EZ - News 2010
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[Sonstige] [Handel] [Industrie] [Personen] [Archiv 2009]Am 13. August ist Tag des Rauchmelders
(29.7.2010)
Am 13. August 2010 findet der Tag des Rauchmelders bereits zum fünften Mal statt. Der bundesweite Aktionstag informiert und ruft zur Brandprävention in deutschen Privathaushalten auf. Die Zahl der Wohnungsbrände und Brandopfer könnte stark reduziert werden, wenn die lebensrettende Rauchwarnanlage in jeden Privathaushalt Einzug halten würde. Rauchmelder sind kostengünstig, leicht zu montieren und die wichtigste Voraussetzung, um Gefahren zu minimieren. Panasonic Batteries gibt die wichtigsten Tipps.
Du und Deine Welt – Hamburgs Einkaufs- und Erlebnismesse
(28.7.2010)
Ein edler Tisch aus historischen Schiffsplanken, die hochmoderne Multimedia-Wand für den Flachbild-Fernseher und außerdem alles für die Modernisierung des Hauses: Hamburgs große einkaufs und erlebnismesse DU UND DEINE WELT ist eine Fundgrube für neue Einrichtungsideen oder aktuelle Techniken für die ganze Welt des Bauens und Wohnens. Vom 25. September bis zum 3. Oktober präsentieren auf dem Hamburger Messegelände Einrichtungsspezialisten ebenso ihre Neuheiten, wie Experten in Sachen Einbruchschutz, es gibt neue Ideen für das Bad und auch die aktuellsten Konstruktionen rund um Wintergärten oder Sauna- und Infrarotkabinen. Die DU UND DEINE WELT von Samstag, 25. September, bis Sonntag, 3. Oktober, ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag bis 19 Uhr. Die Tageskarte heißt Comeback-Card und kostet 8,50 Euro. Mit dieser Karte haben die Besucher an einem weiteren Tag ihrer Wahl ab 15 Uhr noch einmal Gelegenheit zu kommen. Die Comeback-Card gibt es auch ermäßigt (7 Euro) für Erwachsene mit Gutschein, Rentner, Schwerbehinderte, Studenten, Jugendliche von 16 bis 17 Jahren sowie Gruppen ab 12 Personen. Kinder ab 6 Jahren zahlen 5 Euro. Die Last-Minute-Karte kostet 5 Euro und ist vom Montag bis Freitag ab 15 Uhr erhältlich. Mit dem Online-Ticketing können Besucher ohne Wartezeiten zur DU UND DEINE WELT. Unter www.duunddeinewelt.de können Comeback-Karten und das 15-Uhr-Ticket online gebucht, bezahlt und ausgedruckt werden. Das Online-Ticket ermöglicht direkten Zugang zum Gelände, so dass der Messebesuch ohne Umweg beginnen kann. Weitere Infos unter www.duunddeinewelt.de
Konsumklima im Sommerhoch
(27.7.2010)
Das gute Abschneiden der deutschen Fußballer bei der Weltmeisterschaft, das hochsommerliche Wetter sowie die positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt stimmen die Bundesbürger positiv. Die Konjunkturerwartung steigt im Juli deutlich. Auch die Einkommensaussichten legen signifikant zu und gleichen damit die Verluste aus dem Vormonat aus. Die Anschaffungsneigung muss dagegen leichte Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,6 Punkten im Juli für August 3,9 Zähler.
Aufträge im Bauhauptgewerbe im Mai fast stabil
(23.7.2010)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind im Mai 2010 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Mai 2009 preisbereinigt um 0,5% gesunken. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 0,7% zu, im Tiefbau dagegen um 1,5% ab. Der Gesamtumsatz ist im Mai 2010 um 1,0% gegenüber Mai 2009 auf rund 6,8 Milliarden Euro zurückgegangen. Ende Mai 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 699 000 Personen tätig; das waren etwa 9 000 Personen (– 1,2%) weniger als vor einem Jahr. In den ersten fünf Monaten 2010 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 5,6% gegenüber den ersten fünf Monaten 2009 gestiegen. Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im Zeitraum von Januar bis Mai 2010 insgesamt 24,4 Milliarden Euro und lag um 9,5% unter dem Niveau der ersten fünf Monate 2009. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 0,9% gesunken.
ifo Geschäftsklimaindex im Steigflug
(23.7.2010)
Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juli deutlich gestiegen. Diese Zunahme ist der größte Sprung nach oben seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Die Unternehmen berichten von einer erheblich besseren Geschäftslage als im vergangenen Monat. Die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr schätzen die Befragungsteilnehmer zudem optimistischer ein als im Juni. Im verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima stark aufgehellt. Die Geschäftslage der Industrieunternehmen hat sich klar verbessert. Zudem sind die Befragungsteilnehmer wieder optimistischer in Bezug auf ihre Geschäfte in den nächsten sechs Monaten. Hinsichtlich des Auslandsgeschäfts sehen die Unternehmen ähnlich gute Exportchancen wie im vergangenen Monat. Ihre vorhandenen Geräte und Maschinen lasten die Firmen stärker aus als im Frühjahr. Die Kapazitätsauslastung ist in der Industrie nur noch leicht unterhalb des langjährigen Durchschnitts. Die Personalplanungen der Unternehmen sind günstiger als bisher und deuten auf einen leichten Beschäftigungsaufbau hin. Auch im Großhandel, im Einzelhandel und im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima aufgeheitert. Im Einzel- und im Großhandel bewerten die Unternehmen ihre Geschäftslage vermehrt als gut. Die Erwartungen der Befragungsteilnehmer hinsichtlich des Geschäftsverlaufs im kommenden halben Jahr sind in beiden Handelsstufen positiver als bislang. Die Befragungsteilnehmer im Bauhauptgewerbe bewerten ihre aktuelle Geschäftssituation erheblich günstiger als im Vormonat. Ihre Geschäftsperspektiven für die nächsten sechs Monate schätzen sie geringfügig weniger zuversichtlich ein als im Juni.
Katalog-Tag 2010
(22.7.2010)
Katalog-Potenzial erkennen, optimieren und Response steigern – das sind die zentralen Inhalte des ersten Katalog-Tages, der am 07. September 2010 in Osnabrück stattfindet. Initiatoren des Work-shops sind die Katalogmacher aus dem Druckhaus FROMM. Unter dem Schwerpunkt „Katalogopti-mierung“ bietet der Workshop interessante Beiträge von Katalog-Analyse über Katalog-Produktion und Full Service bis hin zum blätterbaren Online-Katalog mit integrierter Shop-Lösung. Erfahrene Referenten erklären, wie Katalog-Potenzial optimal ausgeschöpft und die Resonanz spürbar erhöht werden kann. Informationen zu Veranstaltungsort, Agenda und Anmeldung erhalten Interessenten unter www.diekatalogmacher.de.
nexMart verstärkt sich durch Zukauf
(16.7.2010)
Die nexMart GmbH & Co. KG übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli 2010 einen Teil der Stuttgarter businessMart AG. Das wurde in der Gesellschafterversammlung am 29. Juni 2010 mit großer Mehrheit beschlossen. "In 2001 ist nexMart als Portalbetreiber der Eisenwarenbranche in Deutschland gestartet und über die Jahre hinweg stetig gewachsen", sagt Udo von Meltzing, Geschäftsführer der nexMart GmbH & Co. KG in Stuttgart. Heute werden die Branchen Werkzeuge, Beschläge, Eisenwaren, Holz sowie der technische Bedarf bedient und das Portal ist in acht Ländern präsent. "Hinzu gekommen sind eigens für die Branche maßgeschneiderte Dienstleistungen rund um den Beschaffungsprozess, die das Geschäft von nexMart maßgeblich mitbestimmen. Das Unternehmen ist ein kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um die elektronische Bestellung. Damit das so bleibt, werden nun die technologischen Kapazitäten erweitert, indem der relevante Teil des bisherigen Dienstleister businessMart übernommen wird".
6,2 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im April 2010
(9.7.2010)
Im April 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2.794 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 6,2% weniger als im April 2009. Dagegen nahm die Zahl der Verbraucherinsolvenzen zu: Mit 8.779 Fällen lag sie um 6,4% höher als im April 2009. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 13.949 Fälle, das waren 2,0% mehr als im April des Vorjahres. In den Monaten Januar bis April 2010 wurden 11.024 Insolvenzen von Unternehmen(+ 3,1% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 36.015 Insolvenzen von Verbrauchern(+ 11,3%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 56.648 Insolvenzen, das waren 7,5% mehr als von Januar bis April 2009.
Deutlich gestiegene Branchenumsätze
(1.7.2010)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im Mai 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 3,7 und real um 4,9 Prozent. Für die gleiche Sortimentsgruppe konnte für den Zeitraum Januar bis Mai 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal ein Plus von 2,0 und real eines von 2,9 Prozent festgestellt werden. Damit war unsere Branche die einzige mit derart deutlichen Zuwachsraten.
Konsumklima trotz Sparpaket-Diskussion stabil
(23.6.2010)
Das Konsumklima wird sich nach seinem kleinen Rückgang im vergangenen Monat im Juli wieder stabil zeigen. Die Konsumneigung der Verbraucher steigt aktuell sogar spürbar an. Allerdings verunsichern die Diskussionen um steigende finanzielle Belastungen im Rahmen des anstehenden Sparpakets die Verbraucher zunehmend. Daran ändern auch positive Meldungen zu Konjunktur und Arbeitsmarkt wenig. Entsprechend muss die Einkommenserwartung im Juni deutliche Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach 3,5 Punkten im Juni für Juli ebenfalls 3,5 Zähler.
ifo Geschäftsklimaindex leicht gestiegen
(22.6.2010)
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Juni geringfügig verbessert. Die Unternehmen sind mit ihrer momentanen Geschäftssituation zufriedener. Die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr schätzen sie jedoch den zweiten Monat in Folge etwas weniger optimistisch ein. Dennoch sind die Unternehmen weiterhin zuversichtlich. Die Konjunkturerholung setzt sich fort. Im verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima geringfügig weiter aufgehellt. Die Geschäftslage der Industrieunternehmen hat sich erneut verbessert. Zum vierten Mal in Folge beurteilen die Befragungsteilnehmer ihre aktuelle Geschäftssituation günstiger. Ihr Optimismus hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten hat sich dagegen etwas abgeschwächt. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex ebenfalls gestiegen. Die befragten Unternehmen bewerten ihre Geschäftssituation wieder günstiger. Zudem äußern sie sich hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in der nahen Zukunft zuversichtlicher als im Mai. Das Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Gegensatz zu den anderen Wirtschaftsbereichen etwas eingetrübt. Die Befragungsteilnehmer sind zwar mit ihrer augenblicklichen Geschäftslage weniger unzufrieden als im vergangenen Monat, die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr schätzen sie aber zurückhaltender ein.
Handwerk: 6,7 Prozent weniger Umsatz im 1. Quartal 2010
(16.6.2010)
Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, lagen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk im ersten Quartal 2010 um 6,7 % niedriger als im ersten Quartal 2009. Damit waren die Umsätze, verglichen mit dem jeweiligen Vorjahresquartal, zum sechsten Mal in Folge rückläufig. Zugleich waren im zulassungspflichtigen Handwerk Ende März 2010 1,5 % weniger Personen tätig als Ende März 2009. Stark rückläufige Umsätze verzeichnete mit – 12,9% das Bauhauptgewerbe. Hier wirkte sich unter anderem der relativ strenge Winter 2010 aus. Weniger Umsatz als im ersten Quartal 2009 gab es ebenfalls bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf mit – 8,5% und den Handwerken für den privaten Bedarf mit – 0,3%. Höhere Umsätze als im Vorjahresquartal erzielte das Ausbaugewerbe mit + 2,4%.
GWS schließt größtes Software-Projekt erfolgreich ab
(16.6.2010)
Die GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH hat eines der bislang größten Software-Projekte der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Nachdem im vergangenen Jahr bereits rund 150 Anwender der Team Mineralöl GmbH & Co.KG und rund 150 Anwender der Saatzucht Teambaucenter GmbH & Co.KG erfolgreich auf die GWS-Warenwirtschaftslösung gevis umgestellt wurden, erfolgte in einem zweiten Teil nun die Implementierung an weiteren 330 Arbeitsplätzen im Bereich Baustoffhandel in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die TEAM AG, die mit rund 1.300 Mitarbeitern, mehr als 100 Standorten in Norddeutschland und einem Umsatz von fast einer Milliarde Euro zu den größten Handelspartnern für Gewerbetreibende in den Geschäftsfeldern Baustoffhandel, Baumärkte, Mineralölhandel und Tankstellen in Deutschland gehört, erhält durch die Einführung des auf Microsoft Dynamics (NAV) aufbauenden Systems nicht nur eine unternehmensweit einheitliche ERP-Basis... "sondern auch deutliche Vorteile bei Verwaltung, Prozessen und Archivierung". "Für gevis sprach auch, dass damit keine Individual-, sondern eine Standardlösung inklusive einer ständigen Software-Weiterentwicklung genutzt wird und dass diese über eine monatliche Mietzahlung zu finanzieren ist".
Kollmorgen und Knapp verkünden strategische Partnerschaft
(15.6.2010)
Kollmorgen, ein führender Hersteller von Lösungen zur Steuerung fahrerloser Fahrzeuge, und die Knapp Systemintegration GmbH, ein Mitglied der Knapp-Gruppe und führender Lagerautomatisierungsspezialist, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Knapp wird Kollmorgens NDC Suite lizensieren und sie weltweit in Anwendungen der automatischen Kommissionierung und des standardstapler-basierten, fahrerlosen Transports integrieren. Bei Anwendungen der automatischen Kommissionierung hat Knapp das Recht, Kollmorgens Pick-n-Go-Marke zu verwenden. Knapp wird Kollmorgens Driverless-Control-Lösungen zusammen mit verschiedenen eigenen Anwendungen wie dem Pick-by-Voice-System KiSoft Voice, dem Lagerverwaltungssystem KiSoft WMS oder dem Materialfluss-Steuerungssystem KiSoft Control implementieren.
6,7 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal 2010
(8.6.2010)
Im ersten Quartal 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 8 230 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 6,7% mehr als im ersten Quartal 2009. Die Verbraucherinsolvenzen nahmen im ersten Vierteljahr 2010 mit 27 236 Fällen um 13,0% zu. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 42 699 Insolvenzen registriert. Das ist ein Anstieg von 9,5% gegenüber dem ersten Quartal 2009. Im März 2010 wurden 3 125 Insolvenzen von Unternehmen (+ 8,7% gegenüber März 2009) und 10 339 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 18,1%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 16 192 Insolvenzen, das waren 13,9% mehr als im März 2009.
Deutschlands grünster Feiertag
(7.6.2010)
Unter dem Motto „Lust aufs Gärtnern“ wird am 13. Juni 2010 zum 22. Mal der „Tag des Gartens“ begangen. Initiiert wird dieser vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. Die Auftaktveranstaltung wird in diesem Jahr in Bremen stattfinden. Gleichzeitig öffnen zahlreiche Kleingartenanlagen in ganz Deutschland ihre Pforten und wecken mit vielfältigen Aktionen die Lust aufs Gärtnern. Weitere Informationen finden Sie unter www.kleingarten-bund.de.
Branche als positiver "Ausreißer"
(1.6.2010)
Wie das Statistische Bundesamt berichtet, stieg der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im April 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 0,6 und real um 1,3 Prozent (Einzelhandel insgesamt im Vergleich: nominal minus 1,8 und real minus 3,1 Prozent). Für die gleiche Warengruppe ergibt sich von Januar bis April 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal ein Plus von 1,4 und real eines von 2,0 Prozent (Einzelhandel insgesamt im Vergleich: nominal minus 0,2 und real minus 1,1 Prozent).
Neue RAL Gütezeichen für die Montage von Fenstern, Haustüren, Fassaden und Wintergärten
(26.5.2010)
Reinen Montagebetrieben von Fenstern, Haustüren, Fassaden und Wintergärten war es bisher nicht möglich, ein RAL Gütezeichen zu beantragen. Dies hat sich mit der Erweiterung des Gütezeichens auf die Montage geändert, so dass ab sofort Montagebetriebe den Antrag auf ein RAL Gütezeichen stellen können.
Aufträge im Bauhauptgewerbe im März: real plus 14,9 Prozent
(25.5.2010)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind im März 2010 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum März 2009 preisbereinigt um 14,9% gestiegen. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 14,3% und im Tiefbau um 15,6% zu. Dieser deutliche Anstieg ist überwiegend auf Großaufträge zurückzuführen. Der Gesamtumsatz ist im März 2010 um 9,3% auf rund 5,3 Milliarden Euro gegenüber März 2009 zurückgegangen. Ende März 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 680 000 Personen tätig; das waren etwa 14 000 Personen weniger als vor einem Jahr (– 2,0%). Im ersten Quartal 2010 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 10,0% gegenüber den ersten drei Monaten 2009 gestiegen. Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im Zeitraum Januar bis März 2010 insgesamt 11,2 Milliarden Euro und lag damit um 17,1% unter dem Niveau des ersten Quartals 2009. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 0,5% gesunken.
ifo Geschäftsklima nahezu unverändert
(21.5.2010)
Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands verharrt im Mai annähernd auf seinem Vormonatswert. Beide Teilkomponenten des Indikators, die Geschäftslagebeurteilung und die Geschäfterwartungen, haben sich im Vergleich zum April kaum bewegt. Die Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage genauso zufrieden wie im Vormonat. Ihre Geschäftsperspektiven bewerten sie minimal weniger gut als im April. Die wirtschaftliche Erholung in Deutschland erweist sich als robust. Im verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima weiter verbessert. Die Geschäftslage der Industrieunternehmen ist wiederum günstiger als im Vormonat. Der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten blicken die Firmen noch etwas optimistischer entgegen. Im Auslandsgeschäft rechnen sie nochmals mit einer kräftigeren Belebung als bisher. Ihre Mitarbeiterzahl wollen die Unternehmen kaum noch reduzieren. Das Geschäftsklima hat sich im Einzelhandel und im Großhandel etwas eingetrübt. In beiden Handelsstufen sind die Befragungsteilnehmer mit ihrer derzeitigen Geschäftslage nicht mehr so zufrieden wie im April. Allerdings schätzen die Einzelhändler im Gegenzug die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr geringfügig weniger kritisch ein. Die Großhändler sind jedoch nicht mehr ganz so zuversichtlich hinsichtlich des weiteren Geschäftsverlaufs wie im vergangenen Monat. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut gesunken. Sowohl ihre momentane Geschäftssituation als auch die Geschäftsperspektiven für die nächsten sechs Monate bewerten die befragten Unternehmen weniger günstig als im Vormonat.
spoga+gafa: Ab 2011 wieder im Jahrestakt
(20.5.2010)
Ab 2011 findet die "Weltleitmesse der Gartenbranchen" wieder jedes Jahr unter dem Namen spoga+gafa statt. Damit sind der jährliche Namens- und Logowechsel der Kölner Gartenmesse passé: „Viele Aussteller, die eigentlich den traditionellen gafa-Angebotsbereichen zuzuordnen sind, nutzen die Gartenmesse in Köln ohnehin jährlich als Präsentationsplattform für ihre Innovationen“, erklärt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse. „Bei vielen Einkäufern und Händlern sorgte es in der Vergangenheit für Verwirrung, dass die Messe in den ungeraden Jahren nur unter der Bezeichnung spoga stattfand. Neben Gartenmöbel- und Grillherstellern waren auch in den spoga-Jahren zahlreiche führende internationale Anbieter aus den Segmenten Floristik, Dekoration, Pflanzenpflege, Beleuchtung, Gartenhäuser etc. in Köln vertreten. Mit dem Jahresrhythmus kann die Messe wieder flexibler auf alle Segmente reagieren und bietet sowohl Unternehmen mit schnellen wie auch mit längeren Innovationszyklen eine attraktive, jährliche Plattform. In Köln wird jedes Jahr..."ein in Breite und Tiefe weltweit einzigartiges Angebot an innovativen Produktneuheiten quer durch alle Angebotsbereiche der Garten- und Freizeitwelt vorgestellt" – und das ab sofort nur noch unter der Flagge der spoga+gafa.“ Das Angebot der spoga+gafa ist unterteilt in die Segmente „garden creation“, „garden living“, „garden care“, „garden excellence“ und „garden basic“. In diesem Jahr präsentieren mehr als 2.000 Anbieter aus 53 Ländern ihre Produktneuheiten auf dem Gelände der Koelnmesse.
Quirky – gewitzte Produkte aus dem Social Web
(18.5.2010)
Ab sofort sind die Produkte der amerikanischen Entwicklungscommunity Quirky auch in Deutschland und Europa verfügbar. Der Zubehörimporteur dittmar hat den Exklusivvertrieb für die innovativen Produkte übernommen. Produkte von Anwendern für Anwender – das ist die Idee, die hinter Quirky steht. Die kreative Idee für ein Produkt wird innerhalb der Community vorgestellt und an der Entwicklung kann sich jeder aus dem Netzwerk beteiligen. Das Ergebnis sind gewitzte Produkte, die den Alltag vereinfachen. Endkunden erhalten sie im Online-Shop quirkydesign.de (http://www.quirkydesign.de). Händler und Vertriebspartner, die das Besondere suchen und die Produkte in ihr Portfolio aufnehmen möchten, wenden sich direkt an dittmar. Jeder kann Vorschläge für ein neues Produkt für die Bereiche Haushalt, Einrichtung und IT einreichen. Die besten Vorschläge werden innerhalb der Community ausgewählt und umgesetzt. Dabei kann sich jedes Mitglied an der Entwicklung beteiligen. Quirky unterstützt die Realisierung der Innovationen bis zur Markteinführung und ist für die Produktion und den Vertrieb zuständig. Ideengeber und Entwickler werden am Umsatz beteiligt. Wer selbst eine Idee für ein Produkt hat oder sich an der Entwicklung von Produkten beteiligen möchte, kann sich auf www.quirky.com registrieren.
6,9 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen im Februar 2010
(12.5.2010)
Im Februar 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2.558 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 6,9% mehr als im Februar 2009. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Februar 2010 mit 8.632 Fällen um 15,9% höher als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 13.487 Insolvenzen registriert. Das bedeutet ein Anstieg von 11,3% gegenüber Februar 2009. In den Monaten Januar und Februar 2010 wurden 5.105 Insolvenzen von Unternehmen (+ 5,5% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 16.897 Insolvenzen von Verbrauchern(+ 10,1%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 26 507 Insolvenzen, das waren 6,9% mehr als im Januar und Februar 2009.
salesServices 2010: "Absatz-Plattform" für Vertriebs- und Marketing-Profis
(11.5.2010)
Die salesServices 2010, die neue Fachveranstaltung für die Vernetzung von Vertrieb und Marketing, propagiert in seinen beiden Säulen "Fachmesse" und "Fachforum" ein radikales Umdenken in den Führungsetagen: Sie stellt den Verkauf und die verkaufsfördernden Absatzmaßnahmen im Innen- und Außendienst in den Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens und Handelns. Und sie zeigt mit neuen Ideen und innovativen Wegen im Marketing, insbesondere mit den Tools des Online-Marketing auf, wie die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens in einen positiven Trend geführt werden kann. Die salesServices 2010 präsentiert Angebote sowohl für Vertriebs- als auch für Marketingleiter aller Branchen vom 19. bis 20. Mai unter einem gemeinsamen konzeptionellen "Dach" im Mainzer Congress Centrum.
Asia-Pacific Sourcing: Neuer Termin in Köln
(7.5.2010)
Der Termin steht fest: Vom 9. bis 11. März 2011 treffen nationale und internationale Händler ihre Sourcing-Partner aus Fernost auf der Asia-Pacific Sourcing in Köln. Auch die vierte Auflage von Europas Sourcing-Messe Nr.1 verspricht ein kompetentes Angebot von rund 500 Anbietern mit Produkten aus der Asien-Pazifik-Region. 2011 können die Besucher in Halle 8 der Koelnmesse Produkte und Dienstleistungen aus den Segmenten Werkzeug, Schloss und Beschlag, Befestigungstechnik, Gartengeräte/-ausstattung sowie Bau- und Heimwerkerbedarf erwarten. Die Asia-Pacific Sourcing ist am 9. und 10. März 2011 von 9 bis 18 Uhr und am 11. März von 9 bis 15 Uhr nur für Fachbesucher geöffnet. Einlass ist am Eingang Nord. Der Eintritt für vorregistrierte Fachbesucher ist kostenlos. Weitere Informationen unter www.asiapacificsourcing.de
Weiterhin erfreuliche Branchenumsätze
(4.5.2010)
Laut Statistischem Bundesamt stieg der Branchenumsatz für Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und Baubedarf im März 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 6,8 und real um 7,4 Prozent. Für die gleiche Warengruppe ergibt sich von Januar bis März 2010 im Vergleich zum Vorjahresabschnitt ein nominales Plus von 1,8 und reales von 2,4 Prozent.
bauma 2010 markiert Trendwende für die Branche
(26.4.2010)
Die bauma 2010 markiert eine Trendwende für die internationale Baumaschinenindustrie und führt zum erhofften Stimmungsumschwung trotz des Flugverbots, das die ersten Tage das Messegeschehen beeinflusste. Obwohl das Flugverbot über Europa die Anreise von Besuchern und letztendlich rund 50 Ausstellern aus Übersee verhinderte, war die Stimmung bei den rund 3.150 angemeldeten Ausstellern aus 53 Ländern auf dem Messegelände zum Abschluss der Messe gut. Bereits zur Halbzeit vermeldeten einige Aussteller mehr Verkaufsabschlüsse als geplant. Dennoch schlagen sich in der absoluten Besucherzahl die konjunkturelle Lage im Vorfeld der bauma und das unerwartete Flugverbot zu Messebeginn nieder: Über 415.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern kamen zur bauma 2010. Das sind im Vergleich zur Vorveranstaltung in 2007 17 Prozent weniger. 65 Prozent der Besucher stammten aus Deutschland, 35 Prozent reisten aus Ländern außerhalb Deutschlands an. Trotz der vielfältigen Sofortmaßnahmen, die die Messe München in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in München und den internationalen Vertriebs- und Verbandspartnern ergriffen hat, konnten in der besucherstärkeren zweiten Hälfte der Laufzeit nicht mehr alle erwarteten Besucher aus Asien, Indien und Amerika nach München kommen. Die 30. bauma, Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, wird turnusmäßig wieder in drei Jahren vom 15. bis 21. April 2013 in München stattfinden.
ifo Geschäftsklima weiter im Aufwind
(23.4.2010)
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im April erneut kräftig verbessert. Die Unternehmen sind mit ihrer momentanen Geschäftssituation erheblich zufriedener als bislang. Die Geschäftslage hat sich damit bereits zum zweiten Mal in Folge stark verbessert. Auch hinsichtlich des weiteren Geschäftsverlaufs in den nächsten sechs Monaten sind die Befragungsteilnehmer erneut optimistischer als im Vormonat. Die deutsche Wirtschaft schaltet einen Gang höher. Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut gestiegen. Die Industriefirmen schätzen ihre Geschäftslage wiederum merklich günstiger ein. Auch bezüglich der Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr sind sie hoffnungsvoller als im vergangenen Monat. Im Exportgeschäft rechnen sich die Unternehmen erneut größere Chancen aus. Derzeit lasten die Firmen ihre vorhandenen Geräte und Maschinen deutlich stärker aus als zu Jahresbeginn. Der Auslastungsgrad der Industrie liegt momentan etwas unterhalb des langjährigen Durchschnittswerts. Einen Personalabbau planen die Unternehmen erneut seltener. Ebenfalls weiter aufgehellt hat sich das Geschäftsklima im Einzelhandel und im Großhandel. In beiden Handelsstufen bewerten die Unternehmen ihre derzeitige Geschäftssituation positiver als bislang. Auch auf die Entwicklung in den nächsten sechs Monaten blicken die Befragungsteilnehmer weniger kritisch.
Aufträge im Bauhauptgewerbe im Februar plus 18,8 Prozent zum Vorjahr
(23.4.2010)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind im Februar 2010 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Februar 2009 preisbereinigt um 18,8% gestiegen. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 17,5% und im Tiefbau um 20,3% zu. Dieser deutliche Anstieg ist überwiegend auf wenige Großaufträge zurückzuführen. Der Gesamtumsatz ist im Februar 2010 um 25,4% auf rund 3,1 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Ende Februar 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 667 000 Personen tätig; das waren etwa 1 400 Personen mehr als vor einem Jahr (+ 0,2%). In den ersten zwei Monaten 2010 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 6,3% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im Zeitraum Januar und Februar 2010 5,9 Milliarden Euro und lag damit um 23,1% unter dem Niveau der ersten zwei Monate 2009. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 0,2% gestiegen.
Baumarkt-Werkzeuge fallen durch
(22.4.2010)
Man darf davon ausgehen, dass der Kunde auch im Baumarkt zumindest sichere Arbeitsgeräte bekommt. Ein ARD-Test zeigt, dass man dies nicht unbedingt voraussetzen darf. Für die Fernsehsendung „ARD-Ratgeber Technik“ wurden Spaltäxte und Spalthämmer getestet... mit entsprechender Konsequenz: Hornbach nahm das Modell „TORQ“ europaweit aus dem Verkauf. Der TÜV Rheinland hatte festgestellt... "dass sich der Axtkopf während des Holzhackens vom Stiel lösen und umstehende Menschen schwer verletzen kann". Beim sogenannten Abziehtest nach DIN 7287 schaffte die Spaltaxt nicht den vorgeschriebenen Wert von 20 Kilonewton. Daher dürfe die Axt in Deutschland nicht verkauft werden, so die Experten des TÜV Rheinland. Von Praktiker, deren Axtmodell „Windhager“ im selben Test ebenfalls durchfiel, gibt es bislang noch keine Stellungnahme. Die ARD-Ratgebersendung testete bereits 2009 Modelle von Max Bahr und Bauhaus, die damals durchfielen, jetzt aber, als überarbeitete Produkte, gut abschnitten.
7,6 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge im Jahr 2009
(21.4.2010)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Jahr 2009 rund 561 300 Jugendliche in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen. Das waren 46 300 oder 7,6% weniger als im Jahr 2008. Überdurchschnittlich stark war der Rückgang der Vertragsabschlüsse in den neuen Ländern (einschließlich Berlin). Dort sank die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem Vorjahr um 13,0% (– 14 700). Im früheren Bundesgebiet verringerte sich die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um 6,4% (– 31 600). Mögliche Gründe für diesen Rückgang sind das geringere Angebot an Ausbildungsplätzen aufgrund der Wirtschaftskrise, die demografische Entwicklung in der für die duale Ausbildung typischen Altersgruppe in den neuen Ländern sowie eine höhere Studierneigung bei den Schulabsolventen mit Hochschulreife. Im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel, zu dem auch die Ausbildungsberufe von Banken und Versicherungen gehören, wurden im Jahr 2009 9,1% (– 33 300) weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Im Handwerk, dem zweitgrößten Ausbildungsbereich, sank die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um 6,6% (– 11 100). Insgesamt befanden sich am 31. Dezember 2009 nach vorläufigen Ergebnissen rund 1,573 Millionen Jugendliche in einer Ausbildung im dualen System. Das waren 2,5% (– 40 600) weniger als im Vorjahr 2008. Auch hier verlief die Entwicklung in den neuen Ländern und im früheren Bundesgebiet unterschiedlich. Während die Zahl der Auszubildenden 2009 im früheren Bundesgebiet um 1,0% (– 12 900) sank, gab es in den neuen Ländern 8,8% (– 27 700) weniger Auszubildende als 2008.
Allgemeines Vertriebsklima klettert auf 3-Jahreshoch
(20.4.2010)
Während die Experten noch darüber rätseln, ob die Krise wirklich vorüber ist, berichten die Verkäufer und Vertriebsexperten bundesweit von deutlich verbesserter Auftragslage und höheren Abschlüssen. So kann der von der Personalberatung Xenagos erhobene Sales-Indikator um 13,42 auf das 3-Jahreshoch von 48,44 Punkten zulegen. Im ersten Quartal 2010 konnten die Vertriebsabteilungen in den Unternehmen weitaus höhere Angebote abgeben und signifikant mehr Neukunden gewinnen als noch Ende 2009. 62,5% der befragten Vertriebsspezialisten berichten von höheren Angeboten und 53,9% von mehr Neugeschäft. Besonders gute Ergebnisse kommen aus dem Service-Sektor, der in der Krise starke Einbrüche verzeichnete. Er konnte um 24,07 Punkte zulegen. Im Produktionssektor verbesserten sich die Ergebnisse ebenfalls signifikant (+18,08). Nur der Handel legte mit 6,17 Punkten eher verhalten zu. Gute Stimmung in den Führungsetagen treibt den Indikator: Während bei Befragten mit direkter Kundenverantwortung der Wert bei 38,03 liegt, erreicht der Sales-Indikator bei den Vertriebsführungskräften den Spitzenwert von 61,40. Für den Indikator wertet Xenagos die Antworten aus Telefoninterviews mit ausgewählten Vertriebsfachleuten in Handel, Dienstleistung und Produktion aus.
Gebrauchtmaschinen-Messe ab 2011 in Köln
(13.4.2010)
Im April 2011 findet in der Koelnmesse erstmals eine Messe für Gebrauchtmaschinen statt. Etwa 450 Anbieter aus über 100 Ländern werden Maschinen und Anlagen für alle Branchen und Industriezweige anbieten. Das Angebot soll sich von Baumaschinen und Nutzfahrzeugen über Werkzeugmaschinen bis hin zu Computer- und Telekommunikationstechnik erstrecken.
Langsamer Aufwärtstrend im deutschen Maschinen- und Anlagenbau
(31.3.2010)
Die Auftragslage zeigte sich im Februar 2010 um real 26 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Das Inlandsgeschäft stieg um 16 Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2009 bis Februar 2010 ergibt sich insgesamt ein Plus von zehn Prozent im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von drei Prozent und bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 17 Prozent. „Nach einem wenig erfreulichen Januar knüpften die Bestellungen deutscher Maschinenbauerzeugnisse im Februar wieder an der Aufwärtsbewegung der Vormonate an. Vor allem aus dem Ausland kamen positivere Impulse. Auch die Inlandsbestellungen wuchsen kräftiger, ihre Entwicklung verdient aber nach wie vor das Prädikat "uneinheitlich". Zudem darf nicht vergessen werden, dass das Bestellniveau insgesamt nach wie vor deutlich unter dem der Vorjahre liegt. Die Auftragsbestände stiegen branchenweit im Vergleich zum Oktober letzten Jahres leicht von 4,6 auf jetzt 4,9 Monate an", kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.
3,0 Prozent mehr Gründungen größerer Betriebe
(23.3.2010)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2009 rund 154 000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 3,0% mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2008 waren diese Betriebsgründungen um 2,9% gegenüber 2007 zurückgegangen. Außerdem wurden im Jahr 2009 rund 293 000 Kleinunternehmen gegründet. Damit haben die Gründungen von Kleinunternehmen – nach einem Rückgang um 7% im Jahr 2008 – um 2,7% gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Die Zahl der Gründungen von Betrieben, die im Nebenerwerb ausgeübt werden, stieg um 6,3% und lag bei knapp 269 000. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen, die nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen müssen, sondern auch bei Verlagerung, Umwandlung oder Übernahme, erhöhte sich im Jahr 2009 um 3,7% und betrug rund 864 000. Demgegenüber wurden im Jahr 2009 nahezu 129 000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung aufgegeben. Das waren 2,1% mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Kleinunternehmen, die im Jahr 2009 geschlossen wurden, lag mit rund 305 000 um 5,4% niedriger als im Vorjahr. Mit etwa 145 000 Betriebsschließungen wurden im Berichtsjahr 5,3% mehr Nebenerwerbsbetriebe aufgegeben als im Jahr 2008. Insgesamt wurden bei den Gewerbeämtern im Jahr 2009 mit 728 000 Fällen 0,5% weniger Gewerbeabmeldungen angezeigt als im Jahr 2008. Dabei handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um Betriebsübergaben, Umwandlungen und Fortzüge.
Gesucht: Deutschlands hässlichstes Bad
(22.3.2010)
Jedes dritte deutsche Bad ist nach Schätzungen der Bauwirtschaft älter als 20 Jahre und damit dringend modernisierungsbedürftig. Der Traum vom Wohlfühlbad muss aber keiner bleiben: Die Qualitätsinitiative "Deutsche Fliese" ruft zum Foto-Wettbewerb auf. Dem Gewinner winkt eine Modernisierung im Wert von 10.000 Euro. Gesucht wird Deutschlands hässlichstes Bad. Ab sofort können Eigentümer eines "preiswürdigen" Bades ihre Fotos auf www.deutschefliese.de hochladen. Per Online-Voting wird dort bis Ende Mai über das hässlichste Bad abgestimmt. Für den Zweit- und Drittplazierten werden Fliesen aus dem Sortiment der an der Qualitätsinitiative "Deutsche Fliese" angeschlossenen deutschen Hersteller im Wert von 1.000 bzw. 500 Euro verlost. Auch wer abstimmt, kann tolle Sachpreise gewinnen. (Informationen und Teilnahmebedingungen unter www.deutschefliese.de )
5,0 Prozent weniger Umsatz im Handwerk
(19.3.2010)
Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, sanken im Jahr 2009 die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk gegenüber dem Jahr 2008 um 5,0%. Zugleich waren in diesen Gewerben 1,5% weniger Personen tätig als im Vorjahr. Die Umsätze waren 2009 in zwei der sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks höher als im Jahr 2008. Den stärksten Umsatzanstieg erzielte das Kraftfahrzeuggewerbe mit einem Plus von 1,7%, das im Jahr 2009 von der Umweltprämie profitierte. Das Gesundheitsgewerbe hatte mit 0,9% ebenfalls einen Umsatzanstieg zu verzeichnen. Die Umsätze in den Handwerken für den privaten Bedarf stagnierten (0,0%). Zu dieser Gewerbegruppe gehören beispielsweise Friseure oder Steinmetze. Die stärksten Umsatzrückgänge mit 17,7% meldeten die besonders von der Konjunkturentwicklung in der Industrie abhängigen Handwerke für den gewerblichen Bedarf. Zu dieser Gewerbegruppe gehören beispielsweise Metallbauer und Feinwerkmechaniker. Eine Beschäftigungszunahme hatten das Lebensmittelgewerbe und das Gesundheitsgewerbe mit jeweils 0,3% zu verzeichnen. In den übrigen fünf Gewerbegruppen ging die Beschäftigung zurück. Bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf wurde das Personal mit 3,3% am stärksten abgebaut. Das Kraftfahrzeuggewerbe meldete trotz Umsatzsteigerung mit 3,1% ebenfalls einen starken Rückgang der Beschäftigten.
2009 erstmals wieder mehr genehmigte Wohnungen
(17.3.2010)
Im Jahr 2009 hat es erstmals seit dem Jahr 2006 wieder einen Zuwachs an Baugenehmigungen für Wohnungen gegenüber dem Vorjahr gegeben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde 2009 in Deutschland der Bau von 178.000 Wohnungen genehmigt. Das waren 1,9% oder 3 300 Wohnungen mehr als im Jahr 2008. Vor diesem erstmals wieder positiven Ergebnis hatte es deutliche Rückgänge im Jahr 2007 (–26,2%) und im Jahr 2008 (– 4,4%) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr gegeben. Von den im Jahr 2009 genehmigten 178 000 Wohnungen waren 154.100 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+ 4,0% gegenüber 2008). Dabei fiel der Zuwachs von Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+ 5,4%) deutlich höher aus als die Zunahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (+ 2,1% und + 1,6%). Im Jahr 2009 sank der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber 2008 um 22,5% auf 193,4 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf dem Rückgang der Genehmigungen für nichtöffentliche Bauherren um 26,7% auf 169,3 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten dagegen das Bauvolumen um 30,1% auf 24,1 Millionen Kubikmeter.
„handwerk magazin“ zeichnet „Top-Gründer im Handwerk“ aus
(8.3.2010)
Die besten Unternehmensgründer wurden auf der Internationalen Handwerks Messe (IHM) in München als „Top-Gründer im Handwerk 2010“ ausgezeichnet. Das Wirtschaftsmagazin für Handwerksunternehmer „handwerk magazin“ verleiht diesen renommierten Gründerpreis bereits zum 11. Mal. Sponsoren des Wettbewerbs sind die Adolf Würth GmbH & Co. KG und Signal Iduna. In diesem Jahr wählte die Experten-Jury aus den eingereichten Bewerbungen je eine erfolgreiche Neugründung aus der Orthopädietechnik, dem Schreiner-Handwerk sowie dem Maler- und Lackierer-Handwerk als Sieger aus. Den zweiten Platz, dotiert mit 3.000 Euro, belegt der Schreinermeister Johannes Lange mit seiner Hannes Lange Schreinerei GmbH & Co. KG in Ebermannstadt. Dahinter verbirgt sich eine gelungene Nachfolge-Regelung eines 1848 gegründeten Traditionsbetriebs vor drei Jahren mit einer komplexen familiären Lösung zwischen Johannes Lange, seinem Vater und seinen Brüdern. Dritter Sieger ist der Maler- und Lackierermeister Thomas Rodens mit seinem Betrieb „Handwerk mit Stil“ in Regensburg.
Branchenumsatz sinkt im Monats-Jahresvergleich
(4.3.2010)
Wie das Statistische Bundesamt berichtet, ging der Einzelhandelsumsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf im Januar 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal und real um minus 2,0 Prozent zurück.
Handwerker-Infotreff 2010: Kostenloser Kompaktworkshop für Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen
(2.3.2010)
Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets eröffnen sich für Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen zusätzliche Möglichkeiten zur Gewinnung von Neukunden und der Bindung von Bestandskunden. Mittels Internet-Marketing lassen sich traditionelle Absatz- und Beschaffungswege erweitern und neue Geschäftsfelder erschließen. Einen aktuellen Überblick über moderne Werkzeuge und Ideen im Bereich Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung mit Bestandskunden gibt die Veranstaltungsreihe „Handwerker-Infotreff“ der Sage Software GmbH. Die Weiterbildungsreihe geht im März in 14 deutschen Städten auf Tour. Im Laufe des kostenfreien Workshops erfahren Handwerker, warum eine gepflegte Kundendatei Gold wert ist, was die Erfolgsfaktoren beim Internetauftritt sind und welche rechtlichen Voraussetzungen für das E-Mail-Marketing gelten. Zudem bekommen die Teilnehmer wertvolle Praxistipps bei der Erkennung von Kundenpotentialen. Der Handwerker-Infotreff ist eine Initiative von Sage Software, einem der führenden Anbieter für kaufmännische Handwerker-Software in Deutschland.
Aufträge im Bauhauptgewerbe im Jahr 2009: real minus 6,6 Prozent zum Vorjahr
(26.2.2010)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind im Jahr 2009 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 6,6% gesunken. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 13,0% ab, im Tiefbau dagegen um 0,1% zu. Im Jahr 2009 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 705 000 Personen tätig; das waren etwa 500 Personen weniger als vor einem Jahr (– 0,1%). Der Gesamtumsatz belief sich im Jahr 2009 auf rund 83,3 Milliarden Euro (– 4,1% gegenüber dem Jahr 2008). Im Dezember 2009 sind die Auftragseingänge preisbereinigt um 6,1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 0,1% und im Tiefbau um 13,3% zu. Die Zahl der tätigen Personen lag mit 701 000 um 0,6% über dem Niveau von Dezember 2008. Der Gesamtumsatz war im Dezember 2009 mit 8,0 Milliarden Euro 2,2% niedriger als im Vorjahresmonat.
„Tag des Auszubildenden“ anlässlich der Internationalen Eisenwarenmesse 2010
(26.2.2010)
Die Aus- und Weiterbildung wird seit Jahren im Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) groß geschrieben. Aus diesem Grund lädt der Arbeitskreis Werkzeuge (AKW) im ZHH im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung zum „Tag des Auszubildenden“ anlässlich der Internationalen Eisenwarenmesse 2010 ein. Am letzten Messetag, Mittwoch, den 3.3.2010, sind alle Auszubildenden des Werkzeugfachhandels zur Internationalen Eisenwarenmesse eingeladen. Für die Auszubildenden ist dies eine Gelegenheit, die Vielfalt der Branche zu erleben, ihre Beratungskompetenz zu erhöhen und vor allem ihre Partner im Werkzeug-, Befestigungs- und Industriebedarf näher kennen zu lernen. Dies geschieht mittels eines Fragenkatalogs, den die Auszubildenden durch den Besuch verschiedener Messestände beantworten sollen. Unter allen richtig ausgefüllten Fragebögen werden attraktive Preise verlost, die die teilnehmenden Hersteller zu Verfügung gestellt haben. Diese Initiative wird unterstützt von der KölnMesse und den teilnehmenden Herstellern. Interessierte wenden sich an die Geschäftsstelle des AKW, die gerne weitere Informationen zur Verfügung stellt. Weitere Infos unter: 0211 47050-48 oder E-Mailan geschaeftsfuehrung@hartwaren.de
BDE, HDE, BVE und Markenverband setzen sich für Stärkung der Produktverantwortung ein
(26.2.2010)
Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V., der Handelsverband Deutschland (HDE), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Markenverband haben ihre gemeinsame Position zur Umsetzung der kooperativen Produktverantwortung konkretisiert. Danach erteilen die vier privaten Spitzenverbände Forderungen nach einer erneuten Novellierung der Verpackungsverordnung, die auf eine Rekommunalisierung abzielen und dadurch Mehrbelastungen von Bürgern und Unternehmen befürchten lassen, eine deutliche Absage. Es komme jetzt darauf an, das derzeitige System im Rahmen der 5. Novelle der Verpackungsverordnung weiter zu entwickeln. Dazu zähle vor allem die Sicherstellung einer durchgängig rechtskonformen Mengenmeldung. Die einhellige Position der vier Verbände lautet: Nur durch eine stabile Mengenbasis kann die Finanzierung der privatwirtschaftlichen Verpackungsentsorgung weiterhin gewährleistet werden.
Konjunkturerwartung dämpft Konsumklima leicht
(24.2.2010)
Das GfK-Konsumklima zeigt sich im März mit einem geringen Verlust von 0,1 Zählern nahezu stabil. Die Konjunkturerwartung muss merkliche Einbußen hinnehmen. Auch die Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung verlieren leicht an Wert. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,3 Punkten im Februar einen Wert von 3,2 Zählern für März 2010.
Dubai Airport Expo - größte Fachmessen für temperatursensible Lebensmittel und Pflanzen
(24.2.2010)
Der Appetit der Region auf frisches Obst und Gemüse und ihre Liebe zu Pflanzen und Blumen bleiben trotz des weltweiten Abschwungs ungebrochen, erklären die Organisatoren der Fachmessen World of Perishables (WOP DUBAI) und International Plant Expo Middle East (IPM DUBAI), die vom 8.-10. März 2010 parallel auf dem Gelände des Messezentrums Dubai Airport Expo stattfinden. Die World of Perishables (WOP DUBAI) findet unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit, Scheich Hamdan Bin Rashed Al Makhtoum, stellvertretender Herrscher von Dubai, Minister of Finance and Chairman of Dubai Municipality, statt und ist die einzige Fachmesse für Obst und Gemüse des Nahen Ostens. In diesem Jahr ist die Messe flächenmäßig um 30 Prozent gewachsen. 120 Aussteller aus 18 Ländern nehmen daran teil, und es wird dort mit China, Malaysia, Mexiko, Tansania, Ägypten, Jordanien und Kenia sieben Länderpavillons geben. Weitere Infos unter: www.wop-dubai.com und www.ipm-dubai.com
Baumärkte legen zu, Rückgänge in der Werkzeugindustrie
(18.2.2010)
Die an der Internationalen Eisenwarenmesse beteiligten Branchenverbände ziehen kurz vor Messestart unterschiedliche Bilanzen des vergangenen Jahres. Während die deutsche Werkzeugindustrie Rückgänge verzeichnet, melden die Baumärkte für 2009 ein leichtes Umsatzplus. Wie der Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) für seine Mitglieder ermittelte, gingen die Umsätze bei den Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent zurück. Im ersten Halbjahr hatte das Minus allerdings noch 31 Prozent betragen, so dass der FWI eine leichte Verbesserung in den letzten Monaten des Jahres konstatiert. Ein deutlich optimistischeres Stimmungsbild zeichnen die Betreiber von Baumärkten, so die Information des Bundesverbandes Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB). Insbesondere das dritte und vierte Quartal 2009 verliefen erfolgreich. Die Verluste aus dem ersten Quartal konnten durch steigende Bruttoumsätze ab Juli ausgeglichen werden. Der BHB rechnet für 2009 insgesamt mit einem Umsatzplus auf bereinigter Fläche von 0,5 Prozent. Die Herstellervereinigung BAU+DIY beziffert das Marktvolumen der klassischen Baumarkt- und Gartencenterartikel in Deutschland auf insgesamt etwa 43 Milliarden Euro. Die Herstellervereinigung mit ihren 130 Mitgliedsfirmen hat sich im Krisenjahr 2009 behauptet: National lagen die Umsätze bei einem vorläufigen Minus von nur 1 Prozent, international bei minus 3 Prozent. Damit wurde das Vorjahresniveau nur leicht verfehlt. Ähnlich wie der BHB stellt auch der Zentralverband Hartwarenhandel ZHH in seiner Jahresbilanz eine erhöhte Nachfrage nach Marken- und Qualitätsprodukten fest. Er registriert außerdem eine stabile Entwicklung in 2009 für den Eisenwaren- und Hartwareneinzelhandel im laufenden Geschäftsjahr. Der Hartwarenhandel verzeichnete 2009 insgesamt ein Umsatzplus von geschätzten 0,5 Prozent. Umsatzsteigerungen gab es insbesondere bei Werkzeugen, Sicherheitstechnik und Hausrat. Der Produktionsverbindungshandel mit Werkzeugen und Baubeschlägen, der die gewerblichen Endkunden bedient, spürt im Gegensatz zum Hartwareneinzelhandel laut ZHH die Folgen der Wirtschaftskrise deutlich. Während im Bereich Baubeschlag die Konjunktur 2009 nicht so stark rückläufig war wie in anderen PVH-Segmenten, wurde der Werkzeug-PVH von der Krise im Jahr 2009 voll erfasst. Ab dem dritten Quartal hat sich die Einschätzung der aktuellen Branchensituation jedoch leicht verbessert, es deutet sich eine Stabilisierung an, so dass der ZHH für den Werkzeug-PVH von einem Gesamtjahresminus von 10,9 Prozent für 2009 ausgeht und für den Baubeschlagbereich ein Gesamtminus von 2,5 Prozent prognostiziert.
Eisenwarenmesse Köln: Ganze Bandbreite der Hardware-Kompetenz
(16.2.2010)
Vom 28. Februar bis 3. März 2010 findet auf dem Gelände der Koelnmesse die INTERNATIONALE EISENWARENMESSE statt. Vier Tage lang können sich Fachbesucher aus aller Welt über die Neuheiten und Trends der rund 2.700 Anbieter aus 51 Ländern informieren, für das kommende Jahr ordern und neue Geschäftskontakte knüpfen. „Die Rheinmetropole wird für die Branche zur internationalen Drehscheibe, denn hier treffen Profis aus Handel und Industrie, Einkäufer und Lieferanten zusammen, um sich auszutauschen und die Weichen für das kommende Jahr zu stellen“, sagt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse. Stark in Sortimentstiefe und –breite ist auf der Messe das größte Segment Tools aufgestellt. Über 2.000 Unternehmen zeigen in den Hallen 1 bis 3, 4.1, 10.1 und 10.2 ein umfassendes Angebot an Hand- und Elektrowerkzeugen sowie Elektrowerkzeugzubehör. Industriebedarf/ Werkstatt- und Betriebsausstattung werden im Bereich Industrial Supply in den Hallen 4.1 und 4.2 von rund 300 Unternehmen vorgestellt. Innovationen der Befestigungs- und Verbindungstechnik von 150 Anbietern finden Besucher in Halle 5.2 bei Fastening & Fittings, während eine Etage tiefer in Halle 5.1 Produkte aus dem Segment Locks & Fittings von 100 Herstellern präsentiert werden. Rund 80 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. Die INTERNATIONALE EISENWARENMESSE KÖLN ist vom 28. Februar bis 3. März 2010 täglich von 9 bis 18 Uhr nur für Fachbesucher geöffnet. Fachbesucher gelangen über die Eingänge Süd, West und Ost in die Hallen. Die Eintrittskarten können ab sofort im Online-Shop unter www.eisenwarenmesse.de zum vergünstigten Vorverkaufspreis gekauft werden und sind gleichzeitig kostenlose Fahrausweise für den gesamten öffentlichen Nahverkehr im VRS-Gebiet.
Bauen+Wohnen Salzburg 2010
(15.2.2010)
Im Messezentrum Salzburg ging Sonntagabend die von Reed Exhibitions Messe Salzburg organisierte internationale Publikumsfachmesse für Bauen, Wohnen und Energiesparen >Bauen+Wohnen Salzburg 2010< zu Ende. In diesem Rahmen präsentierten 470 Direktaussteller aus dem In- und Ausland in 14 Messehallen ihre Innovationen und aktuellen Produkte. Nach vier Messetagen kann Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg eine sehr erfreuliche Bilanz ziehen. „Mit genau 34.372 Besuchern erreichten wir das beste Ergebnis der vergangenen Jahre und, das haben uns auch die Aussteller bestätigt, die Besucher zeichneten sich durch hohen Informationsstand und rege Konsumfreude aus“, berichtet Reed-CEO Dir. Johann Jungreithmair. Der erfolgreiche Messeverlauf spiegelt ein höchst positives und deshalb wichtiges Konjunktursignal: „Investitionsbereitschaft und Konsumfreude sind definitiv da, die Themen Bauen, Wohnen und Einrichten stehen auf der Prioritätenliste ganz oben – man ist bereit, dafür auch Kapital in die Hand zu nehmen. Von der >Bauen+Wohnen Salzburg 2010< gehen mit Bestimmtheit erhebliche Impulse auf den Markt aus.“ Dies belegt auch eine Hochrechnung, die auf den direkt auf der Messe erhobenen Investitionsbudgets basiert. Auf die Frage, wie hoch die Investitionssumme für das projektierte Bau- und Wohnvorhaben sei, antworteten 28,7 % der angesprochenen Messebesucher „mehr als € 73.000,--„. Immerhin jeder Zweite (51,2 %) habe vor, bis zu € 35.000,-- auszugeben. „Hochgerechnet ergibt dies ein Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro, das allein die Besucher der >Bauen+Wohnen Salzburg< in den nächsten zwölf Monaten in den Markt pumpen wollen“, berichtet Reed-Chef Johann Jungreithmair.
Branche kommt noch glimpflich davon
(2.2.2010)
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes fiel der Einzelhandelsumsatz für Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und Baubedarf im Dezember 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um minus 0,1 und real um minus 0,6 Prozent zurück. Für die gleiche Warengruppe gab es im Gesamtjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr nominal ein Plus von nominal 0,4 und real ein Minus von 0,7 Prozent.
Internationale Eisenwarenmesse und „Partner des PVH“ 2009
(28.1.2010)
Mit der Wahl zum Partner des PVH 2009 sollen die besonders fachhandelsorientierten Lieferanten hervorgehoben und für ihren Einsatz gewürdigt werden. Anfang Januar wurde der Wahlbogen durch den ZHH verschickt. Um den Rücklauf zu erhöhen wurde der Einsendeschluss für den Wahlbogen auf den 8. Februar 2010 verlängert. Die drei bestplatzierten Partner jedes Bereiches werden anlässlich der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln am 28. Februar 2010 um 9.30 Uhr vom Vorstand des AKW und multitec geehrt. Der AKW/ZHH wird im übrigen auch dieses Jahr wieder mit einem Stand auf der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln in der Passage Halle 10 – Halle 11, Standnummer A001, vertreten sein. Nach vorheriger Absprache werden hier ZHH-Mitglieder in diesem Jahr die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem ZHH-Kooperationspartner Hemmer & Felder und HFB Creditversicherungsmakler haben.
Weiterhin gute Geschäfte
(26.1.2010)
Das Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands hat sich im Januar 2010 erneut aufgehellt. Wie das Münchener Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München mitteilte, stieg der Geschäftsklimaindex auf 95,8 Punkte. Im Dezember 2009 hatte der Index bei 94,7 Zählern gelegen. Allgemein hatte man eine Zunahme auf 95,1 Punkte erwartet. Dies war der zehnte Anstieg in Folge.
Branchen-Verbraucherpreisindex
(14.1.2010)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Verbraucherpreisindex in Deutschland für Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und Ähnliches im Jahresdurchschnitt 2009 im Vergleich zu 2008 um 1,7 Prozent, im Dezember 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent und im Dezember 2009 im Vergleich zum November 2009 um 0,4 Prozent.
Deutschland erlebte 2009 stärkste Rezession der Nachkriegszeit
(13.1.2010)
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2009 zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft. Mit – 5,0% war der Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) so stark wie noch nie in der Nachkriegszeit. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Der wirtschaftliche Einbruch fand hauptsächlich im Winterhalbjahr 2008/2009 statt. Im Jahresverlauf zeichnete sich eine leichte Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung auf dem neuen, niedrigen Niveau ab. Im Jahr 2008 war das BIP noch leicht um 1,3%, in 2007 um 2,5% und 2006 sogar um 3,2% gestiegen. Bemerkenswert im Jahr 2009 war, dass sowohl die Exporte als auch die Ausrüstungsinvestitionen stark einbrachen. Der Außenhandel, der in früheren Jahren ein wichtiger Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft war, bremste 2009 die wirtschaftliche Entwicklung. Während die Exporte preisbereinigt um 14,7% sanken, betrug der Rückgang bei den Importen nur 8,9%. Die Differenz zwischen Exporten und Importen – der Außenbeitrag – hatte somit wie schon im Jahr 2008 einen negativen Wachstumsbeitrag zum BIP. Mit – 3,4 Prozentpunkten fiel er 2009 allerdings deutlich stärker aus als 2008 (– 0,3 Prozentpunkte). In Ausrüstungen wurde insgesamt um ein Fünftel weniger investiert als noch in 2008 (– 20,0%). Die Investitionen in Bauten waren lediglich um 0,7% niedriger als im Vorjahr. Die einzigen positiven Impulse kamen 2009 von den Konsumausgaben: Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 0,4%, die staatlichen sogar deutlich um 2,7% gegenüber dem Vorjahr.
15,9% mehr Unternehmensinsolvenzen im Oktober 2009
(12.1.2010)
Im Oktober 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2.848 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 15,9% mehr als im Oktober 2008. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Oktober 2009 mit 8.929 Fällen um 4,2% höher als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 14.180 Insolvenzen registriert. Das bedeutet ein Anstieg von 6,7% gegenüber Oktober 2008. Von Januar bis Oktober 2009 wurden 27 565 Insolvenzen von Unternehmen (+ 11,7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) sowie 83 564 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 1,8%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 135 517 Insolvenzen.Das waren 4,1% mehr als in den Monaten Januar bis Oktober 2008.
Europäische Harmonisierung der Pelletöfen
(11.1.2010)
Der HKI weist auf die Veröffentlichung der EN 14785:2006 „Raumheizer zur Verfeuerung von Holzpellets – Anforderungen und Prüfverfahren“ im Amtsblatt der Europäischen Union vom 18.12.2009 hin. Die Veröffentlichung der EN 14785:2006 legt den Zeitpunkt für die Anwendung dieser europäisch harmonisierten Norm für Pelletöfen fest. Ab dem 01.01.2010 ist die EN 14785 als harmonisierte europäische Norm verbindlich anzuwenden. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kennzeichnung mit dem CE- Zeichen möglich. Die Übergangsfrist für die Umsetzung dieser Harmonisierung beträgt 1 Jahr. Das bedeutet, dass ab dem 01.01.2011 die CE- Kennzeichen und die Konformitätserklärung auf Basis der europäisch harmonisierten Norm EN 14785:2006 unter Bauproduktenrichtlinie für alle Pelletöfen verbindlich anzuwenden ist. Für einige Hersteller von Pelletöfen kann dies eine Nachprüfung ihrer Pelletöfen bedeuten.
Garten & Ambiente
(7.1.2010)
Mit der * ABF 2010 * vom 30. Januar – 7. Februar 2010 auf dem Hannover-Messegelände findet Norddeutschlands größte Freizeit- und Einkaufsmesse täglich von 10 - 18 Uhr statt. Bei „Garten & Ambiente“, dem „grünen“ Highlight der ABF, bleibt der Winter draußen vor der Tür, während sich drinnen die ersten Frühlingsgefühle einstellen. Gut 120 Aussteller sind hier vertreten und präsentieren auf Norddeutschlands größter Freizeit- und Einkaufsmesse eine große Auswahl an schönen, nützlichen und exklusiven Artikeln für Terrasse, Haus und Garten. Der Besucher findet stilvolle Accessoires, Pflanzen, Sämereien, Lauben, Whirlpools, Gartenwerkzeuge und die größte Gartenmöbelausstellung in der Region. Er findet Informationen und wertvolle Tipps in Fachforen und in persönlichen Gesprächen. Und er findet die Muße, sich bei einer Tasse duftendem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen zu entspannen und die Dinge auf sich wirken zu lassen. Nicht zu vergessen: Die vielen exklusiven Aussteller in Halle 20. Domocasa (Halle 20, F03) präsentiert auch 2010 hochwertige Grills und komplette Outdoor-Kitchens, mit denen die Freiluftsaison zum genussvollen Erlebnis wird. Edle Gartenmöbel haben u.a. Teak & Mehr (Halle 20, C05), Masson Fiberglasmöbel (Halle 20, C06), Ulrich Schliephake (Halle 20, F07), Luka Gartenmöbel (Halle 20, F16), Möbel Hesse (Halle 20, E27) oder Toni Rief mit Rustikale Gartenmöbel (Halle 20, H06) im Sortiment. Das Samenhaus Jehle (Halle 20, A08), sowie Rosche (Halle 20, F27) und Knieke (Halle 20, H08) kommen mit Saatgut, Zwiebeln, Düngemitteln, exotischen Pflanzen - und Samen, Sukkulentensaatgut. Modernste Wintergärten und Überdachungen für jede Jahreszeit hat Schlingmann (Halle 20, F10) dabei, Lifepark (Halle 20, F08) kommt mit exklusiven Whirlpools, genau wie Ludwig (Halle 20, A20/C21), der außerdem Sonnenschirme und Gartenmöbel im Sortiment hat. Gartenzubehör, Gartenmöbel und hochmoderne Strandkörbe präsentiert das Holzland Stoellger (Halle 20, C28), schwere aber individuelle und stilvolle Möbel aus Granit werden von Nirogra (Halle 20, C08) vorgestellt.
Wann kommt die Baupause ?
(7.1.2010)
Es könnte durchaus sein, dass dem deutschen Baugewerbe, entgegen dem Trend für die deutsche Gesamtwirtschaft, für 2011 ein böses Erwachen droht. Der Eindruck prägt sich nur momentan noch nicht, da bislang noch Konjunkturprogramme und Hilfen zur Kurzarbeit für eine Stabilisierung der Entwicklung sorgen. „Über 2011 schwebt aber das Damoklesschwert“, sagte Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) anlässlich der Essener Baufachmesse Deubau. Es drohe die Gefahr eines Einbruchs der Baukonjunktur. Anfang 2011 werde das Baugewerbe zwar noch von Nachholeffekten der Konjunkturprogramme profitieren, sagte er. Doch ohne eine Fortsetzung und Verstetigung der milliardenschweren staatlichen Ausgabenprogramme für Verkehrsinfrastruktur und Hochbau über 2011 hinaus drohe der Absturz. Denn es sei noch völlig offen, ob die Konjunktur nach der Krise wieder anspringe und ob die nötige Konsolidierung der Staatsfinanzen überhaupt noch Spielraum für umfangreiche Investitionen lasse. Der größte Unsicherheitsfaktor sei dabei das Investitionsvolumen der Kommunen.
DEUBAU Essen
(4.1.2010)
Vom 12. bis zum 16. Januar treffen sich auf der internationalen Baufachmesse in der Messe Essen Unternehmen und Entscheider aus Hochbau, Ausbau und Tiefbau. Unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums präsentieren rund 600 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen der Bauwirtschaft. Sie bieten in zwölf Messehallen einen Gesamt-Überblick über das aktuelle Angebot rund um das Planen und Bauen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf nachhaltigem Bauen. Eine wichtige Rolle spielen die Themen Ausbau, Renovierung und Modernisierung im Bestand sowie der Themenkomplex „Energie“. Abgerundet wird die Messe durch ein attraktives Rahmenprogramm mit Konferenzen, Foren, Diskussionen und Preisverleihungen. Mit diesem umfangreichen Angebot ist die DEUBAU die Informationsplattform für das qualifizierte Fachpublikum: für Architekten, Planer und Ingenieure, Baustoff-Fachhändler, Vertreter der Wohnungswirtschaft sowie für Verarbeiter aller am Bau beteiligten Gewerke, für das Baugewerbe- und die Bauindustrie. Die Besucher schätzen die Kontakt- und Networkingmöglichkeiten sowie die praxisnahen Lösungen, die auf der Messe zu sehen sind. Vor allem Top-Entscheider der Branche kommen in die Messe Essen. Bei der letzten DEUBAU zählte ein Drittel des Publikums zur Leitung im Unternehmen, 76 Prozent der Gäste hatten Einfluss auf die Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen ihres Betriebes. Zur DEUBAU 2010 werden über 70.000 Besucher aus dem In- und Ausland erwartet; der traditionell hohe Fachbesucheranteil von 90 Prozent soll nochmals gesteigert werden. Die DEUBAU 2010 ist vom 12. bis 16. Januar täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.deubau.de
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