EZ - News 2010

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Weiterhin prima Branchenumsätze

(1.9.2010)

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Einzelhandelsumsätze im Bereich Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und Baubedarf auch im Juli 2010 im Vergleich zum Vorjahr wiederum; diesmal nominal um 3,4 und real um 4,3 Prozent. Auch für den Zeitraum Januar bis Juli 2010 konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein nominaler Anstieg von 3,0 und ein realer von 4,4 Prozent festgehalten werden.

E/D/E-Rekord: 20.000 Gespräche in zwei Tagen

(30.8.2010)

Über 450 Vertragslieferanten haben sich zum Branchentreff total des Wuppertaler Familienunternehmens E/D/E angemeldet – so viele wie noch nie. Die Veranstaltung am 21. und 22. September in Leipzig..."ist damit die größte Kommunikationsplattform im Produktionsverbindungshandel". Mehr als 350 Mitgliedsfirmen und über 450 Lieferanten des E/D/E haben sich zum Branchentreff total angemeldet. Damit erreicht das Wuppertaler Familienunternehmen einen neuen Rekord – pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum der Veranstaltung. Vertreten sind alle namhaften Unternehmen aus den Bereichen Werkzeuge, Betriebseinrichtungen, Baugeräte, Baubeschläge sowie Bauelemente, Haustechnik, Arbeitsschutz und Technischer Handel. Alle bedeutenden Vertreter der Unternehmen haben sich persönlich angemeldet. Insgesamt kommen am 21. und 22. September in der Messe Leipzig mehr als 2000 Entscheider (Geschäftsführer, Einkaufs- und Vertriebsleiter) zu Gesprächen zusammen.

Baumärkte trotz Wetterkapriolen im Plus

(5.8.2010)

Klimageräte, Ventilatoren und Schwimmbecken waren im Juni begehrte Artikel in den Bau- und Heimwerkermärkten. Nach einer eher verhaltenen Umsatzentwicklung in den Frühjahrsmonaten April und Mai sorgten sommerlich-heiße Temperaturen im Juni für frischen Schwung im Baumarktgeschäft. Nach sechs Monaten summiert sich der von den großflächigen Bau- und Heimwerkermärkten erzielte Bruttoumsatz auf 9,31 Milliarden Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 entspricht dies einem Plus von 1,7 Prozent auf unbereinigter Fläche. Der BHB bewertet dieses Ergebnis sehr positiv für die Branche, die damit im vierten Quartal in Folge ein stabiles Wachstum vorweisen kann. Denn auch auf bereinigter Fläche kam am Ende mehr Umsatz in den Kassen der Märkte zusammen als im Vorjahr. Der BHB/GfK-Report, dem die Zahlen entnommen sind, meldet für die bereinigte Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr eine Steigerungsrate von 1,6 Prozent. Ein Wermutstropfen bleibt mit Blick auf die Entwicklung im Gartensegment, das sich erneut als stark wetterabhängig erwiesen hat. Zwar schnellten auch hier die Umsätze im Juni noch einmal nach oben, doch ein nasskalter Mai hinterließ deutliche Spuren beim Absatz von Blumen und Pflanzen. Die hierzu gehörende Warengruppe Lebendes Grün büßte im ersten Halbjahr insgesamt ein Prozent an Umsatz ein. Gartenmöbel (+2,5 Prozent) und Gartenwerkzeuge (+ 4,0 Prozent) blieben auf Wachstumskurs, doch auch hier gingen die Steigerungsraten im Vergleich zum ersten Quartal 2010 zurück. Schwimmbecken und Klimageräte verhalfen übrigens den Warengruppen, in denen sie geführt werden, ebenfalls zu einem mehr als zufriedenstellenden Zwischenergebnis. So errechnet der BHB/GfK-Report für die Warengruppe Freizeit, Basteln, Werken, dem der Bereich Schwimmbecken und Poolzubehör zugeordnet ist, im ersten Halbjahr einen Mehrumsatz von 9,6 Prozent. Die Warengruppe Sanitär und Heizung, die unter anderem die Klimageräte abbildet, kommt insgesamt auf eine Wachstumsrate von 3,6 Prozent.

BTI übernimmt die Bär Unternehmensgruppe

(3.8.2010)

Die BTI Holding GmbH, Ingelfingen, hat zum 01. Juli 2010 die Bär Unternehmensgruppe, Duisburg, übernommen. Mit der Akquisition werden neue Vertriebskanäle erschlossen und Kundenstrukturen gesichert. Die eingeführten Marken und Handelsplattformen der Bär-Gruppe sowie deren Standorte bleiben erhalten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Bisher waren wir mit BTI im europaweiten Direktvertrieb für kleinere und mittlere Unternehmen aus der Baubranche und mit Krähe im Versandhandel für Berufsbekleidung stark. Mit der Bär-Gruppe verfügen wir jetzt auch über ein festes Standbein im eProcurement sowie im industriellen Großkundengeschäft. Uns stehen damit sämtliche Vertriebskanäle offen,“ sagt Dieter Freisler, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der BTI Holding GmbH. Bär ist Spezialist für Büro- und Betriebseinrichtungen und ist im MRO-Markt aktiv. MRO steht für „Maintenance, Repair, Operations“ und bezeichnet Produkte, die im Gegensatz zu Fertigungsmaterialien nicht direkt in den Produktionsprozess einfließen, sondern bei Wartung und Reparatur zum Einsatz kommen oder für die allgemeine Betriebsführung notwendig sind. Insgesamt umfasst das Angebot rund 30.000 Produkte. Das Unternehmen verfügt über Handelsgesellschaften in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Niederlanden. Mit mehr als 100 Mitarbeitern soll im laufenden Jahr 2010 ein Umsatz von mehr als 40 Millionen Euro erzielt werden. Bei BTI stehen von den europaweit etwa 1.200 Mitarbeitern rund 700 als Fachberater den Kunden vor Ort zur Seite. Das Unternehmen erwirtschaftete im Wirtschaftsjahr 2009/2010 in der Gruppe einen Umsatz von mehr als 150 Millionen Euro. Die BTI Holding GmbH ist Teil der international tätigen Berner Unternehmensgruppe, zu der auch der Direktvertreiber Berner sowie die Caramba Chemie-Gruppe zählen. Mit 8.000 Mitarbeitern hatte die Berner Gruppe im letzten Wirtschaftsjahr einen Umsatz von 856 Millionen Euro erzielt.

PVH verbucht deutliche Umsatzsteigerung

(2.8.2010)

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahm der Großhandelsumsatz im Produktionsverbindungshandel im zweiten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 17,1 und real um 8,9 Prozent zu. Für den PVH konnte im Zeitraum Januar bis Juni 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal ein Zuwachs von 13,0 und real von 7,2 Prozent festgestellt werden.

Gute Einzelhandelsergebnisse

(2.8.2010)

Wie das Statistische Bundesamt berichtet, nahm der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im Juni 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 5,7 und real um 7,3 Prozent zu. Für die gleiche Warengruppe läßt sich für den Zeitraum Januar bis Juni 2010 nominal eine Steigerung von 2,8 und real von 3,9 Prozent festhalten.

hagebau spendet 30.000 Euro an Dominik-Brunner-Stiftung

(28.7.2010)

Die hagebau unterstützt die Dominik-Brunner-Stiftung mit 30.000 Euro. Den symbolischen Scheck überreichte Wolfgang Gural im Auftrag der hagebau an Uli Hoeneß, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, in München.

Für den Fachhandel "Diamantwerkzeuge"

(23.7.2010)

Die Spezialisten für Einkauf, Marketing und Vertrieb, Lutz Merfeld und Max Paul Bunke in Witten, bieten Fachhändlern im Kernbereich Diamantwerkzeugen sowie Maschinen einen komfortablen Verbund unter dem Namen ADIA-Bautechnik. Die Branchenexperten kennen die Probleme von kleinen Unternehmen, die dem Wettbewerbsdruck besonders stark ausgesetzt sind. Der Verbund ADIA Bautechnik stellt maßgeschneiderte Lösungen bereit, er erschließt für seine Partner neue Wege zu Kunden und Aufträgen. Die Gemeinschaft stärkt den Einzelnen und vergrößert die Chancen im Markt, trotzdem behält jedes Unternehmen sein eigenes Gesicht und somit seinen individuellen Charakter. Die Handelspartner erhalten von der ADIA-Bauchtechnik unter anderem folgende Leistungen: Qualitativ hochwertige Spezialwerkzeuge zu günstigen Konditionen, Adressmanagement, Werbeartikel für die Geschäftsausstattung, Unterstützung im Bereich Pressearbeit sowie Vertrieb, Intranet und E-Büro, Seminare und Fortbildungen zu den Themen Verkauf, Marketing und Technik. Und nicht zuletzt haben die Partner den Vorteil eines Erfahrungsaustausches im Netzwerk. Auch Existenzgründer sind im Verbund willkommen.

Alles... außer Umsatzplus

(22.7.2010)

Praktiker musste im zweiten Quartal Rückgänge bei Umsatz und Gewinn verzeichnen. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro.

Hornbach verbessert Ergebnis

(1.7.2010)

Hornbach hat seine Ertragslage im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2010/2011verbessert. Wie das Unternehmen bekannt gab, erreichte das EBIT in den ersten drei Monaten mit 59,6 Mio. Euro das Niveau des Vorjahrs. Der Konzernumsatz kletterte in der Betrachtungsperiode leicht um 0,8 Prozent auf 826,6 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Wert lediglich bei 819,8 Mio. Euro. Im größten operativen Teilkonzern, der Hornbach-Baumarkt-AG, die 131 Bau- und Gartenmärkte betreibt, kletterten die Umsätze um 0,7 Prozent auf knapp 780 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es 774,8 Mio. Euro. Eigenen Angaben nach gaben die Umsätze flächenbereinigt ohne Berücksichtigung von neuen Hornbach-Filialen in den vergangenen zwölf Monaten währungsbereinigt um zwei Prozent nach. Werden alle Währungseffekte der Nicht-Euro-Länder Rumänien, Schweden, Schweiz und Tschechien mitberücksichtigt, fielen die flächenbereinigten Umsätze nur um 0,8 Prozent. Das Betriebsergebnis des Teilkonzerns erreichte mit 49,6 Mio. Euro noch den Vorjahreswert. Im laufenden Geschäftsjahr will man drei Märkte in den Niederlanden, Tschechien sowie Rumänien eröffnen. An dem Expansionskurs möchte das Unternehmen festhalten. Dabei zieht Hornbach keine Übernahmen oder Zukäufe in Betracht.

Hornbach-Engagement für FSC

(23.6.2010)

Auf der FSC-Hauptversammlung in Essen überreichte die Hornbach-Baumarkt- AG einen Spendenscheck in Höhe von 7000 Euro an den FSC Deutschland. Das Geld stammt aus einem Projekt von Hornbach, welches die Herstellung industriell gefertigter Produkte mit FSC-Zertifizierung vorantreiben soll. „Ziel dieses Vorstoßes von Hornbach ist es, eine größere Marktnachfrage nach FSC-zertifizierten Hölzern zu stimulieren. Wir hoffen, dass weitere Unternehmen unserem Beispiel folgen werden“, so Andreas Back, Leiter Qualitätsmanagement und Umwelt der Hornbach-Baumarkt-AG. Konkret brachte Hornbach FSC-zertifiziertes Laminat aus europäischer Herkunft auf den Markt, bei dem die Produktkette vom Forstbetrieb über den Säger, Verarbeiter bis hin zum Endkundenhändler geschlossen ist. Sein großes FSC-Kommitment unterstrich Hornbach durch eine zusätzliche Aktion: Das Laminat wurde mit einem sogenannten „FSC-Bonus“ verkauft, dass heißt, 0,50 Euro des Verkaufspreises pro Paket Laminat gingen als Spende an den FSC Deutschland. Der Erlös in Höhe von 7000 Euro wurde als eine der bislang größten Einzelspenden durch Andreas Back feierlich an den FSC Deutschland übergeben.

Sagaflor/Zoo & Co. und Welke Gruppe sowie Mega Pet haben geschäftliche Beziehung beendet

(22.6.2010)

Die SAGAFLOR AG mit ihrem Franchise-System ZOO & Co. und die Welke Gruppe GmbH sowie die Mega Pet GmbH & Co. KG haben ihre geschäftlichen Beziehungen aus den SAGAFLOR Partnerschafts- und ZOO & Co. Systemverträgen zum 30.06.2010 einvernehmlich beendet. Beide bisherigen Vertragspartner haben somit die Möglichkeit, sich für die Zukunft neu zu orientieren und eigene Wachstumsstrategien zu realisieren.

Würth Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich

(15.6.2010)

Das bundesweit größte Sportereignis für Menschen mit geistiger Behinderung, die National Games 2010 von Special Olympics Deutschland, findet in diesem Jahr vom 14. bis 19. Juni in Bremen statt. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Würth-Gruppe werden bei der Veranstaltung ehrenamtlich im Einsatz sein. Das Unternehmen stellt in Bremen damit die zweitgrößte Firmenmannschaft an freiwilligen Helfern. Zu den siebten Special Olympics National Games werden 12.000 Athleten erwartet, die in 20 Sportarten antreten oder an dem wettbewerbsfreien Angebot teilnehmen. Die rund 100 ehrenamtlichen Helfer der Würth-Gruppe stammen aus verschiedenen Konzerngesellschaften und unterschiedlichen Bereichen. Die Unternehmensgruppe Würth stellt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese Zeit von ihrer Arbeit frei, damit die ehrenamtlichen Helfer in Bremen an den Sportstätten selbst eingesetzt werden können.

VBH Holding AG: Geschäftsausblick unverändert verhalten positiv

(9.6.2010)

Die Aktionäre der im SDAX notierten VBH Holding AG haben auf der Hauptversammlung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart eine Dividendenzahlung von 0,05 Euro pro Stückaktie beschlossen. Die Ausschüttungsquote beträgt damit 35,7 Prozent des Ergebnisses je Aktie. Die im SDAX der Deutschen Börse AG notierte VBH Holding AG schloss das Geschäftsjahr 2009 trotz des schwierigen Marktumfeldes mit einem positiven Ergebnis ab. Im Vergleich zum Vorjahr musste das Handelsunternehmen allerdings konjunkturbedingt einen Umsatzrückgang um 12,6 Prozent auf 754,1 Mio. Euro verkraften. Bereinigt um Währungseffekte sind die Umsätze um 7,4 Prozent zurückgegangen. Das operative Ergebnis (EBIT) liegt bei 17,8 Mio. Euro (Vorjahr: 39,6 Mio. Euro). Ungeachtet des Umsatzrückgangs gelang es der VBH Holding AG, ihre Nettoverschuldung von 107,6 Mio. Euro um 3,9 Mio. Euro auf 103,7 Mio. Euro zu senken. Die Eigenkapitalquote errechnet sich mit 37,3 Prozent (Vorjahr 36,6 Prozent). Bis Ende Mai 2010 konnte der Umsatzrückstand gegenüber Vorjahr, der in den ersten Monaten des Geschäftsjahres aufgelaufen war, aufgeholt werden. Zu diesem Zeitpunkt liegen die Umsätze nunmehr mit 268,3 Mio. Euro um 1,3 Mio. Euro bzw. 0,5 Prozent über dem Vorjahreswert.

Neue Aktienverhältnisse bei Nordwest

(7.6.2010)

Wie Dr. Norbert Schlicht am 4. Juni 2010 mitteilte, hat sein Stimmrechtsanteil an der Nordwest Handel AG die Schwelle von drei Prozent der Stimmrechte unterschritten. Die TTS Tooltechnic Systems Beteiligungen GmbH, die TTS Tooltechnic Systems AG & Co.KG und die TTS Tooltechnic Systems Holding AG haben am 4. Juni 2010 mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der TTS Tooltechnic Systems Beteiligungen GmbH an der Nordwest Handel AG in Person von Gerda Maier-Stoll, Neidlingen, am 1. Juni 2010 die Schwelle von drei Prozent überschritten hat und zu diesem Tag 3,56 Prozent beträgt.

Sagaflor-Hauptversammlung

(2.6.2010)

Beruht die Attraktivität der „Kulturhauptstadt Europas“ auf allen Städten des Ruhrgebiets, so steht auch hinter dem Erfolg der SAGAFLOR AG jedes einzelne der mehr als 800 Mitglieder. Ein guter Grund, zur Hauptversammlung am Dienstag, 8. Juni, ins Herz von Ruhr.2010 einzuladen. Am Abend vor der Aktionärsversammlung in Gelsenkirchen feiern Aktionäre und Gäste in der Zeche Zollverein in Essen die sehr positive Entwicklung der Fachhandelskooperation: Sie hat 2009 erstmals die Umsatzschwelle von 300 Mio. Euro geknackt und setzt damit ihren Erfolgskurs kontinuierlich fort. An diesem ist seit nunmehr einem Jahr auch Peter Pohl als Nachfolger von Klaus-Dieter Lattemann im Vorstand beteiligt und führt gemeinsam mit Franz-Josef Isensee die Kooperation.

Neuer Großaktionär bei der Nordwest Handel AG

(26.5.2010)

Am 21. Mai 2010 hat die Dr. Helmut Rothenberger Holding GmbH, Salzburg, 23,71 % der Aktien der NORDWEST Handel AG erworben. Verkäufer ist der bisherige Großaktionär Hubert Grevenkamp, der bislang ca. 29 % der Anteile an der NORDWEST Handel AG gehalten hat. Einen ausführlichen Bericht mit allen Hintergründen dieser Veränderung finden Sie in der EZ 5/2010, die am 5.Juni 2010 erscheint.

Obi startete umfangreiche Jubiläums-Kampagne zum 40. Geburtstag

(20.5.2010)

Anlässlich des 40. Geburtstags von OBI präsentierte der "Marktführer der Baumarkt-Branche" am 19. Mai 2010 den neuen Jubiläums-TV-Spot. Dieser ist Startschuss für die groß angelegte Crossmedia-Kampagne mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket aus nationalen Anzeigen, Sonderwerbeformen, PR, Out-of-Home, POS sowie Online-Aktionen mit dem Relaunch der OBI Homepage, Bannern, Gewinnspielen und zwei Markenevents auf WEB.DE und GMX. Direktmarketing, Promotion-Aktionen und zahlreiche Kunden-Events auf regionaler Ebene vervollständigen den integrierten Ansatz. Verantwortlich für die Kampagne ist die Hamburger Leadagentur Jung von Matt/Alster. Den Relaunch der OBI Homepage führt die Agentur deepblue networks, Hamburg durch. Für den Relaunch entwickelte die deepblue networks AG auf Basis des OBI Corporate Designs eine frischere, leichtere Gestaltung. Visuelle Akzente, klare Strukturen und eine einfache Navigation sorgen für Übersicht und gute Usability. Per Geo-Lokalisierung können Besucher der Seite zudem direkt auf den OBI Markt in ihrer Nähe zugreifen. Damit eröffnet deepblue den Blick für das eigentlich Wichtige: aktuelle Produktinformationen, umfassende Beratung und natürlich viele Jubiläumsangebote. Spielerische Elemente wie die Inspirationsbühne sorgen zudem für ein lebendiges Markenerlebnis. Anzeigenschaltungen in überregionalen und regionalen Tageszeitungen und Publikumsmedien, Beileger im ungewöhnlichen Jumboformat sowie aufmerksamkeitsstarke Out-of-Home-Belegung an rund 26.000 Stellen in ganz Deutschland vervollständigen die Präsenz zum OBI Jubiläum.

hagebau als erste Kooperation zertifiziert

(7.5.2010)

Die hagebau ist jetzt als erste Holzhandelskooperation in Deutschland zertifiziert. Die Soltauer Verbundgruppe fördert damit die nachhaltige Waldwirtschaft und lässt sich unabhängig überwachen. „Wir freuen uns, durch den Anschluss an die beiden führenden Zertifizierungssysteme PEFC und FSC unseren Beitrag zur Verhinderung von Raubbau bei Holzrohstoffen leisten zu können und auf diese Weise eine Imageaufwertung für das Produkt Holz zu realisieren“, sagt hagebau Geschäftsführer Hartmut Goldboom. Der gleichwertigen Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten komme heute bei der Nutzung von Naturgütern eine immer größere Bedeutung zu.

Baustoff-Großhandel Guth gerettet

(22.4.2010)

Wie der WDR berichtet, arbeitet der insolvente Velberter Baustoff-Großhändler Guth weiter. So übernehme nach Angaben des Insolvenzverwalters der Wuppertaler Baustoffhändler Schade und Sohn das Unternehmen. 25 der zuletzt 40 Mitarbeiter sollen weiter bei Guth arbeiten. Das 80 Jahre alte Unternehmen hatte Ende des vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet.

Sagaflor füllt Motto „Zukunft gestalten“ mit Leben

(6.4.2010)

„Zukunft gestalten“ heißt für die SAGAFLOR AG auch, die Zukunft ihrer Mitglieder zu sichern. Dies geschieht z. B. mittels Führungskollegs, mit deren Durchführung die Baunataler Fachhandelskooperation bereits zum zweiten Mal die renommierte Mercator Consulting GmbH um Prof. Dr. Thomas Vogler beauftragt hat. „Wir wollen den Standorten damit helfen, auf eine kompetente Nachwuchsführungsriege setzen zu können und auch für die SAGAFLOR selbst Talente fördern“, erklärt Benjamin Kulemann, Leitung Vertrieb Garten allgemein bei der SAGAFLOR. „Dafür haben wir ein Schulungsprogramm entwickelt, das in allen Bereichen auf Praxislösungen für Umsatzwachstum ausgerichtet ist. Gezielt werden Führungs-, Sozial- und Fachkompetenz vermittelt.“ Das zweite SAGAFLOR-Führungskolleg hat im Dezember 2009 begonnen und endet in diesem Dezember. Die Termine liegen wie beim ersten Kolleg außerhalb der Saison, um den maximal zwölf Studenten eine Teilnahme zu ermöglichen. Mit der Mercator Consulting GmbH (Tirol) konnte dazu ein kompetenter Partner gewonnen werden, der sich speziell im Bereich Nachwuchsschulung international einen Namen gemacht hat. Prof. Dr. Thomas Vogler hat u. a. für die Dehner Gartencenter ein Schulungskonzept entwickelt und nutzt seine Erfahrungen an der TH Ingolstadt, an der er u. a. BWL unterrichtet. Die Diplom-Kauffrau (FH) Andrea Vogler hat u. a. das Juniorprogramm für die EDEKA erarbeitet, das auf Nachwuchsführungskräfte zugeschnitten ist. Zudem ist sie u. a. die Leiterin der Personalentwicklung bei Burger King. Zum fünfköpfigen Team zählt auch Prof. Dr. Stefan Rock. Die Themenschwerpunkte des FH-Dozenten sind u. a. Logistik- und Prozessmanagement sowie Einkaufs- und Beschaffungsmanagement.

Branchenumsätze positiv gegenüber dem allgemeinen Trend

(1.4.2010)

Wie das Statistische Bundesamt berichtet, stieg der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im Februar 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 2,4 und real um 3,2 Prozent. Für die gleiche Warengruppe lässt sich für den Zeitraum Januar bis Februar 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein nominales Minus von 0,4 Prozent und real ein Plus von 0,1 Prozent festhalten.

Metro Group will Online-Plattformen ausbauen

(17.3.2010)

Die METRO Group hat das Geschäftsjahr 2009 erfolgreich abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2009 ging der Umsatz um 3,6 % auf 65,5 Mrd. € zurück. Währungsbereinigt stieg der Umsatz jedoch um 0,2%. In Deutschland sank der Umsatz leicht um 0,6 % auf 26,5 Mrd. €. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die METRO Group die zum 1. Juli 2008 veräußerten Extra-Verbrauchermärkte bis zum 3. Quartal 2008 vorübergehend weiterbelieferte und sich im Berichtsjahr vom operativen Geschäft der AXXE Reisegastronomie getrennt hat. Bereinigt um diese Effekte lag der Umsatz 2009 in Deutschland fast auf Vorjahresniveau (-0,1%). Der Umsatz in Deutschland hat sich damit besser entwickelt als der Gesamtmarkt, der in Deutschland um 1,5% nachgab. Der internationale Umsatz war durch negative Wechselkurseffekte insbesondere in Osteuropa beeinträchtigt und sank um 5,5% auf 39,0 Mrd. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte stieg der internationale Umsatz aber um 0,7%. Das Geschäft außerhalb Deutschlands trug 59,5% des Umsatzes bei. In Westeuropa blieb der Umsatz mit 20,9 Mrd. € nahezu unverändert und wuchs bereinigt um Wechselkurseffekte um 0,3%. In Osteuropa sank der Umsatz aufgrund der Wirtschaftskrise und starker Wechselkurseffekte um 12,8% auf 15,8 Mrd. €. In Landeswährung stieg der Umsatz jedoch um 1,4%. In Asien/ Afrika legte der Umsatz um 4,8% auf 2,3 Mrd. € zu (währungsbereinigt: +0,6%). Das betriebliche Ergebnis (EBIT) der METRO Group sank vor Sonderfaktoren um 8,9% auf 2,024 Mrd. €. Die Vertriebslinien Real, Media Markt und Saturn und Galeria Kaufhof sowie das Immobiliensegment konnten das EBIT vor Sonderfaktoren trotz Wirtschafts- und Finanzkrise gegenüber dem Vorjahr sogar steigern. Dagegen erreichte Metro Cash & Carry das Vorjahresniveau nicht. Die Eigenkapitalquote ging vor allem aufgrund von Währungseffekten leicht auf 17,8% nach 17,9% im Vorjahr zurück. Insgesamt hat die METRO Group 80 neue Standorte eröffnet, davon 18 Metro Cash & Carry Märkte, 12 Real-SB-Warenhäuser und 50 Media Markt und Saturn Elektrofachmärkte. Ein Kernelement der neuen Organisationsstruktur war die Auflösung des Zentraleinkaufs. Die Vertriebslinien haben nun die vollständige Verantwortung für das operative Geschäft. Sämtliche Vertriebslinien der METRO Group werden ihren stationären Handel durch Online-Plattformen ergänzen und damit zusätzliches Wachstum erzielen. So plant Real einen Online-Shop für sein Nicht-Lebensmittel-Sortiment. Galeria Kaufhof wird sein bereits bestehendes E-Commerce-Angebot um ausgewählte Sortimente erweitern. Metro Cash & Carry hat im französischen Rodez, in der Nähe von Toulouse, die Verbindung von Internet und stationärem Handel bereits hergestellt. Nach einer erfolgreichen Testphase um den Jahreswechsel soll noch im April 2010 in den Niederlanden und Österreich das Internet-Angebot starten. Auf Basis der gemachten Erfahrungen wird über einen entsprechenden Auftritt auch in Deutschland im Jahr 2010 entschieden. Von besonderer Bedeutung für den gesamten Konzern ist der Start von Media Markt in China. Dazu haben die METRO AG und ihre Vertriebslinie Media-Saturn mit dem chinesischen Partner Foxconn Technology Group einen Joint-Venture-Vertrag zur gemeinsamen Expansion in China unterzeichnet. An dem Joint Venture halten die METRO Group und die Gründerfamilien von Media-Saturn, Kellerhals und Stiefel, 75 Prozent der Anteile, die Foxconn Technology Group 25 Prozent. Die ersten Media Märkte sollen ab September 2010 in Shanghai eröffnet werden. Bis Mitte des Jahrzehnts sieht Media-Saturn ein Potenzial von mehr als 100 Märkten in China. Die METRO Group geht auf mittlere Sicht unverändert von einem Umsatzwachstum von mehr als 6% pro Jahr aus. Für 2010 erwartet das Unternehmen einen Umsatz über dem Vorjahresniveau. Vor allem durch die Beiträge von Shape 2012 erwartet die METRO Group für 2010 ein Ergebnis vor Sonderfaktoren, das spürbar über dem von 2009 liegt. Der Umsatz von Real betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,3 Mrd. €, ein Rückgang um 2,9%. Media Markt und Saturn haben 2009 ihren Umsatz um 3,7% auf 19,7 Mrd. € gesteiergt. Der Umsatz von Galeria Kaufhof lag mit 3,5 Mrd. € lediglich 1,9% unter dem Vorjahreswert. Das EBIT vor Sonderfaktoren stieg um 3,4% auf 119 Mio. €.

Baustoffhandel legt gegen Bußgeldbescheid Einspruch ein

(4.3.2010)

Das Bundeskartellamt teilte in seiner Pressemitteilung vom 2. März 2010 mit, dass neben Mörtelherstellern nunmehr auch der Baustoff-Fachhandelsverband (BDB) von einem Bußgeldbescheid im Zusammenhang mit der Siloaufstellgebühr für Trockenmörtel betroffen ist. "Von dieser Entwicklung sind wir mehr als überrascht und haben nach dem Stand der bisherigen Diskussionen mit einem Einstellungsbescheid gerechnet, weil wir uns an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen nicht beteiligt haben", erklärt BDB-Präsident Stefan Thurn. Die an zwei Baustoffhandelskooperationen und den BDB ergangenen Bescheide sind noch nicht rechtskräftig. Thurn kündigte an, gegen den Bescheid umgehend Widerspruch einzulegen und in der Folge alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel auszuschöpfen.

Raab Karcher im März auf "Messetour"

(4.3.2010)

Alles rund ums Bauen und Wohnen, Sanieren und Modernisieren - mit dem Themenschwerpunkt "Energetische Beratung bei Raab Karcher" präsentiert sich der Baufachhändler im März auf den großen regionalen Endverbrauchermessen in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Unter dem Motto "Zu Hause Energie optimieren" stellt Raab Karcher gemeinsam mit ausgewählten Herstellerpartnern neue und erprobte Lösungen und Produkte aus den Bereichen Energetisch Sanieren und Dämmen vor. Den Startschuss gibt mit der "Thüringen-Ausstellung" Thüringens größte Endverbrauchermesse. Vom 6. bis 14. März 2010 präsentieren dort mehr als 600 Aussteller in der Messe Erfurt ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot rund um den täglichen Bedarf und die private Investition.

hagebau erhebt Einspruch gegen Bußgeldbescheid des Bundeskartellamtes

(4.3.2010)

Das Bundeskartellamt hat am 02.03.2010 gegenüber einer Baustoffkooperation sowie zwei Baustoff-Fachhandelsverbänden und vier Personen wegen Beteiligung an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen bei Aufstellgebühren für Trockenmörtel-Silos Geldbußen verhängt. Ein entsprechender Bußgeldbescheid ist neben den genannten Unternehmen und Personen auch gegenüber der hagebau ergangen. Die hagebau hat gegen diesen Bußgeldbescheid bereits Einspruch eingelegt, so dass über die Frage der Rechtmäßigkeit des Bußgeldbescheides nunmehr das Oberlandesgericht Düsseldorf zu entscheiden hat. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat zudem über die Einsprüche der neun Mörtel-Hersteller zu entscheiden, bei denen das Bundeskartellamt bereits im Juli 2009 wegen derselben Preisabsprachen Geldbußen in Höhe von fast 40 Mio. Euro verhängt hatte. Die hagebau ist sich sicher, dass im Rahmen des Verfahrens vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf nachgewiesen werden kann, dass sie nicht an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen im Zusammenhang mit den Silo-Stellgebühren beteiligt war. Die hagebau wurde nach eigener Darstellung zu einem Zeitpunkt über die Einführung der Silo-Stellgebühren durch die Mörtelhersteller unterrichtet, als diese bereits die Silo-Stellgebühr eingeführt und auch umgesetzt hatten und diese auch in der Fachpresse entsprechend kommuniziert wurde. Daraufhin habe die hagebau im Interesse ihrer Gesellschafter Gespräche mit diesen Mörtelherstellern als Lieferanten der hagebau Gesellschafter aufgenommen, so wie dies auch in einer hagebau Pressemitteilung von 01/2007 dargestellt wird. Ziel dieser Gespräche sei es, eine Rabattierung und Skontierung der Silo-Stellgebühr zu erreichen.

Gemeinsam stark: Erfolgreiche Spendenaktion für Haiti

(26.2.2010)

Anlässlich der großen Spendengala „Wir wollen helfen – Ein Herz für Kinder“ hatte die Unternehmensgruppe Tengelmann vor 4 Wochen den Spendenaufruf „Ein Cent für Haiti“ gestartet. An dieser Aktion beteiligt waren neben allen deutschen OBI Märkten auch 700 Kaiser’s und Tengelmann-Filialen, 2900 Kik-Textildiscounter, 900 TeDi-Filialen sowie Plus Online. Für Karl-Erivan Haub, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann, war es als Familienunternehmen eine Selbstverständlichkeit, den Erdbebenopfern in Haiti zu helfen.

Gartencenter freuen sich auf gratis Sagaflor-Beratung

(15.2.2010)

„Wie holen wir noch mehr Kunden ins Haus?“ Diese Frage ist für Einzelhändler überlebenswichtig. Für fünf Gartenfachbetriebe ist die Antwort jetzt greifbar nahe: Die Gärtnerei Lameyer in Varel, die Udo und Werner Dietter GbR in Ofterdingen, Weggler’s Pflanzenträume in Gottmadingen, die Ohlbrecht’s Blumenland GmbH in Schwedt/Oder und die Gärtnerei Tils in Worms haben von der SAGAFLOR AG auf der IPM je einen achtstündigen Beratungstag „Pimp up your Gartencenter!“ im Wert von je 1.000 € gewonnen. Mit „Pimp up your Gartencenter!“ hat die SAGAFLOR AG exklusiv für ihre Partner das erste Gesamtkonzept zur Bewertung und Veränderung von Garten-Einzelhandelsflächen entwickelt. Die Partner profitieren von der Beratung dreifach: mit einer Umsatz- und Ertragssteigerung, der Stärkung gegenüber dem Wettbewerb und der nachhaltigen Sicherung der Standorte. Für das Konzept wurden Kennzahlen und Benchmarks für die Gartencenter-Größen 1.500, 3.000 und 5.000 m² festgelegt. Zunächst erfolgen Sortiments-, Auslagestrecken- und Standortanalysen sowie eine Bewertung der Sortimentsanbindung. Im Anschluss werden passgenaue Verkaufsförderungshilfen angeboten sowie ein individuelles Storedesign-Konzept erarbeitet.

PVH-Umsatz geht deutlich in die Knie

(29.1.2010)

Wie das Statitische Bundesamt mitteilt, sank der Großhandelsumsatz im Produktionsverbindungshandel im vierten Quartal 2009 nominal um minus 14,8 und real um minus 7,2 Prozent. Für das Gesamtjahr 2009 ist nominal ein Rückgang von minus 22,3 und real von 10,9 Prozent festzuhalten.

Praktikers Werbung mutiert zum Rohrkrepierer

(25.1.2010)

Die deutsche Baumarktkette Praktiker hat sich wegen ihrer schadenfrohen Werbeplakat-Aktion vom September 2009 über den Großbrand beim Konkurrenten Hellweg nun vor dem Deutschen Werberat verantworten müssen. Obwohl der Konzern die Werbung mit dem eindeutig zweideutigen Slogan "Wir haben noch zwei Eisen im Feuer" schon wieder entfernt hat, spricht man dezidiert nicht von einer Entschuldigung. Vielmehr sei dies lediglich eine "Klarstellung, um Missverständnisse auszuräumen", ließ Praktiker verkünden. "Werbung ist zwar immer dann effektiv, wenn durch sie der Bekanntheitsgrad für Produkte oder Unternehmen gesteigert wird. Wer aber Unglücksfälle wie Brandschäden zum Anlass nimmt, eine Kampagne zu starten, kann vom Publikum schnell als zu platt wahrgenommen werden", erläutert Unternehmensberater Bernd Höhne http://jobdot.de gegenüber pressetext. Dem Experten zufolge könnte das Image des Konzerns langfristig gesehen darunter leiden. "Praktiker sollte in der Werbung zu einer gewissen geistigen Tiefe zurückkehren", so Höhne.

Sagaflor-Umsatz übersteigt erstmals 300 Millionen-Euro-Marke

(21.1.2010)

Mit einem Umsatz von 309 Mio. Euro im Jahr 2009 in der Zentralregulierung und im Eigengeschäft hat die SAGAFLOR AG erstmals die Umsatzschwelle von 300 Mio. Euro geknackt. „Das Krisenjahr war für die SAGAFLOR und unsere Mitglieder eine Chance, die eigene Leistungsfähigkeit zu zeigen und neue Partner zu gewinnen“, kommentiert Vorstandssprecher Franz-Josef Isensee die deutliche Umsatzsteigerung um 14 %. „Wir sind zuversichtlich, auch in diesem Jahr zu wachsen und ein Plus im einstelligen Bereich zu erzielen. Es sind nicht nur weitere Mitglieder und Standorte in der Planung, viele Partner werden expandieren, um- und ausbauen.“ Der Hauptgrund für die zweistellige Umsatzsteigerung liegt im erhöhten gemeinsamen Einkauf der Mitglieder über die Fachhandelskooperation bei Vertragslieferanten. Vor allem im Heimtierbereich konnte dank der Logistik-Kooperation BSR-Gruppe und der ertragsreichen Handelsmarken ein überdurchschnittliches Umsatzplus erzielt werden. Die SAGAFLOR AG freute sich über 25 neue Partner. Aktuell profitieren damit 876 Standorte von den Vorteilen einer Mitgliedschaft in der Fachhandelskooperation.

EVB BauPunkt erreicht Umsatzziel 2009

(21.1.2010)

EVB BauPunkt hat im Geschäftsjahr 2009 das Umsatzziel erreicht. Die Erlöse summierten sich auf 119,1 Mio. Euro und gingen damit im Jahresvergleich um 4 Prozent zurück. Trotz dieser Entwicklung konnte das Betriebsergebnis dank eines konsequenten Kostenmanagements auf Vorjahresniveau gehalten werden. Geschäftsführer Steffen Eberle sprach denn auch bei Vorlage der Zahlen von einem „insgesamt sehr versöhnlichen Jahr 2009“.

Hagebau Trockenbau weiter im Aufwind

(18.1.2010)

Die Zahl der Standorte der hagebau Fachgruppe TROCKENBAU FACHHANDEL ist sprunghaft gestiegen und hat sich binnen Jahresfrist um 48 auf aktuell 114 erhöht. Den Schwung nutzt das Spezialisierungspaket, um seine erfolgreichen Vertriebsaktivitäten 2010 fortzusetzen.

E/D/E trotz Wirtschaftskrise gut behauptet

(14.1.2010)

Trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes schloss das E/D/E auch das vergangene Geschäftsjahr in Deutschland und Europa gut ab. Mit 4,1 Milliarden Euro ging der Gesamtumsatz zwar um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr (rund 4,6 Milliarden Euro) zurück. Dennoch wiederholten die Wuppertaler ihr zweitbestes Umsatzergebnis in der Unternehmensgeschichte aus dem Jahr 2007. Bis auf den Stahlbereich verzeichnete das E/D/E in seinen übrigen Warenbereichen lediglich einen Rückgang um 2,9 Prozent beziehungsweise 110 Millionen Euro. Der Umsatz im Stahlbereich fiel durch den weltweiten extremen Preiseinbruch um fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Auch 2009 zählt zu unseren erfolgreichen Geschäftsjahren, trotz der Wirtschaftskrise. Wir haben unser großes Logistik-Center mit einer Investition von 35 Millionen Euro erfolgreich in Betrieb genommen und wir haben starke neue Mitgliedsunternehmen hinzugewonnen“, sagte Hans-Jürgen Adorf, der Vorsitzende der E/D/E Geschäftsführung. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird für das vergangene Geschäftsjahr bei etwa 25 Millionen Euro liegen. „Damit sind wir in der Lage, unser Eigenkapital um mindestens 15 Millionen Euro auf dann nahezu 230 Millionen Euro aufzustocken und unsere geplanten Aktivitäten 2010 planmäßig zu starten“, sagte Adorf. Das E/D/E strebt im laufenden Jahr ein erneutes Wachstum an. „Wir wollen 2010 nicht nur auf bessere Zeiten warten, sondern die notwendigen Dinge selbst in die Hand nehmen. Die Grundlagen dafür haben wir 2009 geschaffen“, sagte Adorf.

Brunen & Co., Krefeld: Eingliederung in die Körner Baupart

(12.1.2010)

Vor 6 Jahren wurde BRUNEN & Co. mehrheitlich von den Gesellschaftern der BAUPART-Gruppe übernommen und seitdem als eigenständige GmbH innerhalb der Gruppe unter dem Namen BRUNEN BAUPART weitergeführt. Mit Wirkung zum 01. Januar 2010 wurde das Unternehmen im Rahmen eines sogenannten „asset-deals“ in die BAUPART-Niederlassung KÖRNER BAUPART eingegliedert. Der bisherige Standort in Krefeld bleibt bestehen und alle Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt. Die Führung des Standorts erfolgt von Kamp-Lintfort aus durch den Niederlassungsleiter und Prokuristen Ralf Hoppe. Der Standort in Krefeld soll in den nächsten Jahren deutlich wachsen und zwei vertriebliche Schwerpunkte erhalten: Zum einen den bisherigen Bereich Werkzeuge und Industriebedarf. Zum anderen als Ergänzung den Bereich Beschläge und Bauelemente für holz- und metallverarbeitendes Handwerk.

Erfolgreicher Diy-Endspurt

(11.1.2010)

Die Baumärkte haben sich im zu Ende gegangenen Jahr 2009 "hervorragend behauptet" und insgesamt mehr Umsatz erzielt als noch ein Jahr zuvor. Für die Umsatzentwicklung auf bereinigter Fläche hält der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte eine Wachstumsrate von 0,5 bis ein Prozent für realistisch. Allein im Dezember sorgten kauffreudige Kunden für ein Umsatzplus von etwa drei Prozent, wie eine aktuelle Mitgliederbefragung des Verbandes ergab. Damit bleibt die Baumarktbranche auch im vierten Quartal verschont von rezessionsbedingten Einbußen, wie sie in vielen anderen Einzelhandelsbranchen auftreten. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 werden Anfang März veröffentlicht, wenn das BHB/GfK-Panel für Dezember vorliegt. In den letzten Wochen des Jahres zählten vor allem Heizmaterial wie Kohle und Briketts aber auch jahreszeitlich bedingte Sortimente wie Winterartikel und Weihnachtsdekoration zu den besonders häufig nachgefragten Artikeln. Für das laufende Jahr 2010 gibt sich der Verband zuversichtlich. Vieles spricht dafür, dass sich die Umsätze zumindest auf dem Niveau von 2009 stabilisieren werden. Auch wenn viele Experten den privaten Konsum nicht mehr als Stabilisierungsfaktor Nummer 1 für die deutsche Wirtschaftsleistung ansehen, dürften die Ausgaben für die Gestaltung von Haus und Garten kaum zurückgehen.

hagebau knackt Umsatzmarke von 4 Mrd. Euro

(4.1.2010)

Die hagebau Gruppe, Soltau, setzt ihr Wachstum auch in Zeiten der Wirtschaftskrise unbeirrt fort. Laut Hochrechnung knackte die Kooperation aus Baustoff-, Holz- und Fliesenfachhändlern sowie Baumarktbetreibern im Jahr 2009 erstmals in ihrer 45-jährigen Geschichte die Vier-Milliarden-Euro-Umsatzmarke. Die Erlöse stiegen gegenüber 2008 um 4,2 Prozent auf 4,10 Mrd. Euro und lagen damit deutlich über Plan. Noch besser als die Gruppe schloss die hagebau Deutschland ab, die ihren zentral fakturierten Umsatz um 4,5 Prozent auf 3,83 Mrd. Euro erhöhte, wobei die regionale Entwicklung unterschiedlich war.




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