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Nachrichten • Sonstige


Kategorien: Sonstige | Handel | Industrie | Personen

Umsatz im Bauhauptgewerbe plus 9,9 Prozent

10 Okt 2018

Im Juli 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 9,9 % höher als im Juli 2017. Dabei ist zu beachten, dass aktuell das Preisniveau für Bauleistungen deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegt. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Juli 2018 im Bauhauptgewerbe 2,4 % mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Im Hochbau waren die Umsätze im Juli 2018 um 5,7 % und im Tiefbau um 16,9 % höher als im Juli 2017. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes entwickelten sich die Umsätze im Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken mit +21,0 % sowie im Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit +19,7 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Wirtschaftszweig „Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt“ (zum Beispiel Gerüstbau) mit +5,6 % gegenüber Juli 2017. Im Vergleich zu den ersten sieben Monaten 2017 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe in den ersten sieben Monaten 2018 um 6,6 %. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,5 %.
Baupreise für Wohngebäude plus 4,6 Prozent

10 Okt 2018

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im August 2018 gegenüber August 2017 um 4,6 %. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist das der stärkste Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahr seit November 2007 (+5,7 % gegenüber November 2006). Im Vergleich zum Mai 2018 erhöhten sich die Baupreise im August 2018 um 1,3 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer. Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von August 2017 bis August 2018 um 5,8 %. Unter den Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise für Betonarbeiten um 6,5 %, für Mauerarbeiten um 5,4 % sowie für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten um 4,0 %. Erdarbeiten waren um 7,0 % teurer als im August 2017. Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im August 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % zu. Unter den Ausbauarbeiten stiegen die Preise für Tischlerarbeiten um 4,0 %, für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen um 3,6 % sowie für Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 5,5 %. Metallbauarbeiten waren im August 2018 um 3,8 % teurer als im August 2017. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) waren im August 2018 um 4,1 % höher als im Vorjahr. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen um 4,7 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 4,8 %. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise binnen Jahresfrist um 6,7 %.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe plus 1,9 Prozent

25 Sep 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli 2018 um 1,9 % höher als im Vormonat. Im Dreimonatsvergleich war das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Mai 2018 bis Juli 2018 gegenüber dem Zeitraum von Februar 2018 bis April 2018 um 2,1 % geringer, dabei war der Auftragseingang im Februar außergewöhnlich hoch. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli 2018 um 2,7 % höher. In den ersten sieben Monaten im Jahr 2018 stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 2,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im Juli 2018 nominal mit 7,0 Milliarden Euro um 10,1 % höher als im Juli des Vorjahres. Damit ist der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Juli in Deutschland erreicht worden. Im Vergleich zu den ersten sieben Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten 2018 nominal um 7,9 %.
Umsatz im Ausbaugewerbe plus 5,6 Prtozent

17 Sep 2018

Im zweiten Quartal 2018 stiegen die Umsätze im Ausbaugewerbe um 5,6 % gegenüber dem zweiten Quartal 2017 und damit zum zwölften Mal (seit dem dritten Quartal 2015) in Folge. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im zweiten Quartal 2018 zugleich 1,7 % mehr Beschäftige tätig als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz um 4,9 % und die Zahl der Beschäftigten um 1,7 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2017. Wie schon im Vorquartal hatten auch im zweiten Quartal 2018 alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes einen Umsatzzuwachs. In der Bauinstallation stiegen die Umsätze im zweiten Quartal 2018 um 6,1 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das stärkste Umsatzwachstum innerhalb dieses Wirtschaftszweiges gab es in der Elektroinstallation mit +6,9 %. Im sonstigen Ausbau nahm der Umsatz im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,7 % zu. Den größten Umsatzanstieg innerhalb der umsatzstärksten Wirtschaftszweige des sonstigen Ausbaus gab es mit +4,4 % im Gewerk Bautischlerei und -schlosserei.
Handwerk 5,9 % mehr Umsatz

10 Sep 2018

Im zweiten Quartal 2018 stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem zweiten Quartal 2017 um 5,9 %. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende Juni 2018 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,4 % mehr Personen tätig als Ende Juni 2017. Die größten Umsatzsteigerungen erzielte das Bauhauptgewerbe (+7,9 %). In den Handwerken für den privaten Bedarf stiegen die Umsätze am geringsten (+0,3 %). Um 1,1 % stieg die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe. Auch im Ausbaugewerbe (+1,0 %), in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (+1,0 %) und im Kraftfahrzeuggewerbe (+0,9 %) waren mehr Personen tätig. Demgegenüber sank die Zahl der Beschäftigten im Lebensmittelgewerbe (-1,4 %) und in den Handwerken für den privaten Bedarf (-3,5 %).
Umsatz im Bauhauptgewerbe plus 8,5 Prozent

7 Sep 2018

Im Juni 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 8,5 % höher als im Juni 2017. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Juni 2018 im Bauhauptgewerbe 2,3 % mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Im Hochbau waren die Umsätze im Juni 2018 um 5,6 % und im Tiefbau um 13,0 % höher als im Juni 2017. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes entwickelten sich die Umsätze im Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken mit +15,7 % sowie im Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit +13,3 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Wirtschaftszweig sonstige spezialisierte Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt (zum Beispiel Gerüstbau) mit +6,6 % gegenüber Juni 2017. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe im ersten Halbjahr 2018 um 6,0 %. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,5 %.
Erneut leichter Rückgang beim Konsumklima

29 Aug 2018

Im August dieses Jahres zeigt die Verbraucherstimmung in Deutschland kein einheitliches Bild. Die Konjunkturaussichten legen zu, während die Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen müssen. Folglich prognostiziert GfK für September einen leichten Rückgang des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,5 Punkte.
IVG erwartet Preisanstieg durch Lkw-Maut

29 Aug 2018

Die vorgesehene gesetzliche Anhebung der Lkw-Mautsätze zum Jahresanfang 2019 kann sich erheblich auf die Fracht- und Verbraucherpreise innerhalb der Grünen Branche auswirken. Darauf weist der Industrieverband Garten (IVG) e.V. hin. Denn bereits die Ausweitung der Maut auf alle Bundesstraßen im Juli 2018 führte zu einer Preiserhöhung zwischen sechs und acht Prozent inklusive steigender Fahrzeug-, Personal- und Gemeinkosten bei den Speditionsunternehmen. Laut des neuen Wegekostengutachtens des Bundes werden ab 2019 die Belastungen für den Straßengüterverkehr in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 2,5 Milliarden Euro steigen. Davon stammen zwei Milliarden aus der Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Fernstraßennetz und 500 Millionen Euro aus der vorgesehenen gesetzlichen Anhebung der Mautsätze für Lkw über 7,5 Tonnen Anfang 2019. Anders als bisher sollen dann auch den emissionsarmen EURO-VI-Fahrzeugen externe Kosten für Luftverschmutzung und Lärm angelastet werden. Vierachsige Fahrzeuge dieser Emissionsklasse, die größer als 18 Tonnen sind, werden mit einer Anhebung der Mautsätze von 11,7 auf 18,7 ct/km besonders belastet.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe -4,3 Prozent

24 Aug 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2018 um 4,3 % niedriger als im Vormonat. Diese rückläufige Entwicklung ist in dem besonders hohen Auftragseingang des Vormonates Mai begründet. Im Dreimonatsvergleich fiel das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von April 2018 bis Juni 2018 gegenüber dem Zeitraum von Januar 2018 bis März 2018 um 3,9 %. Dieser Rückgang ist auf die außergewöhnlich hohen Auftragseingänge im Januar und Februar zurückzuführen.
Branchenverbände resümieren bisherigen Saisonverlauf

22 Aug 2018

Am 21. August trafen sich die Geschäftsführer der Branchenverbände Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), Industrieverband Garten (IVG), Verband Deutscher Garten-Center (VDG) und Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Düsseldorf. Ein zentraler Aspekt dieser Sitzung war der durch extreme Witterungsbedingungen gekennzeichnete Saisonverlauf 2018. Die langanhaltende Hitzeperiode stellt insbesondere den Gartenbau vor einige Herausforderungen. Auch für die Gartenindustrie verlief die Saison 2018 nicht ganz unkompliziert: Auf den kalten Jahresbeginn folgten zwar der wärmste April seit Beginn der Wetteraufzeichnung und der wärmste Mai seit 1881, trotzdem macht gerade die anhaltende Trockenheit den Geräte-, Pflanzenschutz- und Düngemittelherstellern zu schaffen. Positiv wirken sich dagegen die sommerlichen Temperaturen auf die Segmente Grillen, Gartenmöbel und Bewässerung aus. So waren die Konsumenten auch im späteren Saisonverlauf noch bereit, in diese Warengruppen zu investieren, wohingegen Geräte, Pflanzenschutzmittel und Düngemittel aufgrund des verminderten Pflanzenwachstums weniger gefragt waren. Auch im Handel machte sich der schlechte Saisonstart bemerkbar, doch die Rückstände aus dem Frühjahr konnten wieder aufgeholt werden. Denn das gute Wetter im April trieb Heimwerker und Gartenfreunde in die Baumärkte, Gartencenter und den gärtnerischen Fachhandel, um nach dem verregneten März ihre Projekte in Haus und Garten in Angriff zu nehmen. Insgesamt verzeichneten diese Vertriebswege im ersten Halbjahr ein leichtes Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Umfragen innerhalb der Verbände belegen, dass trotz der angespannten Wettersituation die Stimmung in der Grünen Branche nach wie vor gut ist. Für diesen Optimismus sorgt vor allem die positive Konsumstimmung unter den Bundesbürgern und die Tatsache, dass der Garten immer noch ein Trendthema ist.
BHB, HHG und IVG begrüßen Initiative gegen Abmahnmissbrauch

20 Aug 2018

Die Verbände der DIY-Branche, Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB), Herstellerverband Haus und Garten e.V. (HHG) und Industrieverband Garten e.V. (IVG), begrüßen die Initiative der Bundesregierung zur Eindämmung des Abmahnmissbrauchs. Die Bundesregierung hatte Anfang des Monats in einer aktuellen Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion angekündigt, schnellstmöglich einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Maßnahmen vorsieht, um zukünftig dem Problem rechtsmissbräuchlicher Abmahnungen effektiver zu begegnen. Die Gesetzesinitiative soll dabei nicht nur den Abmahnmissbrauch im Zusammenhang mit der seit 25. Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eindämmen, sondern das Problem des Missbrauchs von Abmahnungen grundlegend lösen. Hintergrund der Initiative ist die Annahme, dass in vielen Fällen Abmahnungen im Geschäftsverkehr und im Wettbewerb missbraucht werden, um hohe Gebühren einzutreiben, eine Praxis, die zuletzt besonders auffällig im Bereich des Datenschutzrechts mit der Geltung der DSGVO seit 25. Mai 2018 zutage getreten ist. Zudem hatten auch in der DIY-Branche nur geringfügige Abweichungen von den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Rahmen der Kennzeichnung von Produkten, größere Abmahnwellen verursacht. Geht es nach dem Willen der Bundesregierung, so sollen in Zukunft bei nicht erheblichen und geringfügigen Abweichungen kostenpflichtige Abmahnungen nicht mehr möglich sein. Die Branchenverbände BHB, IVG und HHG begrüßen die nun angestoßene Gesetzesinitiative ausdrücklich. Sie halten die Abmahnung dem Grundsatz nach für ein sinnvolles Instrument, um Unterlassungsansprüche etwa im Bereich des Wettbewerbsrechts effektiv geltend machen zu können. Allerdings sollen Abmahnungen im Interesse eines rechtstreuen Wettbewerbs erfolgen und nicht zur Generierung von Gebühren und Vertragsstrafen, betonen die Verbände. Infolge der zunehmenden formellen Anforderungen und Informationspflichten, etwa im Online- und Versandhandel oder bei der Produktkennzeichnung, wächst die Zahl der Händler und Hersteller rasant, die wegen geringstmöglicher Abweichungen von den Kennzeichnungs- oder Informationspflichten von unseriösen Abmahnern angegriffen werden. Dies ist weder im Interesse des Verbrauchers noch im Sinne eines fairen Wettbewerbs und muss zukünftig unterbunden werden, fordern BHB, IVG und HHG.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe plus 4,6 Prozent

25 Jul 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai 2018 um 4,6 % höher als im Vormonat. Im Dreimonatsvergleich fiel das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von März 2018 bis Mai 2018 gegenüber dem Zeitraum von Dezember 2017 bis Februar 2018 dagegen um 11,0 %. Diese rückläufige Entwicklung ist in den außergewöhnlich hohen Auftragseingängen im Dezember 2017 und Februar 2018 begründet. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai 2018 um 8,6 % höher. In den ersten fünf Monaten im Jahr 2018 stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 3,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im Mai 2018 nominal mit 7,0 Milliarden Euro um 10,0 % höher als im Mai des Vorjahres. Damit ist der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Mai erreicht worden. Im Vergleich zu den ersten fünf Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten fünf Monaten 2018 nominal um 7,5 %.
Konjunkturerwartung geht zurück

18 Jul 2018

Die deutschen Verbraucher bewerteten die wirtschaftlichen Aussichten ihres Landes im zweiten Quartal 2018 weniger positiv als noch zu Anfang des Jahres. Die Konjunkturerwartung erreichte im Juni 23,3 Punkte und lag damit um 22,7 Zähler niedriger als noch im März. Aufgrund der guten Lage am Arbeitsmarkt hatte die sinkende Konjunkturerwartung aber keine Auswirkung auf die Bewertung der Lohnentwicklung. Im Juni erzielte die Einkommenserwartung einen Wert von 57,6 Punkten und damit 2,7 Zähler mehr als zum Ende des ersten Quartals. Die Anschaffungsneigung sank im Juni gegenüber März um 2,9 Zähler auf 56,3 Punkte. Die exzellente Lage am Arbeitsmarkt sorgt bei den Verbrauchern für die notwendige Planungssicherheit für größere Anschaffungen.
Genehmigte Wohnungen plus 1,8 Prozent

16 Jul 2018

Von Januar bis Mai 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 139 600 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen von neu errichteten sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 1,8 % oder 2 500 Baugenehmigungen von Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen um 3,8 %. In den ersten fünf Monaten 2018 ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser um 8,3 % gestiegen. Dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 2,1 % und für neue Zweifamilienhäuser um 2,3 % zurückgegangen. Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen ist stark gesunken (– 30,4 %). Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, sank in den ersten fünf Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,9 %. Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis Mai 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,1 Millionen Kubikmeter auf 90,1 Millionen Kubikmeter (+ 11,2 %). Dabei ist der Anstieg sowohl auf die öffentlichen Bauherren (+ 2,0 Millionen Kubikmeter beziehungsweise + 31,9 %) als auch auf die nichtöffentlichen Bauherren (+ 7,0 Millionen Kubikmeter beziehungsweise + 9,4 %) zurückzuführen.
Umsatz im Bauhauptgewerbe plus 9,8 Prozent

10 Jul 2018

Im April 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 9,8 % höher als im April 2017. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im April 2018 im Bauhauptgewerbe 2,4 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Im Hochbau waren die Umsätze im April 2018 um 6,1 % und im Tiefbau um 13,9 % höher als im April 2017. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes entwickelten sich die Umsätze im Bau von Straßen mit + 13,0 % sowie im Gewerk Dachdeckerei und Bauspenglerei mit + 12,5 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Gewerk Zimmerei und Ingenieurholzbau (+ 7,5 % gegenüber April 2017). Im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2017 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe in den ersten vier Monaten 2018 um 6,6 %. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,7 %.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe plus 2,6 Prozent

22 Jun 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im April 2018 um 2,6 % höher als im Vormonat. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Februar 2018 bis April 2018 gegenüber dem Zeitraum von November 2017 bis Januar 2018 um 5,4 %. Diese rückläufige Entwicklung ist maßgeblich durch den außergewöhnlich hohen Auftragseingang im Dezember 2017 beeinflusst. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2018 um 2,5 % niedriger. In den ersten vier Monaten im Jahr 2018 stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im April 2018 nominal bei rund 6,7 Milliarden Euro um 6,7 % höher als im April des Vorjahres. Damit ist der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem April in Deutschland erreicht worden. Im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten vier Monaten 2018 nominal um 6,8 %.
Umsatz im Ausbaugewerbe plus 4,1 Prozent

14 Jun 2018

Im ersten Quartal 2018 stiegen die Umsätze im Ausbaugewerbe um 4,1 % gegenüber dem ersten Quartal 2017. Damit lagen die Umsätze zu Beginn eines Jahres zum dritten Mal in Folge höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im ersten Quartal 2018 im Ausbaugewerbe 1,7 % mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahreszeitraum. Umsatzzuwächse verbuchten alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes. In der Bauinstallation stiegen die Umsätze im ersten Quartal 2018 um 4,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Innerhalb dieses Wirtschaftszweiges gab es in der Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation mit + 5,1 % das stärkste Umsatzwachstum. Im sonstigen Ausbau nahm der Umsatz im ersten Quartal 2018 gegenüber dem ersten Quartal 2017 um 2,9 % zu. Innerhalb dieses Wirtschaftszweiges stiegen die Umsätze im Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei mit + 3,3 % am stärksten an.
Handwerk: Umsatz plus 5,9 Prozent

11 Jun 2018

Im ersten Quartal 2018 stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem ersten Quartal 2017 um 5,9 %. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende März 2018 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,5 % mehr Personen tätig als Ende März 2017. In allen sieben Gewerbegruppen gab es im ersten Quartal 2018 höhere Umsätze als im ersten Quartal 2017. Die größten Umsatzsteigerungen erzielten das Bauhauptgewerbe (+ 7,7 %) und das Ausbaugewerbe (+ 7,1 %). Im Gesundheitsgewerbe stiegen die Umsätze am geringsten (+ 1,7 %). In fünf der sieben Gewerbegruppen waren Ende März 2018 mehr Personen tätig als Ende März 2017. Im Gesundheitsgewerbe nahm die Beschäftigung mit + 1,4 % am stärksten zu. Jeweils um 1,2 % stieg die Zahl der Beschäftigten in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf und im Kraftfahrzeuggewerbe. Auch im Ausbaugewerbe (+ 1,0 %) und im Bauhauptgewerbe (+ 0,2 %) waren mehr Personen tätig. Demgegenüber sank die Zahl der Beschäftigten im Lebensmittelgewerbe (– 0,7 %) und in den Handwerken für den privaten Bedarf (– 1,6 %).
Umsatz im Bauhauptgewerbe minus 6,9 Prozent

8 Jun 2018

Im März 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 6,9 % niedriger als im März 2017. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im März 2018 im Bauhauptgewerbe 2,0 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. Im Hochbau fielen die Umsätze im März 2018 um 8,6 % und im Tiefbau um 5,8 % im Vergleich zum März 2017. Fast alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzrückgänge im Vorjahresvergleich. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den außergewöhnlich hohen Umsatz des Vorjahresmonats zurückzuführen. Nur der Wirtschaftszweig Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten konnte mit + 1,0 % ein Umsatzplus verzeichnen. Den stärksten Umsatzrückgang gab es im Wirtschaftszweig Bau von Straßen (– 9,8 % gegenüber März 2017). Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2017 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe im ersten Quartal 2018 um 5,4 %. Die Zahl der Beschäftigten stieg im gleichen Zeitraum um 2,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe minus 15,1 Prozent

28 Mai 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im März 2018 um 15,1 % niedriger als im Vormonat. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den außergewöhnlich hohen Auftragseingang des Vormonats zurückzuführen, als der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Februar erzielt wurde. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Januar 2018 bis März 2018 gegenüber dem Zeitraum von Oktober bis Dezember 2017 um 1,7 %. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2018 um 3,7 % niedriger. In den ersten drei Monaten im Jahr 2018 stieg er um 3,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im März 2018 nominal bei rund 7,1 Milliarden Euro. Das waren zwar 3,3 % weniger als im März 2017 (7,3 Milliarden Euro), aber nach diesem Rekordergebnis immer noch der zweithöchste Wert seit 1996. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten drei Monaten 2018 nominal um 6,8 %.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2018

25 Mai 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2018 um 15,1 % niedriger als im Vormonat. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den außergewöhnlich hohen Auftragseingang des Vormonats zurückzuführen, als der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Februar erzielt wurde. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Januar 2018 bis März 2018 gegenüber dem Zeitraum von Oktober bis Dezember 2017 um 1,7 %.
Baufertigstellungen plus 2,6 Prozent

24 Mai 2018

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 284 800 Wohnungen fertig gestellt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 2,6 % oder 7.100 fertig gestellte Wohnungen mehr als im Vorjahr. Die im Jahr 2011 begonnene positive Entwicklung setzte sich somit weiter fort. Eine höhere Zahl an fertig gestellten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 2002 gegeben (289.600). Trotz des Rückgangs der Baugenehmigungen im Jahr 2017 um 7,3 % gegenüber dem Vorjahr war die Zahl der genehmigten Wohnungen mit 347.900 Wohnungen weiterhin deutlich höher als die Zahl der Fertigstellungen. Das führte zu einem Überhang von nunmehr 653.300 genehmigten, noch nicht fertig gestellten Wohnungen. Wenn auch verlangsamt, setzte sich der seit 2008 anhaltende Anstieg des Bauüberhangs im Jahr 2017 weiter fort und erreichte den höchsten Wert seit 1999 (679.200). Von den im Jahr 2017 fertig gestellten Wohnungen waren 245.300 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+ 4,1 % gegenüber 2016). Dieser Anstieg resultierte aus der Fertigstellung von Wohnungen in Mehrfamilien- (+ 6,7 %) und in Zweifamilienhäusern (+ 5,1 %) sowie von Wohnungen in Wohnheimen (+ 16,2 %). Die Fertigstellungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern gingen um 1,5 % zurück. Bei den im Jahr 2017 fertig gestellten neuen Nichtwohngebäuden erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Jahr 2016 um 4,4 % auf 187,4 Millionen Kubikmeter. Diese Zunahme ist auf einen Anstieg bei nichtöffentlichen Bauherren (+ 4,8 % beziehungsweise + 7,8 Millionen Kubikmeter) und bei den öffentlichen Bauherren (+ 1,3 % beziehungsweise + 0,2 Millionen Kubikmeter) zurückzuführen.
5. PVH-Kongress am 09. März 2019

23 Mai 2018

Am 08./09. März 2019 wird sich der 5. PVH-Kongress in Köln wieder mit der Zukunft des Produktionsverbindungshandels (PVH) auseinandersetzen. Unter dem Motto „Online + mobil und trotzdem stationär + regional?“ dürfen sich die Teilnehmer auf eine neue Marktuntersuchung sowie interessante Vorträge und Praxisbeispiele zu aktuellen und zukunftsweisenden Themen freuen. Die Marktuntersuchung wird sich diesmal vertiefend mit den Beschaffungs- und Informationswegen sowie den digitalen Services befassen, aber auch Entwicklungstendenzen weiter untersuchen. Die Ergebnisse dieser Marktuntersuchung werden den Teilnehmern exklusiv auf dem 5. PVH-Kongress vorgestellt. Daneben sollen in weiteren Fachvorträgen die Veränderungen auf Kundenseite wie auch die Auswirkung der Digitalisierung auf den Handel aufgegriffen werden. Abgerundet wird das Programm durch Praxisbeispiele, die Konzepte und Ansatzpunkte in Zeiten des Wandels aufzeigen sollen. Ausrichter des 5. PVH-Kongresses ist der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) mit Unterstützung des Fachverbandes des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels e.V. (FDM), des Fachverbandes Werkzeugindustrie e.V. (FWI) und des Fachverbandes Elektrowerkzeuge im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. (ZVEI). Als Veranstaltungsort steht das Congress-Centrum Ost der KölnMesse zur Verfügung. Am Vorabend bietet das Get-Together im Kölner Brauhaus Früh am Dom reichlich Gelegenheit zum Gespräch in entspannter Atmosphäre. Das genaue Programm und die Einladungen werden im Herbst versandt.
Genehmigte Wohnungen minus 1,7 Prozent

17 Mai 2018

Von Januar bis März 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 77.800 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen von neu errichteten sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 1,7 % oder 1.300 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen um 1,2 %.
Umsatz im Bauhauptgewerbe plus 10,5 Prozent

11 Mai 2018

Im Februar 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 10,5 % höher als im Februar 2017. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Februar 2018 im Bauhauptgewerbe 3,0 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. Im Hochbau stiegen die Umsätze im Februar 2018 um 7,4 % und im Tiefbau um 10,5 % im Vergleich zum Februar 2017. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Am stärksten stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig Dachdeckerei und Bauspenglerei mit + 18,4 % sowie im Gewerk Zimmerei und Ingenieurholzbau mit + 15,5 %. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Wirtschaftszweig Sonstiger Tiefbau (+ 2,8 % gegenüber Februar 2017).
Datenschutzgrundverordnung

7 Mai 2018

Durch die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai 2018 europaweit anwendbares Recht wird, ergeben sich viele Änderungen für Unternehmen. Auch beim Thema „Auskunftsrechte“ hat sich für Kunden, Online-Nutzer und Patienten einiges getan. TÜV SÜD weist darauf hin, dass für diese nun ein erweitertes Auskunftsrecht für ihre Daten gilt, das heißt, Firmen müssen über alle gespeicherten personenbezogenen Daten Auskünfte erteilen. Wenn gewünscht, sind Unternehmen sogar verpflichtet, Daten ganz zu löschen. Das Auskunftsrecht untergliedert sich in zwei Stufen. Zunächst können betroffene Personen Informationen darüber verlangen, ob überhaupt personenbezogene Daten von ihnen verarbeitet werden. Wenn dies der Fall ist, besteht grundsätzlich ein Recht auf Auskunft über diese Daten. Betroffene können dann beispielsweise Informationen über den Zweck der Verarbeitung oder die bisherigen und geplanten Empfänger dieser Daten erfragen. Firmen müssen außerdem mitteilen, wie lange sie die personenbezogenen Daten speichern werden und welche Kriterien zur Festlegung dieser Zeitspanne geführt haben. Auch die Herkunft der Daten, soweit diese nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben wurden, kann erfragt werden. Hinzu kommt, dass Betroffene die Berichtigung oder Löschung ihrer Daten verlangen dürfen. Auch können sie verfügen, dass diese Daten nur eingeschränkt verarbeitet werden dürfen. Über dieses Widerspruchsrecht sowie ihr Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde müssen Betroffene ebenfalls informiert werden. Nach Artikel 15 Absatz 3 DSGVO muss der Verantwortliche der betroffenen Person auch eine Kopie derjenigen personenbezogenen Daten zur Verfügung stellen, die Gegenstand der Verarbeitung sind. Für diese erste Kopie dürfen dem Kunden keine Kosten entstehen. Falls der Antrag elektronisch gestellt wird, sind die notwendigen Informationen in einem gängigen elektronischen Format zu übermitteln. Durch das erweiterte Beschwerderecht für Betroffene ist damit zu rechnen, dass diese häufiger von ihrem Recht Gebrauch machen und beispielsweise auf Löschung ihrer Daten bestehen. TÜV SÜD weist darauf hin, dass Verantwortliche – sofern noch nicht geschehen – konkrete Datenlöschprozesse implementieren müssen. Zudem sollten Verfahren eingebaut werden, die ein zeitnahes Reagieren auf weitergehende Rechte der Betroffenen möglich machen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen für die Erteilung von Auskünften an Betroffene. Kein Auskunftsrecht besteht, wenn die Daten nur deshalb gespeichert sind, weil sie aufgrund von Aufbewahrungsvorschriften nicht gelöscht werden dürfen. Unternehmen können außerdem verlangen, dass die betroffene Person präzisiert, auf welche Information oder welche Verarbeitungsvorgänge sich ihr Auskunftsersuchen bezieht, bevor eine Auskunftserteilung erfolgen muss. Und: Wenn die Auskunftserteilung einen unverhältnismäßigen Aufwand für die Verantwortlichen darstellen würde, besteht kein Anrecht darauf. Wer gegen die Vorschriften der Auskunftsrechte verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 2 Mio. Euro oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs rechnen – je nachdem, welcher der Beträge höher ist.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe plus 9,9 Prozent

25 Apr 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Februar 2018 um 9,9 % höher als im Vormonat. Bei dieser Entwicklung spielten Großaufträge eine wichtige Rolle. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Dezember 2017 bis Februar 2018 gegenüber dem Zeitraum von September bis November 2017 um 13,2 %. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2018 um 13,0 % höher. In den ersten beiden Monaten im Jahr 2018 stieg er um 9,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im Februar 2018 nominal mit rund 6,1 Milliarden Euro um 18,4 % höher als im Februar des Vorjahres. Damit ist der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Februar in Deutschland erreicht worden. Im Vergleich zu den ersten zwei Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten zwei Monaten 2018 nominal um 14,4 %.
Umsatz im Bauhauptgewerbe plus 22,2 Prozent

10 Apr 2018

Im Januar 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 22,2 % höher als im Januar 2017. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Januar 2018 im Bauhauptgewerbe 3,5 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. Im Hochbau stiegen die Umsätze im Januar 2018 um 26,5 % und im Tiefbau um 11,3 % im Vergleich zum Januar 2017. Fast alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes konnten zweistellige Umsatzzuwächse erzielen. Am stärksten fielen sie im Wirtschaftszweig Dachdeckerei und Bauspenglerei mit + 37,6 % sowie im Gewerk Zimmerei und Ingenieurholzbau mit + 27,5 % aus. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Wirtschaftszweig Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken (+ 6,0 % gegenüber Januar 2017).
Baupreise für Wohngebäude plus 4,0 Prozent

9 Apr 2018

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im Februar 2018 gegenüber Februar 2017 um 4,0 %. Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit November 2007 (+ 5,8 %). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im November 2017 im Jahresvergleich bei 3,4 % gelegen. Von November 2017 bis Februar 2018 erhöhten sich die Baupreise um 1,7 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer. Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Februar 2017 bis Februar 2018 um 4,4 %. Unter den Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise für Erdarbeiten um 6,0 %, für Betonarbeiten um 5,1 % und für Gerüstarbeiten um 4,9 %. Entwässerungskanalarbeiten waren um 4,8 % teurer als im Februar 2017. Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im Februar 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,6 % zu. Unter den Ausbauarbeiten stiegen die Preise für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden um 4,9 %, für Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 4,5 %. Estricharbeiten, Tischlerarbeiten und Metallbauarbeiten waren im Februar 2018 um jeweils 3,9 % teurer als im Februar 2017. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) waren im Februar 2018 um 3,9 % höher als im Vorjahr. Die Neubaupreise für Bürogebäude und für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen jeweils um 4,1 %. Im Straßenbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 5,3 %.
Konsumklima legt wieder zu

29 Mär 2018

Die Verbraucherstimmung in Deutschland stabilisiert sich im März nach dem kleinen Rückschlag des Vormonats. GfK prognostiziert für April einen Anstieg des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,9 Punkte. Konjunkturerwartung Mit einem kleinen Zuwachs von 0,3 Zählern stabilisiert sich der Indikator zum Ende des ersten Quartals bei 45,9 Punkten. Neben dem hohen Niveau belegt zudem ein Plus von knapp 28 Punkten gegenüber dem Vorjahresmonat den anhaltend großen Konjunkturoptimismus der Bundesbürger. Auch bei der Einkommenserwartung ist ein möglicher Abwärtstrend zumindest vorerst gestoppt. Der Indikator gewinnt 1,1 Zähler hinzu und weist nun 54,9 Punkte auf. Die größten Zugewinne von den drei Stimmungsindikatoren verzeichnet in diesem Monat die Anschaffungsneigung. Mit einem Plus von 2,8 Zählern. Aktuell weist er 59,1 Punkte auf, knapp vier Punkte mehr als vor Jahresfrist.
Schleif-Champion

29 Mär 2018

Der „Werkzeugschleifer des Jahres 2018“ kommt von MAPAL in Aalen. Marcel Heiter meisterte erfolgreich die Vorausscheidung des Wettbewerbs und setzte sich im Finale auf der Branchenleitmesse „GrindTec“ in Augsburg gegen die verbliebenen Mitbewerber durch. Die MAPAL Gruppe stellt mit Marcel Heiter zum zweiten Mal in Folge den Titelgewinner. Schon 2016 gelang Roberto Krech, Mitarbeiter des MAPAL Kompetenzzentrums für Vollhartmetallwerkzeuge im thüringischen Meiningen, der Sprung auf das höchste Siegerpodest. Mit dem „Werkzeugschleifer des Jahres“ soll der Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit, insbesondere das der Schulabgänger, gerückt werden.
Praxisleitfaden zur elektronischen Aufbewahrung

28 Mär 2018

Seit dem 1. Januar 2015 gelten die GoBD - die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff. Nun hat die Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. (AWV) auf Initiative und in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Wirtschaftskammern und -verbänden in ihrem Arbeitskreis „Auslegung der GoB beim Einsatz neuer Organisationstechnologien“ einen GoBD-Praxisleitfaden entwickelt. Der AWV-Praxisleitfaden gibt eine umfassende Orientierungshilfe für ein besseres Verständnis der GoBD und zeigt konkrete Wege auf, um sich im GoBD-Dschungel zurecht zu finden. Der Leser wird in die Lage versetzt, qualifizierte Entscheidungen zur Organisation der elektronischen Buchführung zu treffen. Das notwendige Hintergrundwissen, konkrete Anwendungshinweise zu Schwerpunktthemen und eine Darstellung der umstrittenen Punkte werden praxisnah vermittelt. Der AWV-Leitfaden wendet sich besonders an kleine und mittelständische Unternehmen. Der Leitfaden wird kostenfrei im PDF-Format zur Verfügung gestellt und soll in weiteren Versionen aktuelle Entwicklungen und Ergänzungen aufnehmen: www.awv-net.de/gobd-praxisleitfaden
Holz-Handwerk und Fensterbau Frontale untermauern ihre Bedeutung

26 Mär 2018

Aussteller- und Nationenrekord für dieses: Zusammen 1.329 Aussteller (2016: 1.288) aus 42 Ländern (2016: 40) präsentierten die neusten Trends für die handwerkliche Holzbe- und -verarbeitung und rund um Fenster, Tür und Fassade. Vom 21. bis 24. März 2018 kamen erneut über 110.000 internationale Holz- und Fensterexperten aus 123 Ländern (2016: 116) zum Fachmesseverbund, der alle zwei Jahre im Messezentrum Nürnberg stattfindet.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe minus 12,8 Prozent

26 Mär 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Januar 2018 um 12,8 % niedriger als im Dezember 2017. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den außergewöhnlich hohen Auftragseingang des Vormonats zurückzuführen. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von November 2017 bis Januar 2018 gegenüber August bis Oktober 2017 um 13,6 %. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2018 um 4,4 % höher. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im Januar 2018 nominal mit rund 5,0 Milliarden Euro um 9,9 % höher als im Januar 2017. Ein höherer Auftragseingang in einem Januar war zuletzt vor 23 Jahren erreicht worden (1995: 5,4 Milliarden Euro).
Genehmigte Wohnungen minus 7,3 Prozent

15 Mär 2018

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 7,3 % oder 27 300 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen insgesamt erteilt als im Jahr 2016. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, war damit die Zahl der genehmigten Wohnungen erstmals seit 2008 niedriger als im jeweiligen Vorjahr. Von 2008 bis 2016 waren die Zahlen kontinuierlich gestiegen. Insgesamt wurde im Jahr 2017 der Bau von 348.100 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen zur Erstellung neuer sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Umsatz im Ausbaugewerbe plus 2,5 Prozent

14 Mär 2018

Im vierten Quartal 2017 stiegen die Umsätze im Ausbaugewerbe um 2,5 % gegenüber dem vierten Quartal 2016. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren zugleich im vierten Quartal 2017 1,7 % mehr Beschäftige tätig als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In der Bauinstallation stiegen die Umsätze im vierten Quartal 2017 um 2,8 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Innerhalb der Bauinstallation gab es im Wirtschaftszweig Elektroinstallation mit + 4,0 % das stärkste Umsatzwachstum. Im sonstigen Ausbau nahm der Umsatz im vierten Quartal 2017 gegenüber dem vierten Quartal 2016 um 2,0 % zu. Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige des sonstigen Ausbaus gab es mit + 2,5 % den stärksten Umsatzzuwachs im Gewerk der Malerei und Glaserei. Mit einem Anstieg von 2,7 % gegenüber 2016 hat sich im Jahr 2017 der Jahresumsatz im Ausbaugewerbe zum vierten Mal in Folge erhöht. Hierbei verbuchten alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Jahr 2017 um 1,9 % gegenüber dem Jahr 2016.
Handwerk: 3,6 Prozent mehr Umsatz

13 Mär 2018

Im Jahr 2017 stiegen die im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung gemeldeten Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk um 3,6 % gegenüber dem Jahr 2016. Dies teilt das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mit. Die Zahl der im zulassungspflichtigen Handwerk Beschäftigten stieg im Jahresdurchschnitt 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 %. In allen sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks wurden 2017 höhere Umsätze als im Jahr 2016 gemeldet. Die größte Umsatzsteigerung gab es in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (+ 5,2 %). Zu dieser Gewerbegruppe gehören unter anderem der Metallbau und die Feinwerkmechanik. Am geringsten stieg der Umsatz in den Handwerken für den privaten Bedarf (+ 1,4 %), zu denen zum Beispiel Friseure und Steinmetzen gehören. In fünf der sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks waren im Jahr 2017 durchschnittlich mehr Personen beschäftigt als im Vorjahr. Im Gesundheitsgewerbe nahm die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr am stärksten zu (+ 1,4 %), während sie in den Handwerken für den privaten Bedarf am stärksten abnahm (– 1,3 %).
Umsatz im Bauhauptgewerbe minus 1,8 Prozent

9 Mär 2018

Im Dezember 2017 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 1,8 % niedriger als im Dezember 2016. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Dezember 2017 im Bauhauptgewerbe 2,5 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. Im Hochbau sanken die Umsätze im Dezember 2017 um 4,1 % und im Tiefbau um 2,4 % im Vergleich zum Dezember 2016. Rückläufig waren die Umsätze insbesondere in den Wirtschaftszweigen Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit – 4,4 % sowie beim Bau von Straßen mit – 4,0 %. Am stärksten gestiegen sind dagegen die Umsätze im Dezember 2017 im Wirtschaftszweig Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt (zum Beispiel Gerüstbau) mit + 6,6 % gegenüber Dezember 2016 sowie im Gewerk Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit + 2,4 %. Mit einem Anstieg von 5,0 % gegenüber 2016 hat sich im Jahr 2017 der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe zum fünften Mal in Folge erhöht. Hierbei verbuchten alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes Umsatzzuwächse. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Jahr 2017 um 2,6 % gegenüber dem Jahr 2016.
Konsumeuphorie leicht gebremst

28 Feb 2018

Nach dem glänzenden Start im Vormonat erleidet die Verbraucherstimmung in Deutschland einen ersten Rückschlag. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung müssen Einbußen hinnehmen. GfK prognostiziert für März dieses Jahres einen Rückgang des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,2 Zähler auf 10,8 Punkte. Der starke Aufwärtstrend der Konjunkturerwartung muss im Februar einen Rückschlag hinnehmen. Der Indikator sinkt nach einem Minus von 8,8 Zählern auf 45,6 Punkte. Er verliert damit nahezu vollständig die deutlichen Gewinne des Januars. Im Vergleich zum Vorjahr schlägt jedoch immer noch ein deutliches Plus von knapp 36 Zählern zu Buche. Nach zwei Anstiegen in Folge muss auch die Einkommenserwartung einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Mit einem Minus von drei Zählern fällt er jedoch vergleichsweise moderat aus. Aktuell weist der Indikator 53,8 Punkte auf. Im Vorjahresvergleich schlägt derzeit ein Plus von knapp sechs Zählern zu Buche. Auch die Anschaffungsneigung muss die Gewinne aus dem Januar aktuell wieder abgeben. Nach einem Minus von 4,1 Zählern sinkt der Indikator auf 56,3 Punkte. Dennoch weist er weiterhin ein überaus hohes Niveau auf: Im Jahresvergleich verzeichnet die Konsumneigung noch immer ein Plus von knapp fünf Zählern.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe plus 16,8 Prozent

26 Feb 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember 2017 um 16,8 % höher als im Vormonat. Bei dieser Entwicklung spielten Großaufträge eine wichtige Rolle. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Oktober bis Dezember 2017 gegenüber dem Zeitraum von Juli bis September 2017 um 12,2 %.
Eröffnung der 27. IAW-Messe steht bevor

22 Feb 2018

In wenigen Tagen beginnt die 27. Internationale Aktionswaren- und Importmesse (IAW) in Köln: 27.02. – 01.03.2018, Halle 11.1 und 11.2. Europas größte Ordermesse für Aktionswaren bietet dann wieder Waren aller Handelsklassen zu den besten Preisen und ein hochspannendes Rahmenprogramm. Alle Standflächen wurden vermietet. Rund 350 Lieferanten, Produzenten und Importeure aus aller Welt treffen während der IAW auf etwa 9.000 Fachbesucher. Die Besucher, meist Einkäufer für Online-, Einzel- oder Großhandel, können ihre Waren direkt am Stand ordern und profitieren dabei von günstigen Messeangeboten der Aussteller. Die IAW bietet auf ca. 30.000 Quadratmetern nahezu alles, was der Handel bietet: Drogerie, Kosmetik, Lebensmittel, Spielzeug, Eisenwaren, Gartenzubehör, Geschenkartikel, Pflanzen, Eigenmarken und vieles mehr. Interessierte Fachbesucher können sich unter www.iaw-messe.de registrieren und kostenlos Eintrittskarten bestellen.
Eisen Award 2018

13 Feb 2018

59 Einsendungen, 48 teilnehmende Firmen, 12 Nominierungen: Das sind die vielversprechenden Vorzeichen des Eisen Award 2018. Der Preis der Internationalen Eisenwarenmesse. Über die Nominierungen in der Kategorie Corporate Social Responsibility freuen sich (in alphabetischer Reihenfolge): GÜNZBURGER STEIGTECHNIK GMBH und KNIPEX-Werk C. Gustav Putsch KG . Nominierungen in der Kategorie Innovation gingen an die Unternehmen (in alphabetischer Reihenfolge): Essve, GÜNZBURGER STEIGTECHNIK GMBH, HAZET-WERK Hermann Zerver GmbH + Co. KG, Isaberg Rapid AG, KNIPEX-Werk C. Gustav Putsch KG, KUKKO Werkzeugfabrik Kleinbongartz + Kaiser oHG, Rennsteig Werkzeuge GmbH, Rhodius Schleifwerkzeuge GmbH + Co. KG, STAHLWILLE Eduard Wille GmbH + Co. KG, Wiha Werkzeuge GmbH.
Umsatz im Bauhauptgewerbe im November 2017

9 Feb 2018

Im November 2017 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 8,5 % höher als im November 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im November 2017 im Bauhauptgewerbe 2,3 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat.
November 2017: Mehr Unternehmensinsolvenzen als im November 2016

9 Feb 2018

Im November 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.771 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 5,6 % mehr als im November 2016.
Jubiläumsausgabe Bauen+Wohnen Salzburg 2018

2 Feb 2018

Der beste Weg zur Traumimmobilie führt über kompetente Beratung, das passende Angebot und die maßgeschneiderte Finanzierung – und das idealerweise alles unter einem Dach. Was liegt daher näher, als Anbietern und Wohnraumsuchenden auf der von Reed Exhibitions Messe Salzburg veranstalteten „Bauen+Wohnen Salzburg“ ein ideales Umfeld anzubieten? Als bedeutendste Bau- und Wohnmesse Westösterreichs feiert sie vom 8. bis 11. Februar 2018 nicht nur ihr 40-jähriges Bestehen, sondern ist auch heuer wieder erste Anlaufstelle für Bau- und Sanierungswillige und all jene, die ein Wohnprojekt starten möchten. Rund 480 Aussteller* aus dem In- und Ausland stellen im Messezentrum Salzburg ihr Angebot an Top-Marken, Innovationen und Trends vor und liefern die wichtigsten Informationen und gesuchten Antworten zu den Themen Bauen, Renovieren, Energiesparen und Finanzieren.
Personalveränderungen bei baumarktmanager und baustoffmarkt

2 Feb 2018

Holger Externbrink (49), gibt die Chefredaktion des Handelsmagazins baumarktmanager zum 1. Mai 2018 ab. Er konzentriert sich künftig ausschließlich auf seine Aufgaben als Geschäftsführer des Verlages RM Handelsmedien. Die Nachfolge beim baumarktmanager tritt Stefan Bartels (35) an, der ebenfalls zum 1.05.2018 vom Duisburger Schwester-Magazin baustoffmarkt nach Köln wechselt. Gleichzeitig geht Markus Howest (56), zurzeit noch Leitender Redakteur bei markt in GRÜN, dem B2B-Magazin für die grüne Branche, zu baustoffmarkt. Dort wird er sich vorwiegend um den Baustoff-Fachhandel kümmern.
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe plus 9,0 Prozent

25 Jan 2018

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2017 um 9,0 % höher als im Vormonat. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September bis November 2017 gegenüber dem Zeitraum von Juni bis August 2017 um 2,0 %.
Oktober 2017: mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahresmonat

12 Jan 2018

Im Oktober 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.637 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 1,0 % mehr als im Oktober 2016.
Baupreise für Wohngebäude plus 3,4 Prozent

10 Jan 2018

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im November 2017 gegenüber November 2016 um 3,4 %. Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit zehn Jahren (November 2007: + 5,8 %). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im August 2017 im Jahresvergleich bei 3,1 % gelegen. Von August 2017 auf November 2017 erhöhten sich die Baupreise um 0,7 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer. Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2016 bis November 2017 um 3,8 %. Unter den Rohbauarbeiten stiegen die Preise für Erdarbeiten um 5,1 %. Für Gerüstarbeiten erhöhten sie sich um 4,8 % und für Betonarbeiten um 4,5 %. Klempnerarbeiten waren um 4,3 % teurer als im November 2016. Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im November 2017 gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % zu. Unter den Ausbauarbeiten stiegen die Preise für Gas-, Wasser- und Entwässerungs­anlagen um 4,3 %, für Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 4,2 % und für Metallbauarbeiten um 4,0 %. Für Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhten sie sich im November 2017 um 3,8 %. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) waren im November 2017 um 3,7 % höher als im Vorjahr. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen ebenfalls um 3,7 %. Für gewerbliche Betriebsgebäude erhöhten sie sich gegenüber November 2016 um 3,8 %. Im Straßenbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 4,6 %.
Umsatz im Bauhauptgewerbe plus 4,5 Prozent

10 Jan 2018

Im Oktober 2017 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 4,5 % höher als im Oktober 2016. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Oktober 2017 im Bauhauptgewerbe 2,1 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat.Im Hochbau erhöhten sich die Umsätze im Oktober 2017 um 5,0 % und im Tiefbau um 2,7 % im Vergleich zum Oktober 2016. Umsatzzuwächse verbuchten im Oktober 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes. Am stärksten waren sie im Wirtschaftszweig Sonstiger Tiefbau (zum Beispiel Wasserbau) mit + 9,4 % sowie im Gewerk Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt (zum Beispiel Gerüstbau) mit + 8,5 %. Am geringsten stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken (+ 0,5 % gegenüber Oktober 2016).
Morgen starten die Baufachtage West

9 Jan 2018

Eine einzigartige Zusammenstellung von High-Potential-Themen bringt Experten der Baubranche vom 10. bis 12. Januar in der Messe Essen zusammen. Erstmalig präsentiert die INDUSTRIAL BUILDING Produkte und Systemlösungen aus den Bereichen Planung, Gebäudehülle und Gebäudetechnik für industriell und gewerblich genutzte Gebäude. Mit der CONSTRUCT IT feiert ein weiteres Messeformat Premiere, das Experten für Software-Lösungen der Baubranche eine Plattform bietet. Vervollständigt wird das Messe-Trio durch die etablierte acqua alta, der Fachmesse rund um Hochwasserschutz, Klimafolgen und Katastrophenmanagement. Gleichzeitig zu den Baufachtagen West veranstaltet Rotterdam Ahoy auf dem Gelände der Messe Essen die InfraTech. Traditionell veranstalten der Zimmerer- und Holzbau-Verband Nordrhein und der INFORMATIONSDIENST Holz die Fachtagung Holzbau NRW in Essen – dieses Jahr mit dem Themenschwerpunkt „Gewerbebau mit Holz: Balance zwischen Technik und Kommunikation“. Öffnungszeiten der Baufachtage West sowie der InfraTech: Mittwoch und Donnerstag: 9.00 bis 17.00 Uhr Freitag: 9.00 bis 16.00 Uhr.