Im 2. Quartal 2019 stiegen die Umsätze im Ausbaugewerbe um 4,8 % gegenüber dem 2. Quartal 2018 und damit zum 16. Mal (seit dem 3. Quartal 2015) in Folge. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im 2. Quartal 2019 im Ausbaugewerbe 1,4 % mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahreszeitraum. Im 1. Halbjahr 2019 stieg der Umsatz um 6,1 % und die Zahl der Beschäftigten um 1,8 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2018. Umsatzzuwächse verbuchten alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes. In der Bauinstallation stiegen die Umsätze im 2. Quartal 2019 um 5,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Innerhalb dieses Wirtschaftszweiges gab es bei der Elektroinstallation mit +5,9 % das stärkste Umsatzwachstum. Im sonstigen Ausbau nahm der Umsatz im 2. Quartal 2019 gegenüber dem 2. Quartal 2018 um 3,4 % zu. Innerhalb dieses Wirtschaftszweiges stiegen die Umsätze in der Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei mit +4,3 % am stärksten.


Im Mai 2019 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 9,8 % höher als im Mai 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg außerdem die Zahl der Beschäftigten um 2,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Diese Steigerungen können auf die weiterhin sehr stabile Lage der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe zurückgeführt werden, die sich in den Monaten Dezember 2018 bis Mai 2019 auf Rekordniveau bewegten. Im Tiefbau erhöhten sich die Umsätze im Mai 2019 um 10,1 % und im Hochbau um 7,0 % gegenüber Mai 2018. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig "Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten" mit +15,8 % sowie beim Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit +14,7 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es beim Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken mit +8,9 % gegenüber Mai 2018.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai 2019 saison- und kalenderbereinigt um 4,2 % niedriger als im April 2019. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich sank das reale Volumen der saison- und kalenderbereinigten Auftragseingänge von März bis Mai 2019 gegenüber Dezember 2018 bis Februar 2019 um 8,7 %.

Die erste Frühbucherphase der Internationalen Eisenwarenmesse (1. bis 4. März 2020) schloss mit einem ausgezeichneten Ergebnis: Bis zum 31. Mai konnten sich Unternehmen ihre Teilnahme an der weltweiten Nummer 1 der Hartwarenbranche zu vergünstigten Konditionen sichern. Das Interesse war in diesem Jahr besonders groß, die Liste der teilnehmenden Unternehmen verzeichnete zum Stichtag knapp 5 Prozent mehr Teilnehmer als zum Vergleichszeitpunkt der letzten Messe. Unter den Powertool-Anbietern gibt es namhafte Rückkehrer. Durch das große Interesse sind die verbleibenden, noch buchbaren Kapazitäten begrenzt: Rund 90 Prozent der verfügbaren Fläche ist bereits belegt. Auch international bleibt die Eisenwarenmesse ein starkes Zugpferd. Es liegen Anmeldungen aus 49 Ländern vor, der Auslandsanteil unter den Ausstellern beträgt 70 Prozent – Tendenz steigend. Unter den Anbietern, die ihre Teilnahme bereits bestätigt haben, sind unter anderem AS Schellenberg, Altrad Lescha, Burg-Wächter, Caterpillar, F. Reyher, fischer, Gedore, Hazet, Hettich, Hultafors, Pferd Rüggeberg, Schäfer & Peters, Schneider Electric, Sonlux, Stahlwille und SWG. Einen großen Erfolg konnten die Veranstalter mit der Zusage der CAS-Kooperation verbuchen. Das von Metabo initiierte, herstellerübergreifende Akku-System Cordless Alliance System (CAS) basiert auf der Akku-Technologie des Nürtinger Elektrowerkzeug-Herstellers. Unter dem Dach von CAS versammeln sich aktuell zehn namhafte Hersteller, deren insgesamt rund 130 Maschinen und Geräte mit demselben Akku zu hundert Prozent kompatibel und beliebig kombinierbar sind. Formate wie die eCommerce arena und der DIY Boulevard in Kooperation mit dem Herstellerverband Haus und Garten e.V. (HHG) haben sich auf den letzten beiden Veranstaltungen etabliert und werden für 2020 konzeptionell optimiert. Das Thema eCommerce wird auf der kommenden Veranstaltung in Kooperation mit dem „eCommerce Rockstar“ Michael Atug präsentiert. Um das Wachstum der Messe voranzutreiben steht 2020 zusätzlich die Halle 11 mit einer Gesamtfläche von mehr als 31.000 Quadratmetern zur Verfügung. In der neuen Halle 11.1 präsentieren sich DIY Aussteller rund um den DIY Boulevard (ehemals Halle 5.1) sowie in der Ebene 11.2 Aussteller aus der Verbindungs- und Befestigungstechnik und Werkzeuganbieter. Die zentrale Eventbühne, das EISENForum, zieht ebenfalls in die Halle 11.

Die diesjährige Ausgabe der BHB-Branchen-Open am neuen Herbsttermin (26. und 27. September) führt direkt in die Mitte Deutschlands. Der renommierte Golfclub Wiesensee und das angeschlossene Lindner Hotel bieten viele Gelegenheiten zum fairen Wettkampf auf den anspruchsvollen, aber auch für Golf-Starter gut spielbaren Greens. Viele Gründe also für die Golf-Fans aus der Branche, Ende September den Weg in den Westerwald anzutreten. Dies tun in diesem Jahr übrigens etliche Hobby-Golfer aus dem DIY- und Gartenhandel. Zwei Spieltage haben die Turnier-Organisatoren auch diesmal eingeplant. Für (Noch-) Nicht-Golfer gibt es die Möglichkeit, den Sport bei einem Schnupperkurs, geleitet von einem Profi-Trainer, ausgiebig anzutesten. Natürlich kommt bei den BHB-Branchen-Open auch die kulinarische und gesellige Seite nicht zu kurz – beim Buffet zur „Players Night“ am Vorabend sowie beim großen Abschluss-Barbecue im Rahmen der Siegerehrung treffen sich die Branchen-Golfer in zwangloser Runde. Anmeldungen und weitere Infos unter www.bhb.org/veranstaltungen/bhb-branchen-open .


Im April 2019 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 12,5 % höher als im April 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg außerdem die Zahl der Beschäftigten um 2,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nahezu alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten zweistellige Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Diese Steigerungen können auf die weiterhin sehr stabile Lage der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe zurückgeführt werden, die sich in den Monaten Dezember 2018 bis April 2019 auf Rekordniveau bewegten. Im Tiefbau erhöhten sich die Umsätze im April 2019 um 12,9 % und im Hochbau um 11,6 % gegenüber April 2018. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze im Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit +22,0 % sowie beim Bau von Straßen mit +16,6 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Wirtschaftszweig "Sonstiger Tiefbau" (zum Beispiel Wasserbau) mit +3,8 % gegenüber April 2018.


Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland steigen weiter stark: Im Mai 2019 lagen sie um 4,7 % höher als im Vorjahresmonat. Im Februar 2019 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 4,8 % gelegen. Im Vergleich zum Februar 2019 erhöhten sich die Preise im Mai 2019 um 0,8 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer. Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Mai 2018 bis Mai 2019 um 5,2 %. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben die Betonarbeiten und die Mauerarbeiten. Betonarbeiten sind gegenüber Mai 2018 um 5,3 % teurer geworden, Mauerarbeiten um 5,5 %. Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten kosteten 4,4 %, Erdarbeiten 7,1 % und Zimmer- und Holzbauarbeiten 3,6 % mehr als im Vorjahr. Die Preise für Ausbauarbeiten an Wohngebäuden nahmen im Mai 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,2 % zu. Unter den Ausbauarbeiten haben die Tischlerarbeiten das größte Gewicht am Baupreisindex für Wohngebäude. Hier stiegen die Preise um 3,3 %. Bei Heizanlagen- und zentralen Wassererwärmungsanlagen erhöhten sich die Preise um 3,8 %, bei Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 5,3 %, während Metallbauarbeiten 4,5 % teurer waren als im Mai 2018. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,3 %. Die Neubaupreise für Bürogebäude und für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen binnen Jahresfrist um jeweils 4,7 %. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 7,0 %.

 

 


Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im April 2019 saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % niedriger als im März 2019. Dieser Rückgang ist auf das mittlerweile sehr hohe Auftragseingangsniveau, bedingt durch die besonders gute Entwicklung der letzten Berichtsmonate, zurückzuführen. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich sank das reale Volumen der saison- und kalenderbereinigten Auftragseingänge von Februar bis April 2019 gegenüber November 2018 bis Januar 2019 um 6,1 %. Im Vorjahresvergleich war der kalenderbereinigte reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2019 um 6,4 % höher. In den ersten vier Monaten des Jahres 2019 stieg er um 7,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im April 2019 nominal mit rund 7,6 Milliarden Euro um 12,7 % höher als im April 2018. Das war der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem April in Deutschland. Damit bleibt das Auftragseingangsvolumen weiterhin auf Rekordniveau: Seit Dezember 2018 wurden die höchsten jemals gemessenen Werte in den jeweiligen Berichtsmonaten erreicht. Im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2018 stiegen die Auftragseingänge in den ersten vier Monaten 2019 nominal um 13,9 %.


Am 30. Oktober feiert das IVG Forum Gartenmarkt im Maritim Hotel in Düsseldorf seinen zehnten Geburtstag. Unter dem Motto „Aus Gärtnern wird Gardening“ lädt der Industrieverband Garten (IVG) e.V. wieder Gäste aus Industrie, Handel und Medien ein, um mit einem spannenden Vortragsprogramm Themen der Grünen Branche in den Fokus zu rücken und wichtige Denkanstöße zu den neuesten Entwicklungen zu geben. Teilnehmer, die sich jetzt anmelden, können noch von dem günstigen Frühbucherrabatt profitieren. „Auch 2019 haben wir wieder hochkarätige Referenten zum IVG Forum Gartenmarkt eingeladen, die ein interessantes Programm versprechen“, so Anna Hackstein, Geschäftsführerin des IVG. Dazu zählen unter anderem Silvia Appel, Bloggerin und bekannt als das Garten Fräulein, Reinhard Karger, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), oder Wolfgang Bosbach, langjähriger Vorsitzender des Bundes-Innenausschusses.


Im ersten Quartal 2019 stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem ersten Quartal 2018 um 6,4 %. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende März 2019 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,7 % mehr Personen tätig als Ende März 2018. In sechs der sieben Gewerbe­gruppen des zulassungspflichtigen Handwerks wurden im ersten Quartal 2019 höhere Umsätze als im ersten Quartal 2018 erwirtschaftet. Die größten Umsatzsteigerungen erzielte das Bauhauptgewerbe (+14,0 %). Niedrigere Umsätze als im Vorjahresquartal gab es im Lebensmittelgewerbe (-0,3 %). In fünf der sieben Gewerbegruppen waren Ende März 2019 mehr Personen tätig als Ende März 2018. Im Bauhauptgewerbe nahm die Beschäftigung mit +1,9 % am stärksten zu. Auch im Ausbaugewerbe (+1,3 %), bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf und im Gesundheitsgewerbe (jeweils +1,2 %) sowie im Kraftfahrzeuggewerbe (+1,0 %) waren mehr Personen tätig. Demgegenüber sank die Zahl der Beschäftigten im Lebensmittelgewerbe und in den Handwerken für den privaten Bedarf (jeweils -1,9 %).


Im März 2019 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 18,8 % höher als im März 2018. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg außerdem die Zahl der Beschäftigten um 3,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten zweistellige Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Diese Steigerungen können auf die weiterhin sehr stabile Lage der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe zurückgeführt werden, die sich in den Monaten Dezember 2018 bis März 2019 im Vorjahresvergleich auf Rekordniveau bewegten. Im Tiefbau erhöhten sich die Umsätze im März 2019 um 22,2 % und im Hochbau um 18,5 % gegenüber März 2018. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze beim Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit +28,5 % sowie beim Bau von Straßen mit +24,8 % am stärksten. Selbst im Gewerk Zimmerei und Ingenieurholzbau, das den geringsten Umsatzzuwachs verzeichnete, konnte eine Veränderung von +14,9 % festgestellt werden.


„Die Bauindustrie befindet sich weiter auf ihrem Wachstumskurs – und erweist sich als Stütze der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Dies ist kein Wunder, schließlich haben die Umsätze am Bau im ersten Quartal neue Rekordwerte erreicht. Das gestern vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte reale Bruttoinlandsprodukt legte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % zu, ohne die Bauinvestitionen waren es nur 0,3 %.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach hätten die Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten für das erste Quartal im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von nominal 17,8 % gemeldet (real: + 11,1 %). Der Umsatz erreichte damit einen neuen Rekord: Der Wert sei mit 16 Mrd. Euro der höchste im ersten Quartal seit 1995 gewesen. Dazu hätte insbesondere der März - auch aufgrund der milden Witterung - mit einem Plus von 24,9 % (real: + 17,8 %) beigetragen.


Im Februar 2019 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 10,9 % höher als im Februar 2018. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Februar 2019 im Bauhauptgewerbe 3,2 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Diese Steigerungen können auf die weiterhin sehr stabile Lage der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe zurückgeführt werden, die sich in den Monaten Dezember 2018 bis Februar 2019 auf Rekordniveau bewegten. Im Tiefbau stiegen die Umsätze im Februar 2019 um 16,8 % und im Hochbau um 7,0 % im Vergleich zum Februar 2018. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze beim Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit +23,4 % sowie beim Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken mit +22,0 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Wirtschaftszweig "Sonstiger Tiefbau" (zum Beispiel Wasserbau) mit +7,2 % gegenüber Februar 2018.


Die Stimmung der Verbraucher zeigt im April 2019 insgesamt ein uneinheitliches Bild. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung legen auf ohnehin hohem Niveau zu, während die Konjunkturerwartung einen wesentlichen Teil ihrer Vormonatsgewinne wieder abgeben muss. Für Mai prognostiziert GfK für das Konsumklima einen Wert von 10,4 Punkten. 


Unter dem Motto „Gemeinsame Interessen als Mitproduzent ansprechen“ startet die neue Homepage www.praxispartner-team.de. Wer mehr über dieses interessante Konzept wissen möchte, kann sich in den Rubriken „Zu Dritt über uns“ – „Das Partnerschaftskonzept“ – „Der neue Touchpoint“ – „Nutzen und Einsatz“ – „Gestaltungsmöglichkeiten“ informieren.


Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich wieder eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April von 99,71 auf 99,2 Punkte gesunken. Die Unternehmen sind weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Der leichte Optimismus vom März mit Blick auf die kommenden Monate ist wieder verflogen. Die deutsche Wirtschaft verliert weiter an Kraft. Im Handel hat das Geschäftsklima etwas nachgegeben. Die Händler beurteilten ihre Lage noch immer als sehr gut, korrigierten aber diese Lageeinschätzung und ihre Erwartungen für die nächsten Monate nach unten. Treiber dieser Entwicklung war der Einzelhandel. Im Großhandel stieg der Index sogar minimal. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut gestiegen. Die Baufirmen waren mit ihrer bereits sehr guten Geschäftslage nochmals merklich zufriedener. Jedoch wachsen die Zweifel, ob die Hochkonjunktur am Bau andauern wird.


Im Januar 2019 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 6,2 % höher als im Januar 2018. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Januar 2019 im Bauhauptgewerbe 2,8 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. Im Tiefbau stiegen die Umsätze im Januar 2019 um 11,0 % und im Hochbau um 3,0 % im Vergleich zum Januar 2018. Fast alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes konnten Umsatzzuwächse erzielen. Am stärksten fielen sie im Wirtschaftszweig Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit +20,5 % sowie beim Bau von Straßen mit +16,5 % aus. Lediglich im Gewerk Dachdeckerei und Bauspenglerei gab es einen geringen Umsatzrückgang (-0,7 % gegenüber Januar 2018).


Im Januar 2019 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 27.100 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 9,1 % oder 2.300 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahresmonat. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Die Zahl der Baugenehmigungen ist für alle Gebäudearten gestiegen. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar 2019 rund 23.700 Wohnungen genehmigt. Dies waren 9,1 % oder 2.000 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat. Die Zunahme der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser lag bei 5,6 %, für Zweifamilienhäuser bei 6,6 % und für Baugenehmigungen von Mehrfamilienhäusern bei 6,3 %. Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die im Januar 2019 genehmigt wurden, verringerte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,7 Millionen Kubikmeter auf 15,1 Millionen Kubikmeter (-15,0 %).


Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich wieder etwas aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März von 98,7 (saisonbereinigt korrigiert) auf 99,6 Punkte gestiegen. Dies ist der erste Anstieg nach zuletzt sechs Rückgängen in Folge. Die Unternehmen sind etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Sie blicken zudem merklich optimistischer auf die kommenden sechs Monate. Die deutsche Wirtschaft stemmt sich dem Abschwung entgegen.


Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2019 um 7,9 % niedriger als im Dezember 2018. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den durch Großaufträge bedingten hohen Auftragseingang des Vormonats zurückzuführen. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von November 2018 bis Januar 2019 gegenüber August bis Oktober 2018 um 11,5 %. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2019 um 11,6 % höher. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im Januar 2019 nominal mit rund 5,9 Milliarden Euro um 18,2 % höher als im Januar 2018. Damit ist der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Januar in Deutschland erreicht worden. 


Der Bau tritt auf der Stelle: „Keine Spur von der Wohnraum-Offensive der Bundesregierung.“ – Mit deutlichen Worten kommentiert der Bundes-Vize der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Dietmar Schäfers, die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen. Demnach sind in 2018 bundesweit 0,2 Prozent weniger Wohnungsbaumaßnahmen genehmigt worden als im Vorjahr – nämlich rund 347.000 Wohnungen. Davon knapp 303.000 in neu errichteten Wohngebäuden. „Die Zahlen sprechen für sich: Die GroKo muss nachlegen. Sie ist im vergangenen Jahr mit dem Ziel gestartet, dass 1,5 Millionen Wohnungen bis 2021 neu gebaut werden“, sagt Schäfers. Davon sei die Bundesregierung jedoch weit entfernt. „Dazu kommt noch, dass genehmigte Wohnungen noch längst keine gebauten Wohnungen sind. Oft werden Baugenehmigungen für Grundstücke beantragt, um deren Potential aufzuzeigen und damit gleichzeitig den Marktpreis nach oben zu treiben“, so Schäfers. Besonders enttäuschend seien die Zahlen der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (- 1 Prozent) und Zweifamilienhäuser (- 6,5 Prozent)


Im Jahr 2018 stiegen die im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung gemeldeten Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk um 4,9 % gegenüber dem Jahr 2017. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse anlässlich der Internationalen Handwerksmesse mit, die vom 13. bis 17. März 2019 in München stattfindet. Die Zahl der im zulassungspflichtigen Handwerk Beschäftigten stieg im Jahresdurchschnitt 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 %. Sechs der sieben Gewerbe­gruppen des zulassungspflichtigen Handwerks meldeten 2018 höhere Umsätze als 2017. Die größte Umsatzsteigerung gab es im Bauhauptgewerbe (+10,7 %). Am geringsten stieg der Umsatz in den Handwerken für den privaten Bedarf (+0,9 %), zu denen Friseure und Steinmetzen gehören. Im Lebensmittelgewerbe, das durch Bäcker und Fleischer geprägt ist, stagnierten die Umsätze. In fünf der sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks waren im Jahr 2018 durchschnittlich mehr Personen beschäftigt als im Vorjahr. Im Gesundheitsgewerbe nahm die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr am stärksten zu (+1,2 %), während sie in den Handwerken für den privaten Bedarf am stärksten abnahm (-1,7 %).


Im Dezember 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 5,9 % höher als im Dezember 2017. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Dezember 2018 im Bauhauptgewerbe 2,9 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Im Tiefbau waren die Umsätze im Dezember 2018 um 11,1 % und im Hochbau um 4,0 % höher als im Dezember 2017. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze beim Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit +17,4 % sowie beim Bau von Straßen mit +9,5 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Gewerk Dachdeckerei und Bauspenglerei mit +1,0 % gegenüber Dezember 2017. Mit einem Anstieg von 8,0 % gegenüber 2017 hat sich im Jahr 2018 der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe zum sechsten Mal in Folge erhöht. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes konnten im Vorjahresvergleich Umsatzzuwächse verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Jahr 2018 um 2,5 % gegenüber dem Jahr 2017.


Neue Themen und eine optimierte Hallenstruktur – die Automechanika Frankfurt geht vom 8. bis 12. September 2020 mit einer stärkeren Differenzierung ihres Portfolios an den Start. Die Messe nutzt den Neubau der Halle 5, um wichtige Synergien auf dem Gelände zu schaffen und themenverwandte Angebote zusammenzuführen. Künftig werden Produkte und Lösungen rund um „Zubehör & Individualisierung“ in der Halle 12 gebündelt. Damit zieht das Thema in die direkte Umgebung der Werkstatthallen 8 und 9, die ab sofort unter dem Namen „Diagnose & Reparatur“ stehen. Der Ausstellungsschwerpunkt in der Halle 11 erhält zur nächsten Automechanika erstmals seine eigene Bezeichnung mit „Karosserie & Lack“, an gewohnter Stelle und mit einem umfassenden Rahmenprogramm im angrenzenden Portalhaus. Die Festhalle bleibt die Bühne für die Mobilität von morgen, ab jetzt mit den Schwerpunktthemen „Mobilitätsdienste & Autonomes Fahren“ sowie „Alternative Antriebssysteme & Kraftstoffe“. Nach dem großen Zuspruch für das Classic Cars Business auf der Automechanika 2018 wird dieser Bereich weiter ausgebaut. Synergien konnten zur letzten Veranstaltung auch für Werkstatt und Reifenhandel bestätigt werden, sodass die Automechanika für 2020 ihr Profil um die neue Produktgruppe „Reifen & Räder“ erweitert. Das Thema bleibt in der Halle 12, angrenzend an „Fahrzeugwäsche & Pflege“.

 


Wenngleich vielerorts die Gärten noch verschneit und die Regale mit dem Wintersortiment bestückt sind, laufen für die spoga+gafa im September die Gartenvorbereitungen auf Hochtouren. Der Einsatz zahlt sich aus: Die erste Anmeldephase wurde sowohl national als auch international sehr stark genutzt.Die größte Gartenmesse der Welt verbucht zu Beginn des Veranstaltungsjahres 2019 ausgezeichnete Anmeldezahlen: Im Jahresvergleich (Januar) verzeichnet die Messe ein Ausstellerwachstum von bereits drei Prozent. Auch die Internationalisierungsstrategie der spoga+gafa geht weiter auf: Bis zum Ende des Frühbuchertermins gingen bereits Anmeldungen aus 59 Ländern ein. Besonders starken Zuspruch erfährt die spoga+gafa nach Ende der ersten Anmeldephase von Ausstellern aus den Ländern Deutschland, Italien, Niederlande und den USA . Die spoga+gafa 2019 findet vom 1. bis 3. September statt und präsentiert Lifestyletrends der Grünen Branche. In den Fokus der Aussteller und der Messekonzeption rückt 2019 das Thema ‚City Gardening‘– Gärtnern ohne Garten.


"Der Bauaufschwung in Deutschland bleibt nach wie vor intakt - die Bauunternehmen meldeten für den November vergangenenJahres weiterhin zweistellige Zuwachsraten, nicht nur beim Umsatz, sondern auch beim Auftragseingang." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für dasBauhauptgewerbe. Demnach hätten die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für November (im Vergleich zu November 2017) ein Umsatzplus* von nominal 11,9 % gemeldet. Trotz der jüngst stärker gestiegenen Preise bleibe damit immer noch ein Zuwachs von real 5,5 %. Im gesamten Zeitraum von Januar bis November hätten die Umsätze* nominal um 10,7 % zugelegt (real: + 5,1 %).


Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2018 um 6,1 % höher als im Vormonat. Im Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September 2018 bis November 2018 gegenüber dem Zeitraum von Juni 2018 bis August 2018 um 5,7 %. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2018 um 7,4 % höher. In den ersten elf Monaten des Jahres 2018 stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 4,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im November 2018 nominal mit 6,4 Milliarden Euro um 13,8 % höher als im November des Vorjahres. Das war der höchste Auftragseingang in einem November seit 25 Jahren (1994: 6,4 Milliarden Euro). Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2018 nominal um 10,0 %. Mit einem Volumen von 72,3 Milliarden Euro wurde bereits in den ersten elf Monaten 2018 der Wert des Gesamtjahres 2017 erreicht.


Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland lagen im November 2018 um 4,8 % über dem Stand im November 2017. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist das der stärkste Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahr seit November 2007 (+5,7 % gegenüber November 2006). Im August 2018 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 4,6 % gelegen. Im Vergleich zum August 2018 erhöhten sich die Baupreise im November 2018 um 0,8 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.


Die Umsätze im Bauhauptgewerbe waren im Oktober 2018 um 16,8 % höher als im Oktober 2017. Noch höher war die Zuwachsrate zuletzt im Januar 2018 gewesen (+ 21,2 %). Dabei ist zu beachten, dass aktuell das Preisniveau für Bauleistungen deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegt. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im Oktober 2018 im Bauhauptgewerbe 2,6 % mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahresmonat.


Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im September 2018 um 3,6 % höher als im Vormonat. Im Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Juli 2018 bis September 2018 gegenüber dem Zeitraum von April 2018 bis Juni 2018 um 0,5 %. Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im September 2018 um 7,9 % höher. In den ersten neun Monaten im Jahr 2018 stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 3,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im September 2018 nominal mit 6,6 Milliarden Euro um 11,4 % höher als im September des Vorjahres. Einen höheren Auftragseingang in einem September hatte es zuletzt vor 20 Jahren gegeben (1998: 6,7 Milliarden Euro). Im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten 2018 nominal um 8,5 %.


Von Januar bis September 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 262.800 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 2,3 % oder 6.000 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 rund 233.100 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,2 % oder 7.200 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg ist ausschließlich auf die Zunahme der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zurückzuführen (+8,3 %). Dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 0,9 % und für Zweifamilienhäuser um 4,4 % zurückgegangen. Bei den neuen Nichtwohngebäuden, die von Januar bis September 2018 genehmigt wurden, erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,4 Millionen Kubikmeter auf 166,8 Millionen Kubikmeter (+4,6 %).


Im August 2018 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 7,5 % höher als im August 2017. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im August 2018 im Bauhauptgewerbe 2,3 % mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Im Hochbau waren die Umsätze im August 2018 um 4,1 % und im Tiefbau um 12,6 % höher als im August 2017. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze im Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit +20,3 % sowie im Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken mit +13,8 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es im Wirtschaftszweig "Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt" (zum Beispiel Gerüstbau) mit +5,4 % gegenüber August 2017. Im Vergleich zu den ersten acht Monaten 2018 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe in den ersten acht Monaten 2018 um 6,9 %. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,4 %.


„Handel, Marke oder Plattform – wer macht das Rennen im Kampf um den Kunden?“ lautet das Motto des diesjährigen 19. Internationalen BHB-Kongresses 2018. Wie kann sich der Baumarkthandel im Kampf der Vertriebsformate positionieren, um nicht Leidtragender eines zunehmenden Verdrängungswettbewerbs zu werden? Welche Unternehmensstrategien sind zukunftsfähig, welche Angebote, Sortimente und Services erwarten die Baumarktkunden in den kommenden Jahren? Diese und weitere Fragen diskutiert der BHB am 5. und 6. Dezember in Bonn mit der nationalen und internationalen DIY-Branche im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestags.Festlich wird es am Abend des ersten Kongressstages: Im Rahmen der traditionellen Galaveranstaltung, die 2018 im Ballsaal des Maritim Hotel Bonn stattfindet, wird Dieter Schulz (Schulz Farben) mit dem DIY-Lifetime-Award 2018 für sein Lebenswerk geehrt.


Die Stimmung im Euroraum trübt sich weiter ein. Das ifo Wirtschaftsklima ist deutlich von 19,6 auf 6,6 Saldenpunkte gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit Mitte 2016. Die Experten korrigierten sowohl ihre Lageeinschätzung als auch ihre Erwartungen kräftig nach unten. Die Konjunktur im Euroraum steuert auf unruhiges Fahrwasser zu. Vor allem in Italien und Spanien sind die Bewertungen der Experten eingebrochen. In den Niederlanden hat sich hingegen die Lagebewertung verbessert. Die Experten senkten ihre Exporterwartungen für den Euroraum. Die Prognose für die Inflationsrate für dieses Jahr wurde von 1,7 auf 1,8 Prozent angehoben. Das Vertrauen der Experten in die Wirtschaftspolitik schwindet weiter.