 12,9% unter dem Niveau der ersten drei Monate 2008. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 2,1% gesunken.
Koelnmesse schärft Profil für Internationale Eisenwarenmesse
(18.5.2009)
Vom 28. Februar bis 3. März 2010 öffnet in Köln die Internationale Eisenwarenmesse und präsentiert Fachbesuchern aus aller Welt... "die ganze Bandbreite der Hardware-Kompetenz". Um das Profil der Branchenplattform zu schärfen, hat die Koelnmesse den Namen angepasst und gleichzeitig den unter dieser Dachmarke gezeigten Produktkategorien begrifflich eine eigene Identität gegeben. Auch im Ausland – dort unter dem Namen „International Hardware Fair Cologne“ – wird die Hardware-Kompetenz am Standort Köln künftig noch stärker in den Mittelpunkt gerückt. Unter dem Dach der Internationalen Eisenwarenmesse Köln präsentieren sich 2010 klar strukturiert fünf Angebotsbereiche: Tools, Industrial Supply, Locks & Fittings, Fastening & Fittings und Home Improvement. „Die Koelnmesse trägt damit insbesondere der gewachsenen Bedeutung von Industriebedarf und Befestigungstechnik Rechnung“, so Koelnmesse-Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt. Den einzelnen Segmenten werden eigene Hallen zugeordnet und somit Identifikationsplattformen für die jeweiligen Branchen geschaffen. Dadurch können sich die Hersteller eines Angebotsbereichs ihrem Fachpublikum zielgruppenorientiert präsentieren. Der Zusatz „Practical World“ im Messenamen entfällt. Produkte des Home Improvement (Bau- und Heimwerkerbedarf) werden wie bisher das Messeangebot ergänzen. Diy-Sortimente wie beispielsweise Elektrobedarf, Sanitär und Innenausbau werden in Halle 11 präsentiert, sind damit in der gleichen Halle wie das Industriebedarf- und Schloss+Beschlag-Angebot und zudem direkt an den gut frequentierten Ost- Eingang angebunden.
Dach+Holz International auf Erfolgskurs
(8.5.2009)
Der Countdown für die DACH+HOLZ International läuft. Knapp zehn Monate vor Messebeginn zeichnet sich jetzt schon eine Fortsetzung der im Jahr 2008 begonnenen Erfolgsgeschichte ab. Damit erwartet der Messeveranstalter GHM Gesellschaft für Handwerksmessen vom 24. bis 27. Februar 2010 in Köln mehr als 500 Aussteller auf einer Bruttohallenfläche von 65.000 m². Dabei wird der Service für Aussteller auf der Branchenleitmesse für Dachdecker und Zimmerer groß geschrieben: Schon Monate vor dem Start der DACH+HOLZ International haben Unternehmen die einmalige Gelegenheit ihren Auftritt professionell zu planen. Die GHM bietet nach vorheriger Anmeldung am 22. und 23. Juni 2009 Vor-Ort-Besichtigungen der neuen Hallen 6, 7, 8 und 9 an.
3M Welding Safety Award
(27.4.2009)
Für die besten Ideen rund um die Arbeitssicherheit beim Schweißen gibt es einen Preis: Der 3M Welding Safety Award zeichnet neue Lösungen zur nachhaltigen Optimierung der Arbeitsschutzbedingungen beim Schweißen aus. Gestiftet wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis von 3M in Kooperation mit dem DVS (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.). Einsendeschluss ist der 29. Mai 2009.
Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert sich
(24.4.2009)
Eine positive Überraschung - der Ifo-Index steigt überraschend stark. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im April verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex erhöhte sich von 82,1 Punkten im März auf 83,7 Punkte. Der Ifo-Geschäftsklimaindex wird monatlich unter 7000 Unternehmen erhoben. Experten hatten einen Anstieg auf 82,3 Punkte erwartet.
Erfolgreicher Start in die Frühjahrssaison für den Gartengerätemarkt
(23.4.2009)
Die IVG-Mitgliedsfirmen aus dem Marktsegment Garten- und Rasenpflegegeräte analysierten auf ihrer Frühjahrssitzung die aktuelle Marktsituation: Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise galten die gespannten Erwartungen der Marktteilnehmer der Saisoneröffnung im Abverkauf zum Endverbraucher. Die engagierten Hobbygärtner haben auch in der Saison 2009 im Saisonstart die optimistischen Erwartungen nicht enttäuscht, der Grüne Markt trotzt der Krise! Nach doch recht stabilem Reinverkauf im Januar und Februar und dann zögerlicher Entwicklung angesichts des anhaltenden nasskalten und langen Winterwetters im März setzt der Saisonbeginn ab April deutliche Signale. Sehr positive Umsätze bis jetzt schon zur Monatsmitte vor dem Hintergrund guter klimatischer Voraussetzungen wie Sonnenschein und Feuchtigkeit in den Böden ziehen die Umsätze an. Viele Gründe tragen zu diesem positiven Start bei: - Lieferbereitschaft und Lieferfähigkeit - Serviceleistungen von Handel und Industrie - Innovative Produkte - Rückbesinnung des Verbrauchers auf das Wesentliche, nämlich ein gepflegtes Zuhause in Haus, Hof und Garten - stabile Verbraucherstruktur gerade in den gartenaffinen Verbrauchergruppen Einfamilienhausbesitzer und der einkommensstarken Verbrauchergruppe 50+
Bosch setzt auf Mädchen-Power
(22.4.2009)
29 Bosch-Standorte beteiligen sich morgen bundesweit am Mädchen-Zukunftstag "Girls' Day 2009". Ziel des "Girls' Day" ist es, Schülerinnen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und ihnen Einblick in Berufsfelder zu geben, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung selten in Betracht ziehen. Bosch möchte junge Frauen frühzeitig für technische Berufe begeistern und erreichen, dass Schülerinnen diese Berufe nicht von vornherein für sich ausschließen. "Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, technische Begabungen zu fördern und über technische Berufsbilder zu informieren" sagte Sabine Pottgiesser, zuständig für Grundsatzfragen zur Ausbildung und Bosch-Patenbeauftragte des Landeswettbewerbs "Jugend forscht" Baden-Württemberg. Mehr als 1 100 interessierte Schülerinnen sowie rund 50 Schüler der Klassenstufe 5 – 10 erhalten theoretische und praktische Einblicke in die Welt der technischen Berufe bei Bosch.
... "besser eine Qaulitätsleiter kaufen."
(22.4.2009)
Der Express berichtet von einem kuriosen Einsatz für die Feuerwehr in Hannover. Ein 89-jähriger Mann musste gestern am späten Abend aus einer misslichen Situation befreit werden. Der rüstige Rentner war aus einer selbstgebauten Leiter in einen Brunnen geklettert. In fünf Metern Tiefe wollte er die Gartenpumpe reparieren. Nach erfolgreicher Arbeit gelang es dem Heimwerker aber nicht mehr, auf seiner Leiterkonstruktion aus dem Brunnen zu klettern. Stundenlang harrte er in dem Loch aus, ehe Nachbarn seine Hilferufe aus der Dunkelheit hörten und die Rettungskräfte alarmierten. Der 89-Jährige überstand das Heimwerker-Abenteuer unverletzt.
Vertrieb falsch gekennzeichneter Dübel gestoppt
(20.4.2009)
Verwender von zugelassenen Dübeln sollten darauf achten, dass deren Kennzeichnung exakt mit den Vorgaben der jeweiligen Zulassung übereinstimmt. Hierauf weist der FWI anläßlich eines aktuellen Falls hin. Nur die zulassungskonforme Kennzeichnung gibt ihnen die Sicherheit, tatsächlich einen zugelassenen Dübel zu verwenden und dies auch gegenüber ihren Kunden nachweisen zu können. Anderenfalls riskieren sie Schadensersatzansprüche und Probleme bei der Bauabnahme. Im aktuellen Fall hatte ein namhafter Anbieter von Befestigungstechnik über einen Zeitraum von mehreren Wochen Dübel vertrieben, deren Kennzeichnung nicht mit der gültigen Europäischen Zulassung (ETA-08/0071) übereinstimmt. Nach einer Abmahnung durch die Wettbewerbszentrale gab die Firma nun eine Unterlassungserklärung ab. Der weitere Vertrieb der falsch gekennzeichneten Dübel wurde gestoppt. Betroffenen Verwendern empfiehlt der Verband, die nicht zulassungskonformen Dübel zu reklamieren.
Hettich trennt sich von seiner PR-Agentur
(16.4.2009)
Nach 30 Jahren Zusammenarbeit läuft der Vertrag mit der PR-Agentur Marketing + PR-Service Wilfried Wadsack GmbH (MSWW) in Bad Oeynhausen zum Jahresende aus. Die Agentur betreut neben Hettich die Garant-Möbel-Gruppe, Rheda-Wiedenbrück, die Hiller Unternehmensgruppe, Kippenheim, die Lehmann-Gruppe, Minden, die Resopal GmbH, Groß-Umstadt, sowie die Wissner-Bosserhoff GmbH, Wickede. Darüber hinaus berät MSWW die Gasversorgung Westfalica GmbH, Bad Oeynhausen, unterstützt Messeveranstalter in ihrer Pressearbeit und arbeitet eng mit der Ulrich Eggert Consulting, Köln, zusammen. In einem internationalen Netzwerk von Partner-Agenturen steuert die Agentur die Pressearbeit ihrer Kunden in Großbritannien, Frankreich, Italien, Schweden, in der Schweiz sowie in den USA. Die Internet-Präsenz führt ein aktuelles Pressearchiv in zwölf Sprachen. In der 1972 von Wilfried Wadsack gegründeten Agentur sind derzeit fünf Mitarbeiter tätig. Geschäftsführerin ist seit Anfang 2008 Cornelia Hackenbruch, die seit 1988 zum Team gehört. Aufgrund der frei werdenden Kapazitäten stellt die Agentur ihr auf fundiertem Branchenwissen beruhendes Know-how in den Bereichen Wohnen und Einrichten sowie im Zulieferbereich Unternehmen und Institutionen zur Verfügung, die durch Produkt-, Personal-, Unternehmens- oder Wirtschaftsmeldungen an einer kontinuierlichen und von publizistischen Grundsätzen dominierten Reputationspflege interessiert sind. Ausführliche Informationen über die Agentur unter www.msww.de.
Stärkster Umsatzeinbruch in der Industrie seit 1991
(14.4.2009)
Um 23,3 Prozent ist der Umsatz der deutschen Industrie im Februar eingebrochen. Das ist der größte Rückgang seit Einführung der Statistik 1991. Besonders betroffen war die Autoindustrie. Sie musste Einbußen von fast 40 Prozent hinnehmen.
BDE und BAV vereinbaren enge Kooperation
(14.4.2009)
Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. und der BAV Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter e.V. werden ab sofort eng kooperieren. Die Spitzen beider Verbände verständigten sich darauf, auf politischer, fachlicher aber auch organisatorischer Ebene zusammenzuarbeiten. Während dem BDE rund 750 Unternehmen aus der Entsorgungs-, Kreislauf- und Wasserwirtschaft angehören, arbeiten unter dem Dach des BAV mehr als 60 Unternehmen, die ihren Schwerpunkt in der Altholzaufbereitung und -verwertung haben.
Neue Ausstellung im Werkzeugmuseum: Bohren gestern und heute
(7.4.2009)
Dank Sponsoring der Hilti Deutschland GmbH und mit Unterstützung des Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum e. V. präsentiert das Werkzeugmuseum Remscheid eine neue Ausstellungseinheit. Im Mittelpunkt: Eine historische Hilti TE 17 sowie ein moderner Bohrhammer TE 7 C. Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, 09. April 2009, um 14:00 Uhr im Deutschen Werkzeugmuseum, Cleffstr. 2 - 6, 42855 Remscheid (Ortsteil Hasten) statt.
Auftragseinbruch im Maschinenbau
(1.4.2009)
Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau ist im Februar mit einem Minus von 49 Prozent noch stärker eingebrochen als in den Vormonaten. Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, VDMA, mit.
Die Krise bleibt
(20.3.2009)
Eine Ende des drastischen Wirtschaftsabschwungs in Deutschland ist nach Darstellung des Bundesfinanzministeriums nicht in Sicht. Die Konjunkturindikatoren zeigten mehrheitlich eine weitere Verschlechterung gegenüber dem vierten Quartal 2008 an, heißt es in dem aktuellen Monatsbericht. „Die vorlaufenden Indikatoren signalisieren, dass die Schwächephase vorerst noch anhalten dürfte.“ Die Exporte gingen massiv zurück, auf dem Arbeitsmarkt hinterlasse die Rezession immer deutlichere Spuren. An der Preisfront zeichne sich dagegen eine weitere Beruhigung ab.
BWS 2009 in Salzburg
(12.3.2009)
In wenigen Wochen öffnet die >BWS<, der Treffpunkt der Holzbranchen und des Eisenwarenhandels, im Messezentrum Salzburg ihre Tore. Der interregionale Branchentreff für Österreich und die angrenzenden Nachbarstaaten findet vom 22. bis 25. April 2009 statt. „Die >BWS< stahlt mehr denn je nach Bayern und Südtirol aus – bei der letzten Ausgabe im Jahr 2007 kamen bereits 28 Prozent der Fachbesucher aus diesen Regionen“, betont Direktor Johann Jungreithmair, CEO von >BWS<-Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg.„Die Fachmesse wird auch verstärkt zur bevorzugten Handels-, Kommunikations- und Innovationsplattform des holzbe- und -verarbeitenden Gewerbes sowie des Eisenwarenhandels aus den neuen EU-Mitgliedsländern des CEE/SEE-Raumes“, ergänzt Gernot Blaikner, Leiter des Geschäftsbereiches Messen bei Reed Exhibitions Messe Salzburg. Um Interessierten aus den angrenzenden Ländern den Besuch der Fachmesse schmackhaft zu machen, wurden auch spezielle Marketingaktionen gesetzt. Eine davon wird von A.T.U Auto-Teile-Unger unterstützt, indem jedem Fachbesucher das Eintrittsgeld in Form eines Einkaufsgutscheines zurückerstattet wird.
Arbeitskosten auf dem Weg nach oben
(11.3.2009)
Die Arbeitskosten in Deutschland sind Ende 2008 so stark gestiegen wie seit mindestens elf Jahren nicht mehr. Die Kosten für eine Stunde Arbeit im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich erhöhten sich im vierten Quartal kalenderbereinigt um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, war das der höchste Zuwachs seit Einführung der Statistik 1997. Im Jahr gesamten Jahr 2008 stiegen die Arbeitskosten um 2,3 Prozent und damit so stark wie seit 2001 nicht mehr.
Deutscher Maschinenbau leidet heftig
(5.3.2009)
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau leidet weiterhin dramatisch unter den Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Der Auftragseingang brach im Januar real um 42 Prozent ein. „So einen starken Rückgang haben wir seit Beginn der Erhebung der Zahlen im Jahr 1958 noch nie gesehen“, sagte Ralph Wiechers, Chefvolkswirt des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Die Nachfrage aus dem Inland sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 31 Prozent, die Auslandsnachfrage fiel um 47 Prozent, wie der VDMA meldete.
Asia-Pacific Sourcing behauptet sich
(3.3.32009)
Dem globalen Business auf die Sprünge zu helfen, das hatte sich die Asia-Pacific Sourcing auch 2009 als eines ihrer Ziele auf die Fahnen geschrieben. Zum dritten Mal fand Europas führende Sourcing-Messe statt, 5.300 Besucher aus 60 Ländern kamen trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen nach Köln. Insgesamt 406 Aussteller aus 10 Ländern präsentierten in Halle 11 ihre Waren und Dienstleistungen aus den Bereichen Werkzeuge, Schloss und Beschlag, Do-it-yourself, Eisenkurzwaren, Befestigungstechnik, Gartenmöbel und -geräte, Grill und Camping sowie Weiße Ware aus der Asien-Pazifik-Region. So nutzten viele Big-Player der vertretenen Branchen aus dem Handel die Asia-Pacific Sourcing als Businessplatz und Informationsforum für ihr Engagement mit Fernost. Darunter waren hochkarätige nationale wie internationale Branchenvertreter, zum Beispiel aus dem Baumarktsektor Bauhaus, Praktiker, Obi, Hornbach, toom, Zeus und Globus und Home Depot sowie Einkäufer großer Verbrauchermarktketten wie Metro, Rewe, Kaufland und Plus.
India International Hardware Show: Premierentermin um eine Woche verschoben
(16.2.2009)
Vom 28. bis 30. Oktober 2009 veranstaltet die Koelnmesse YA Tradefair Pvt. Ltd. zum ersten Mal die India International Hardware Show. Die jährliche Messe findet damit eine Woche später statt, als ursprünglich geplant.160 Aussteller auf 4.000 Brutto-Quadratmetern werden für die Premiere erwartet. Da die Koelnmesse zeitnah weitere Neuprojekte in Indien startet, war die Verschiebung notwendig geworden, um von Anfang an eine professionelle Organisation der Messen und Betreuung von Ausstellern und Besuchern zu gewährleisten.
Stahlproduktion bricht ein
(9.2.2009)
Im letzten Quartal 2008 ist die Stahlproduktion in Deutschland so stark zurückgegangen wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Auftragseingänge fielen gegenüber dem Vorjahresquartal um 47 Prozent. Maschinenbauer und Autohersteller nehmen kaum noch Stahl ab, die Produzenten fahren die Produktion herunter.
Sinkende Nonfood-Einzelhandelsumsätze
(4.2.2009)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fiel der Einzelhandelsumsatz mit Nonfood-Artikeln in Waren- und Kaufhäusern im Dezember 2008 im Vergleich zum Vorjahr nominal um minus 1,9 und real um minus 2,9 Prozent zurück. Für die gleiche Warengruppe und denselben Vertriebsweg sank der Einzelhandelsumsatz im Gesamtjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr nominal um minus 1,6 und real um minus 2,4 Prozent.
Gestärkte Baubranche
(21.1.2009)
Mit 211.000 Besuchern hat die BAU 2009 in München zum zweiten Mal in Folge einen neuen Rekord erzielt und der Branche deutlichen Rückenwind für das laufende Jahr gegeben. Von der Finanz- und Wirtschaftskrise, so der fast durchgängige Tenor der Aussteller, war in den Messehallen nicht viel zu spüren. Die Besucher aus aller Welt, darunter mehr als 36.000 internationale Gäste, kamen aus 151 Ländern.
Holland wird Partnerland der spoga 2009
(16.1.2009)
Den Begriff „Tuin“ können sich die Besucher der Gartenmesse spoga, Köln, 6. bis 8. September 2008, schon jetzt merken. Denn alles Holländische in, um, aus und für den „Garten“ wird in diesem Jahr auf der spoga – besonders in der Partnerland-Passage 4/5 – im Fokus stehen. Die Messe blüht „oranje“. Die Besucher der spoga können sich also auf eine bunte Mischung von Tulpen bis Dutch Design & Co. in Köln freuen.
Baubranche soll profitieren
(13.1.2009)
Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) verspricht sich Rückenwind von der Baubranche für die lahmende deutsche Wirtschaft. Gerade in der derzeitigen Krise sei ein "kräftiger Impuls der Bauwirtschaft" nötig, um dem Abschwung entgegenzuwirken, sagte Tiefensee gestern zum Auftakt der Messe BAU in München. Dabei könne sich die Branche auf das geplante neue Konjunkturpaket stützen. Schwerpunkte staatlicher Förderung seien unter anderem der Verkehrswege-Ausbau sowie energetische Gebäudesanierungen, vor allem für Schulen und Kindergärten.
Rohstahlproduktion bricht drastisch ein
(12.1.2009)
Die Konjunkturflaute schlägt auch in der Stahlindustrie voll durch: die Rohstahl- und Roheisenproduktion ist im Dezember stark gesunken. Zwar setzte der Abwärtstrend schon im November ein, doch im Dezember ging es noch mal um über 20 Prozent nach unten.
Bau-Prognose
(8.1.2009)
Am Bau wird die Rezession wohl erst im kommenden Jahr voll durchschlagen. Der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Herbert Bodner, sagte, die Bauwirtschaft sei 2008 von rückläufigen Tendenzen weitgehend verschont geblieben. Die Auftragseingänge ließen aber vor allem für die zweite Hälfte 2009 sinkende Produktion erwarten, was die Konjunkturpakete bestenfalls knapp ausgleichen dürften. Bodner zerstreute aber Befürchtungen größerer Stelleneinsparungen. Ein aufgrund der Konjunkturprogramme florierender öffentlicher Bau werde 2009 die Einbrüche im Wohnungsbau und vor allem im Wirtschaftsbau real nicht ausgleichen können, berichtete der Verband. Bodner sagte „bei optimistischen Annahmen eine Wachstumsprognose von Null“ voraus. Für 2010 wagte er keine Prognose.
Neujahrswünsche
Ein neues Jahr hat neue Pflichten, Ein neuer Morgen ruft zu frischer Tat. Stets wünsche ich ein fröhliches Verrichten, und Mut und Kraft zur Arbeit früh und spät. (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)
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